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Weekly Blog 18-03-2022

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Weekly Blog 18-03-2022: Kein festes Thema, sieben Tage und doch keine Woche, mehr als ein Bild und alles in einem Blogpost auf koenig-limburg.deviel Spaß! 😉

Blogpost vom 18. März 2022


Weekly Blog 18-03-2022

Was hat mich in dieser Woche glücklich, gar zufrieden gemacht? Diese Frage stelle ich mir pünktlich an jedem Freitag. Ich notiere mir aus der laufenden Woche das ein oder andere, sodass ich es nicht vergessen kann. Schreibe im Anschluss einige Sätze dazu im Weekly Blog und füge das ein oder andere Bild beziehungsweise Grafik hinzu. So entsteht in jeder Woche ein kleiner Wochenrückblick – genau von Freitag bis FREItag.

Schön das du wieder da bist!

Es gibt neuen Lesestoff von meinen letzten sieben Tagen. Der Frank war in Sachen Kommunalpolitik öfter im Einsatz, die Sitzung im Ortsbeirat umfasste neunzehn Tagesordnungspunkte – also reichlich Beschäftigung für einen Abend inklusive Vorbereitung. In Sachen Behindertenbeirat ging es zwei Tage später direkt weiter in Sachen ehrenamtliches Engagement. Sonst war es eine eher ungewöhnliche Woche für mich. Mit gleich zwei Taxis ging es zum Friedhof zur Beisetzung von Carmens Vater.

Hauptfriedhof Limburg

Das schaffe ich doch niemals?

Wir neigen dazu, uns zu überschätzen, was wir in einem Monat oder Jahr schaffen könnten. Aber zu unterschätzen, was wir alles in einem Jahr schaffen können, ist wohl die größte Fehlannahme. Es lohnt sich zu kämpfen, dies habe ich jetzt über Monate erfahren, auch wenn es mal Rückschläge gegeben hat, lasst uns dran bleiben. Es gibt keine Konkurrenz, also müssen wir uns auch nicht unnötig mit anderen vergleichen. Schritt für Schritt in unserem eigenen Tempo, denn es geht um unser aller Restgesundheit. Was wir auch immer so vorhaben, lasst uns loslegen und den Weg bestreiten, denn die Flügel wachsen uns dann, wenn wir in der Luft sind und den Weg vor Augen haben. 

Neues von der Bewegungsfront

Er bewegt sich immer noch, das Fitness und Sportprogramm in Form der Bewegungstherapie läuft unaufhaltsam weiter, Tag für Tag und Woche für Woche. Doch was gibt es Neues zu berichten? Nach meinem Abfall meiner Leistung in der Vorwoche, habe ich mein Tagesprogramm reduziert. Weniger Kilometer, bei gleicher Zeit. Letzte Woche, dies zur Erinnerung, habe ich nicht nur das Tagesakku erfolgreich geleert, sondern irgendwer hat auch den Stecker gezogen – Verdächtig ist meine MS. In Sachen Bewegung hab ich den Mittwoch in dieser Woche pausiert, denn alles kann ich mit meiner MS nicht schaffen.

Frank mit einer Postkarte in der Hand
Du bist eine 11 von 10

Kennt ihr dieses Phänomen auch?

Wenn ich gewisse Poststücke aus meinem Briefkasten hole, gibt so viele Gefühle ohne passenden Namen oder Bezeichnung. Kennt ihr dass? Dies wäre meine Frage der Woche, Platz für deine Antwort wäre in den Kommentaren. 🧑🏻‍💻

Mein Glücksmoment?
Mein Glücksmoment?

Was hat mich die Woche glücklich gemacht?

Die wichtigste Frage der Woche. Was hat mich in dieser Woche glücklich, gar zufrieden gemacht? Ohne Umschweife liefern wir direkt die passende Antwort zu der wöchentlichen Fragestellung: Eine nicht einfach Woche haben wir als Familie mehr als nur gut gemeistert. Mein klarer Favorit ist aber der neue Arbeitsplatz unserer Tochter in Wiesbaden. Ab August arbeitet sie in einer Privateinrichtung. „Die Kinderkrippe „Rosinchen“ befindet sich in einer 900 m² großen Altbauvilla mit parkähnlichem Außengelände in der Wiesbadener City-Ost.“ Das freut uns als Eltern enorm – alles Gute für die Zukunft!

Zum Abschluss eine Weisheit aus dem Leben!

Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt. 😉

F R A N K 🙋🏻‍♂️

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Mein Vorname ist Frank und ich blogge seit einigen Jahren unermüdlich auf meinem Blog. Dieser Blog ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Aus meiner Sicht ist; ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach! Meine Vorliebe fürs Essen verheimliche ich weniger, gerne probiere ich neues aus - gerade beim Thema Essen. Eine weitere Schwäche ist die Fotografie, als Bewegungstyp nutze ich im Frühjahr / Sommer sowie im Herbst jede Gelegenheit, um draußen zu sein. Euch wünsche ich viel Spaß beim Stöbern in den unterschiedlichen Blogbeiträgen.

1 Kommentar zu “Weekly Blog 18-03-2022

  1. Meine Laune nach der gestrigen Sitzung des Behindertenbeirates im Limburger Stadthaus ist immer noch im Keller, voller Angst sowie Zweifel. Pünktlich um 18:00 bin ich mit der Linie 6 (Stadtlinie) zur Sitzung angekommen.

    Der Rückweg allerdings hatte es in sich. Keine Stadtlinie mehr nach 20:00 Uhr, kein LahnStar aufgrund mangelnder App zur Buchung und keinen Kombi Taxi beim ansässigen Unternehmen. Außer mit langer Wartezeit, und dies nach 20:00 Uhr. So blieb mir nur noch, mich mit dem eigenen Rollstuhl auf den Heimweg zu machen. In Höhe der Autobahnbrücke haben mich zwei dunkle Gestalten zum Anhalten zwingen wollen.

    Nach meiner ersten verbalen Warnung ließen die nicht von mir ab. Die erste Aktion setzte ich mit meiner Trinkflasche und Gestalt Nr. 1 war kurz außer Gefecht und dem zweiten machte ich verbal mehr als deutlich, was ich trotz Rollstuhl, mit ihm gleich vorhabe. Nach wenigen Augenblicken ergriffen die beiden die Flucht. Erst danach sammelte ich mich, sowie meine Trinkflasche und fuhr weiter Richtung Heimat.

    Alles andere dazwischen verlief wie in einem schlechten Film. Plötzlich kam mir meine Tochter und später meine Frau entgegen, die konnten den erneuten Vorfall kaum fassen und waren mit meiner Vorgehensweise nicht glücklich. Eine Anzeige bei der Polizei nehme ich nicht mehr auf mich, meine Erfahrungen vom letzten Vorfall lassen mich zu diesem Entschluss kommen. Eine Therapie, die ich von den letzten beiden Vorfällen aufgrund von Barrieren, fehlenden Ärzten, Therapeuten, Terminen nicht erhalten habe, wurden so zur Selbsttherapie.

    Da kann jeder denken, was er möchte, ich muss auf meine Sicherheit und Leben schauen, denn mein Weg bleibt wohl immer steinig – Leider. Nur verschweigen werde ich all dies auch nicht mehr, so kann jeder erfahren wie sauber und sicher sich Menschen wie ich fühlen können, gar müssen.

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