Gedanken Hier stimmt’s nicht Story

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht? In eigener Sache, also ich war’s nicht! Vorsicht es wird emotional, wer weiter liest, tut dies auf eigene Verantwortung. Geht’s noch? „Oh mein Gott, wie konnte man diese Entwicklung nicht gesehen haben?“

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?

Wenn der Tag zur Nacht übergeht, legt sich Frieden auf die Seele, diese hat viel aushalten müssen – gerade in dieser Woche. Es sind nicht nur der Weg oder das Ziel wichtig, sondern auch die Menschen, die dich dabei begleiten. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Von besseren Zeiten, sonnigen Tagen und schönen Momenten in der Kommunalpolitik. Das kann einem niemand verbieten. Zum Glück!

SCHÖN, DASS DU DA BIST?

Es liegt eine große Magie in Dingen, die keine Relevanz haben. Ganz so sportlich konnte ich die nachfolgende Thematik im Blogpost nicht nehmen. Wenn wir allen in der Welt so entgegentreten, dann regiert nur noch das Chaos. Entdecke vielfältige Perspektiven, so mein Gedanke, wenn ich in Sachen Kommunalpolitik unterwegs bin. An alle, die solch einen Verlauf hinnehmen und tolerieren, darf ich mitteilen, es ist nicht lustig. Die ersten Tage nach der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Eschhofen habe ich mir ein Schreibverbot auferlegt. Nicht wirklich emotionslos habe ich wiederholt feststellen müssen: „Mandatsträger, ist nicht gleich Mandatsträger.“

Doch was war geschehen?

Eine Sitzung ohne eigenes Mikrofon ist schwierig, ich ging davon aus, diese Problematik wäre längst Geschichte? 🎤 Doch es taucht vermehrt wieder auf, kein Mikrofon für den Mandatsträger im Rollstuhl. Nicht mal ans Rednerpult kann er, getreu nach dem Motto, die Barrieren müssen doch gepflegt werden. 🚧 Die letzte Ausschusssitzung verlief ähnlich, jede Fraktion hatte ein Mikrofon, nur eine nicht. Mein Hinweis darauf empfand man als nervig. Mikrofone werden so aufgestellt und angeklebt, dass diese nur nicht zu mir gelangen können. Die persönlichen Wortbeiträge blieben somit Stumm. Mehr Barrieren geht nicht!

Sitzung ohne eigenes Mikrofon

Einladung durch den Stadtverordnetenvorsteher

Nur eben nicht für alle, Teilhabe und Gleichberechtigung fand auch diesmal nicht statt. Alle, außer einem, machten sich nach der Sitzung über die Treppenstufen zum Umtrunk auf den Weg. 🍻 Zwei meiner Kollegen aus anderen Fraktion blieben bis zum Eintreffen des Fahrdienst solidarisch 40 Minuten bei mir. Einer der beiden holte für meine kalten Beine sogar noch eine Jacke, die ich dankbar annahm. 😍

Ich möchte zukünftig keine Einladung dieser Art mehr

Unachtsamkeit, was viele wohl annehmen, zählt nach sieben Jahren als Mandatsträger im Rollstuhl nicht mehr. 🧑🏻‍🦽Angesprochen auf das Problem, zog man ohne eine Antwort oder Erklärung wortlos weiter. Da sage ich doch brav Danke. Einige vermuten einen gewissen Plan, den König loszuwerden. Was ich so nicht teilen kann. Wer mich wirklich kennt, dem ist bewusst, er zieht bis zum Ende durch und das Ende liegt alleine in seiner Hand. Sorry, meine Präsenz bleibt bis zum Ende der Legislatur erhalten.

„Welche freundliche Geste wurde euch einmal zuteil, die ihr nie vergessen werdet?“
Frank F. König

Zukünftig muss ich wohl Wege finden?

