Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main
Erklärungsversuch Perspektiven Story

Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main

BLOG: Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main – „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Wer kennt diese Aussage nicht – D’rum nahm ich meinen Stock und Hut. Nicht wirklich, bei mir kam wie die letzten Jahrzehnte mein Rollstuhl zum Einsatz, was im ÖPNV oft keine einfache Sache ist. Barrieren tut sich an Stellen, auf die man gerne vermeiden würde.

Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main

Wie im Blogartikel „Blog Gedanken von Frank F. König“ bereits angekündigt gibt es heute meinen Erfahrungsbericht und persönlichen Eindrücke in Wort und Bild zu diesem Tag und „Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main“!

Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main
Einstiegshilfe am RB 22

Oft sagt ein Bild mehr als tausend Worte

Oft sagt ein Bild mehr als tausend Worte, begleitend haben wir einige Bilder vom Tag in den Blogartikel für Euch eingefügt. Interessant was einem nach Jahren noch so alles auffällt. Der neue Schriftzug für Sehbehinderte Menschen am Aufzug zur S- und U-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof. Mir war es wichtig gerade solche Dinge einmal aufzuzeigen, sind Sie doch mehr als positiv zu bewerten.

Schriftzug für Sehbehinderte Menschen

Aber von Anfang an

Gestartet sind wir zu Dritt am Regionalbahnhof in Limburg, erstes Ziel der Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Da der RB22 direkt von Gleis 1 gestartet war, gab es wenig Barrieren, was bei der Ankunft am Abend auf Gleis 4 etwas anderes ausgesehen hatte. Der Zugbegleiter prüfte im Vorfeld die Verfügbarkeit des benötigten Aufzuges, sonst wären wir laut Rückmeldung auf Gleis 1 eingefahren. Die Fahrt zum Frankfurter Hauptbahnhof verläuft eigentlich immer ohne große Probleme. Selbstbestimmt und ohne Begleitung würde dies in meinem Fall schon wieder anderes aussehen, deshalb wir es auch Zeit für meinen Antrag auf Teilhabe, was so aber schon wieder ein anderes Thema wäre.

Meine Reise im ÖPNV nach Frankfurt am Main
Am Regionalbahnhof in Limburg

Das Mehrzweckabteil – Ungesicherte Fahrräder inklusive

Zugegeben ich bin schon im Vorfeld genervt, ich kann es nicht nachvollziehen, warum Fahrräder ungesichert im Mehrzweckabteil abgestellt werden und der Fahrer dann in einem anderen Abteil verschwindet. Ich habe ebenfalls einen Anspruch auf Unversehrtheit, so wie meine Begleitung auch. Der Umgang beim Ein- und Aussteigen lässt auch zu wünschen übrig, denn ich fahre mit meinem Rollstuhl ja auch nicht gegen die abgestellten Räder. Im Schadensfall will es keiner gewesen sein und ich habe den Stress mit dem Kostenträger der Hilfsmittel.

Fahrräder im Mehrzweckabteil
Diese Fahrrad war vorbildlich gesichert!

Ein Mehrzweckabteil oder Mehrzweckbereich bei Eisenbahn, Straßenbahn oder im öffentlichen Busverkehr ist ein je nach Bedarf für Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder und Reisegepäck nutzbarer Fahrgastbereich in einem Personenwagen.

Wikipedia

Angekommen in Frankfurt geht es in die Innenstadt

Hauptbahnhof FFM.
Hauptbahnhof FFM.

Also ab nach unten mit S- und U-Bahn bis zur Hauptwache (B-Ebene) – hierbei zeigt sich Frankfurt nicht gerade von seiner schönsten Seite. Gerade bei den Aufzügen, wenn man Sie denn findet und diese Funktionstüchtig wären. Die Geruchsbelästigung in diesen Aufzügen ist extrem, gerade im Bereich der B-Ebene in Frankfurt. Unterschiedliche Gespräche in der Sache blieben immer gleich, dies bekommt man nicht mehr in den Griff – es ist faktisch Standard. Was mir wiederum mehr als schwerfällt, jeder der dafür verantwortlich ist sollte dies so nicht hinnehmen.

Limburg, Frankfurt und zurück – Es steht noch der Blogpost zu unserem kleinen Familienausflug nach Frankfurt am Main aus. Also dann bitte – Blog aus 2018-07-28

Rolltreppen fahre ich nur mit Fachpersonal

Ein Ausweichen, auf die Teils vorhanden Rolltreppen fällt bei meinem Körper und Hilfsmittel flach. Dies kann ich meiner Frau nicht mehr zumuten, einige Versuche haben wir selbstverständlich umgesetzt und beide aus Sicherheitsgründen entschieden – Nein das nicht mehr!

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Schland ist ÖPNV-Barrieren-Vollkatastrophe!
Und Menschen potenzieren den Hass-Faktor extrem.
04.02.20 > Debora Antmann

Gesellschaftliche Unterschiede in Limburg und Frankfurt a.M.

Die gibt es, Menschen mit Hilfsmitteln gehören in der Frankfurter City zum Straßenbild dazu. In Limburg auch, aber deutlich weniger. Achtsamkeit und Rücksicht fühlt sich für mich in Limburg deutlich höher an. Hier sind Menschen oft achtsamer, auffällig ist in der Region Limburg und Umgebung die Hilfsbereitschaft junger Menschen. Was ich angenehm und positiv bewerten möchte.

Ankunft auf Gleis 4 in Limburg
Ankunft auf Gleis 4 in Limburg

Ein Tag voller Eindrücke

Das Schild auf Gleis vier am Limburger Regionalbahnhof ist für Rollstuhlfahrer etwas verwirrend, wie sonst soll ich denn zum Aufzug Richtung Ausgang kommen? Ohne Assistenz bzw. Begleitung wäre echte Teilhabe so nicht möglich!

Durch nicht geeignet für Rollstuhlfahrer
Nur wo soll ich denn als Rollstuhlfahrer fahren?

Mein persönliches Fazit

Alles erledigt und völlig fertig, so eine kleine Reise nach Frankfurt macht mich extrem fertig. Eine Mobilität die mich völlig einschränkt ähnlich wie die Fahrt nach Wiesbaden im Sommer 2019. BLOG 19-808: „Erfahrungsbericht ÖPNV