Manchmal merkt man deine MS!
Aufgeschnappt Multiple Sklerose

Manchmal merkt man deine MS!

Manchmal merkt man deine MS! – Was heißt manchmal, ich merke diese stetig sowie alle anderen Erkrankungen, die ich täglich Pflegen darf. Wo geht die Reise im Blog hin? Findet es heraus und lese was wir im Blog 19-801 zusammentragen haben.

Manchmal merkt man deine MS!

Keine Angst, die Äußerung von meinem Bekannten war alles andere als böse gemeint. Ehrlich, er hatte direkt ein schlechtes Gewissen, was ich sofort bemerkte. So baute ich Ihm einfach eine Brücke und ließ Ihn nicht alleine mit seinem schlechten Gefühl. Nett gelle, ja das kann ich auch. Gerade bei Menschen die mir persönlich wichtig sind.

In der Ehrlichkeit steckt viel Wahrheit?

Selbst meine Frau Carmen haut diesen Spruch hin und wieder einmal raus, Beziehungsweise mir an den Kopf. Immer dann, wenn ich mal wieder einen meiner berühmten Klopfer gebracht habe. Auch wenn Menschen meinen Humor nicht teilen können – ja dann kommt dieser Spruch von Ihr. Zugegeben ich habe einen besonderen Humor, Fremde verstehen dies nicht immer – wofür ich Verständnis habe. Bin ich doch ein toleranter Zeitgenosse, mit einem gewissen schwarzen Humor den ich intensiv Pflege!

Schwarzer Humor

Als schwarzer Humor wird Humor bezeichnet, der Verbrechen, Krankheit, Tod und ähnliche Themen, für die gewöhnlich eine Abhandlung in ernster Form erwartet wird, in satirischer oder bewusst verharmlosender Weise verwendet. Oft bezieht er sich auf Zeitthemen. Schwarzer Humor bedient sich häufig paradoxer Stilfiguren.

Wikipedia
Manchmal merkt man deine MS!
Tabu Themen
Profilbild von Frank F.  König
Frank F. König

Tabu Themen – mit Sarkasmus begegnen

Oft bewegt sich dieser Schwarze Humor an ernsten Themen, die oft Tabu sind. All dies auf eine Art und Weise satirischer oder verharmlosender Art. Manche empfinden dies als makaber. Nicht selten bewegt sich der „Schwarze Humor“ an Grenzen des guten Geschmacks und kann Kontroversen auslösen, was mir natürlich bewusst ist – nur eben nicht immer. Alles ist situationsbedingt, je nach Schmerzempfinden steigt dies bei mir an. Eine Garantie gibt es dabei nicht, hier hat meine Frau, wie mancher in meinem Umfeld seine Probleme. Ich arbeite aktiv an mir und meiner Haltung. Nur gibt es Tage da kann auch ich nicht behilflich sein. Oft gesteuert durch mein direktes Umfeld – was so keine Ausrede darstellt. Unnötige Barrieren oder wenn mir Menschen länger als zwanzig Minuten erklären wollen was diese gerade nicht können – ja dann steigt die Frequenz!

Vergleichbares empfinden

Ich arbeite gerne mit einem direkten Vergleich für mein Umfeld, so kann man es oft einfacher nachvollziehen. Beginnen wir mit dem Experiment: Stellt Euch vor das Ohr klopft vor Schmerz, der Doktor stell eine Mittelohrendzündung fest – zur Sicherheit sollt Ihr einen Termin zur Kieferkontrolle beim Zahnarzt ausmachen. Wegen der Schmerzen wäre es dringlich. Soweit alles völlig normal. Zum Notdienst gibt es eine Hotline ähnlich des heutigen Service der Hotlines einiger Telefonanbieter. Die nette Dame gibt an, einen Termin könne es in einigen Tagen geben. Ihr wiederholt alles, was der Doktor beim HNO Termin vorgegeben hat – sinnlos. An der Hotline kann man es nicht verstehen noch Lösen. Jetzt wäre guter Rat teuer –, oder nicht?

Ferndiagnose – alles halb so schlimm?

Nach fünf Warteschleifen und drei weiteren Kollegen ist immer noch keine Lösung in Sicht. Der letzte Herr in der Reihe der Hotline hat die Idee. Es könnte doch sein das es nur an der Mittelohrendzündung liegen könnte, so bräuchte man doch dringlich keinen Termin beim Notdienst. Jetzt bedankt Ihr Euch und legt zufrieden den Telefonhörer auf und freut Euch über diese Ferndiagnose. Zwar immer noch voller Schmerz aber Glücklich über den Zuspruch per Telefon. Wer jetzt noch gerade im Stuhl sitzt und dabei glücklich ist? Den bitte ich um das Rezept, so ähnlich läuft unser Leben mehrfach in der Woche ab – dies Mal zur Aufklärung!

Ihr / Euer
Frank F. König