Gedeckt durch die Geschäftsordnung sowie HGO, die hessische Gemeindeordnung, regelt Zuständigkeiten, Befugnisse und Rechte in städtischen Gremien sowie deren Mandatsträger in Hessen. Da ich gerne finalisiere, mache ich die Arbeit, wenn, mit Hindernissen, für die mich der Wähler, sprich Bürger mit seiner Stimme ausgestattet hatte. 🙋🏻‍♂️

Es besteht Hoffnung!
Es besteht Hoffnung!

Es besteht Hoffnung!

Als Mandatsträger im Rollstuhl erlebt man so einiges. 🧑🏻‍🦽 Heute möchte ich meinem Posting die Überschrift: „Es besteht Hoffnung“ geben. Als ein Vertreter für den Nachbarschaftsausschuss Diez/Limburg tagte der Ausschuss diesmal in der Verbandsgemeinde Diez. Nach Erhalt der Einladung, kündigte ich per E-Mail kurz den Hinweis an: Dass ich Rollstuhlfahrer sei! Direkt vorm Gebäude gab es einen Behindertenparkplatz für den Fahrdienst.

Treppenlift
Treppenlift

Dies hatte zur Folge, dass man mich bereits erwartete und mir kurz den Ablauf schilderte. Hier unten finden Sie den WC für Rollstuhlfahrer, oben neben dem Sitzungssaal im 2. OG gibt es noch ein Standard WC. Ich fahre Sie gerne mit dem Treppenlift nach oben und stehe Ihnen als Rufbereitschaft zur Verfügung.

Geht doch!

Bis hierher lief alles gut. Bleibt das Thema Akustik, ich erhielt die Information: Die Tontechnik wäre an einem anderen Ort und die neue Bluetooth Anlage inklusive Mikrofon noch nicht geliefert. Als Information mehr als vorbildlich, was an meinem Akustischen Problem leider nichts geändert hatte. Es blieb ein gutes Gefühl und der Wunsch auf Wiederholung so ernst genommen zu werden.

Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?
Mandatsträger: Kuck mal, wer da spricht?

Eine meiner beiden Anfragen zu dieser Sitzungsrunde fand sich direkt in der regionalen Presse wieder. Gerne hätte ich in der eigentlichen Sitzung noch etwas dazu beigetragen. Nur die Barrieren waren einfach größer!

Pressebericht der NNP: Gelbe Stromkästen sorgen für Unmut in der Altstadt
Anfrage des Stadtverordneten Frank F. König

Kommunalpolitik in der 47. Kalenderwoche

Hier der Ausblick auf die 47. Kalenderwoche, es geht für mich am Dienstag zur 16. Sitzung des Ortsbeirates Innenstadt. Gefolgt am Donnerstag zur 9. Sitzung des Behindertenbeirats. Einen Fahrdienst benötige ich diesmal nicht, beide Sitzungen befinden sich in meinem Umfeld um meinen Wohnort. Somit gibt es auch keine langen Wartezeiten auf dem nach Hause weg. Inwieweit es diesmal die Möglichkeit der Beteiligung (Akustisch)geben wird – sieht man danach.

Ablehnung meiner Hörgeräteversorgung

Die gesetzliche Krankenkasse hat mit dem MDK nach Aktenlage die Hörgeräteversorgung angelehnt. In meinem Widerspruch habe ich auf gesellschaftliche sowie politische Teilhabe hingewiesen und erläutert, dass ich aufgrund meiner anderen Behinderungen das Hörgerät hinterm Ohr nicht bedienen kann. Der Ausgang somit offen!

Der Blogpost endet heute mit einer „Chinesische Weisheit“. Irgendwie hat alles drei Seiten: Eine, die du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen. 🎗Schön, wenn wir dich wieder auf koenig-limburg.de begrüßen dürfen? Bis dahin eine gute Zeit! 🙋🏻‍♂️

Frank F. König


Baujahr 1959! Frank F. König – Administrator und Gründer von koenig-limbutg.de. Mein Motto: Geduld ist, sich selbst die Zeit zu schenken, die das Herz zum Wachsen braucht. Ich bin ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf und MS bedingt Rollstuhlfahrer. Mein Wissen und meine Gedanken teile ich nicht nur hier im Blog, sondern auch auf Instagram und Co.

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