Gute Hilfsmittelversorgung - Woran scheitert dies?
Erklärungsversuch Perspektiven

Gute Hilfsmittelversorgung – Woran scheitert dies?

Gute Hilfsmittelversorgung – Woran scheitert dies?

Unser heutiger Blog entstand aus einem Post bei Instagram. Es gab eine mehr als spannende Fragestellung bei Instagram, an der ich bisher nicht unbeteiligt gewesen bin. „Woran scheitert eine gute Versorgung von Hilfsmitteln?

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Gute Hilfsmittelversorgung – Woran scheitert dies?

Ich habe über Jahre zur Thematik der Hilfsmittelversorgung recherchiert, Jahre innerhalb der Selbsthilfe für MS-Erkrankte sowie meine eigenen Erfahrungen mit dem Kostenträger gesammelt. In meinem Fall der Leistungspflicht der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Wie umfangreich dies gegen Ende meines Blog-Artikels dann doch geworden ist – wahr erschreckend. Für Menschen mit Behinderungen stehen viele Hilfsmittel sowie technische Arbeitshilfen zur Verfügung. Das Online Angebot von; REHADAT ist nicht nur umfangreich, sondern oft auch Hinweis und Ratgeber in einem.

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Viele Menschen mit unterschiedlichster Behinderung sind auf Hilfsmittel im Alltag angewiesen. Recherchen haben aufgezeigt das damit der Kampf gegen gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen erst beginnt. Eine Gesetzesänderung sollte dies eigentlich optimieren, was unterm Strich kaum erkennbar geworden ist. Der Streit um Übernahme der Kosten für das benötigte und ärztlich verordnete Hilfsmittel geht oft weiter.

Gute Hilfsmittelversorgung - Woran scheitert dies?
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Heil- und Hilfsmittelgesetz

Die Bundesregierung änderte erst im Jahre 2017 das Heil- und Hilfsmittelgesetz, soweit meine Erinnerung. Somit sollten die Krankenkassen verstärkt auf Qualität für Patienten und weniger auf den Preis achten. Eine optimierte Versorgung sollte vor Wirtschaftlichkeit stehen, dies ist im Jahre 2020 kaum spürbar.

Bundestag beschließt TSVG mit Hilfsmittel-Ausschreibungsverbot

Sogenannte Ausschreibungsgewinner sollten bei gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen der Vergangenheit angehören – nur wird weiterhin fleißig vom Kostenträger abgelehnt. Wie kann man dem im Vorfeld durch aktive Mithilfe entgegenwirken? Das ist eine mehr als spannende Frage. Denn Widersprüche und Klagen sind die Folge: Abgelehnte Hilfsmittel sind einer der größten Streitpunkte im Gesundheitsbereich.

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Zusammenspiel zwischen den handelten Personen

Hier liegt aus meiner Sicht die Lösung. Der Arzt stellt eine Verordnung aus, ist aber aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht vom Fach. Ein Therapeut der seine Patienten kennt, außer bei einer Reha-Maßnahme, kommt überhaupt nicht ins Spiel. Die Fachberater aus Sanitätshäusern und Reha-Häusern sind beim Kostenvoranschlag das letzte Glied und müssen auf die Entscheidung des Kostenträger warten. In diesem Zusammenspiel, das in Wirklichkeit keines ist – liegt ein klarer Systemfehler.

Im Blog „Hilfsmittel erhalten meine Mobilität?“ möchten wir dem Leser ein Update, sowie die aktuelle Situation um meine Hilfsmittel und das Verhalten des Kostenträger aufzeigen.

Wie soll ein Patient das richtige Hilfsmittel erhalten?

Da wo es angebracht und sollte es Möglichkeiten zur Erprobung geben, nicht zwei Stunden – hier muss ein Hilfsmittel im Kern (nicht nach Maß) dem Patienten im Alltag einige Tage zur Verfügung stehen. Hier kommen dann alle Hersteller von Hilfsmittel ins Spiel, sowie die Frage nach den Kosten. Hier muss es einen Anteil bzw. Ausgleich geben, denn keiner Arbeit kostenlos.

Ihr / Euer
Frank F. König

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Frank F. König