E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl
Alltag Perspektiven

E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl

LIMBURG:E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl“ Elektrische Zuggeräte für den manuellen Rollstuhl gibt es mittlerweile einige. Meine Erfahrungen mit dem M15, einem Wiedereinsatz des Kostenträgers (AOK-HESSEN) konnte eine sichere Mobilität nicht mal im Ansatz über die Verwendungsdauer von mehr als 19 Monaten abliefern!

E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl

Effektive Hilfsmittel zur Förderung von Eigenständigkeit im Alltag bei MS-Erkrankten. Kein einfaches Vorgehen oft werden die Versuche und Verordnungen von unterschiedlichen Kostenträgern torpediert und mit einer Ablehnung quittiert.

Eigenständigkeit und Mobilität im Alltag erhalten

Die Diagnose Multiple Sklerose hat einen großen Einfluss auf den Alltag von MS-Erkrankten, viele werden eventuell niemals ein Hilfsmittel benötigen, was die gute Nachricht darunter wäre. Viele benötigen im Laufe der Zeit häufig aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen geeignete Hilfsmittel, um ihre Selbstständigkeit und Mobilität im Alltag zu erhalten.

Die Firma Alber, der Hersteller des in die Jahre gekommenen M15 war bei mir vor Ort in Limburg.

Mir wurden zwei mögliche Alternativen vorgestellt. Mehr noch, ich durfte Testen und erproben. Also ich fand’s gut, der Mitarbeiter der Firma Alber hat aus meinem Blickwinkel einen guten Job gemacht. Noch kurz vor seinem Urlaub stand er wie terminiert vor unserem Haus. Das Wetter spielte noch bedingt mit, einen Test hoch zum Domberg musste wegen des Regens aber entfallen. In unserer Tiefgarage gab es ausreichend Platz und trocken war es zudem. Direkt vorm Kino in Limburg gab es einige Teststrecken, die ich gerne gefahren bin. Auf meinen Social-Media-Kanälen blieb dies nicht unbemerkt und die ersten Fragen tauchten schnell auf.

Im Blog Artikel „e-motion M25 von Alber im Praxistest“ hatte ich von meinem Test zum M25 schon aus August 2019 berichtet. Hier zeigt sich welches Zeitfenster bis zur finalen Versorgung inklusive aller Irrläufer vergehen kann.

SMOOV one – der innovative Elektroantrieb für aktive Rollstuhlfahrer

„Der SMOOV one ist ein innovativer Elektroantrieb, den man jederzeit flexibel an den Rollstuhl an- und abdocken kann. Wann immer man ihn braucht. Und sogar, während man im Rollstuhl sitzt. Dank des hochwertigen Materials und einem Gewicht von 7,2 kg ist der Elektroantrieb leicht genug für den Alltag – und trotzdem robust.“

E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl
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Zwei Antriebsarten mit e-motion DuoDrive – Du hast die Wahl

„Mit der e-motion Variante „DuoDrive“ hast du die Möglichkeit, längere Strecken ganz ohne Anschubbewegung am Greifreifen im Cruise-Mode zurückzulegen. Über das kabellose Bediengerät gibst du, ähnlich wie bei einem Tempomat die Cruise Geschwindigkeit vor, den Rest erledigt der Antrieb. Du musst dann nur noch lenken und kannst dich entspannt zurücklehnen. Somit hast du zwei Antriebsarten, zwischen denen du jederzeit und je nach Bedarf spontan wechseln kannst. Der DuoDrive funktioniert auch an Steigungen bis 10 % und hält bergab zuverlässig die vorgegebene Geschwindigkeit.“

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Welches Zuggerät ist besser?

Ich hatte zur Auswahl den „Smoov one“ und das Top aktuelle Modell DuoDrive. Mir ist uns wahr wichtig noch aktiv am Greifreifen für meine Mobilität zuarbeiten.  Der Alltag bei mir über Jahre mein persönlicher Therapeut. Der DuoDrive bietet mir auch an schlechteren Tagen Unterstützung, eine Art Tempomat und ich Cruise mit dem Rolli ohne Probleme dahin.

Gefahren und erprobt habe ich beide Antriebe

Mein klarer Favorit wäre der DuoDrive, der passt einfach besser zu mir, meinem Alltag und Behinderungen. Er setzt da an wo mein Körper Defizite hat, zumal die Kosten für solche Hilfsmittel alle im ähnlichen Bereich für den Kostenträger liegen würden. Denn eines ist auch klar, ohne zu Kostenübernahme der Krankenkasse wird das nichts. Eine Pro und Contra Liste habe ich bewusst nicht zum Einsatz bringen wollen. Das wäre nicht fair gewesen, denn beide Hilfsmittel haben zwar ähnliche Ansätze aber eben auch Einsatzgebiete.

E-Zuggerät für den manuellen Rollstuhl
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Zusatzfunktionen über die App

Eine mir wichtige Zusatzfunktion wäre das kostenpflichtige Upgrade zur Höchstgeschwindigkeit. Gerade bei Regen, den wir in unserer Region öfter haben, ist mir wichtig. Sicher und schnell zum Zielort, das ist der einzige Grund für solch ein kostenpflichtiges Upgrade. Mit rund 100,00 Euro ist dies über den jeweiligen Store / App buchbar. Gute Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit gemacht, wenn Hilfsmittel einen Namen bekommen haben. Beim M15 habe ich dies versäumt, eventuell ist und war dies das Problem? Vorschläge und Ideen für einen möglichen Namen nehme ich gerne entgegen.

Wie geht es jetzt weiter?

Mein Arzt hat eine Umversorgung per Rezept verordnet. Der Mitarbeiter von Alber alles Nötige dazu aufgenommen und festgehalten. Was danach zu meinem Reha Versorger geht und von dort per Kostenvoranschlag zum Kostenträger der AOK-Hessen. Der Ausgang ist Stand: Anfang Juli 2021 offen!

F R A N K