Z O B Limburg
BARRIEREFREIHEIT

Limburgs mobile Zukunft

BLOG 19-705: „Limburgs mobile Zukunft“ gerade im ÖPNV gibt es wohl einige Beulen und Dellen. Mehr als drei Jahre wird an und für den Masterplan Mobilität gearbeitet, diskutiert und beraten. Mobilitätsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030, Senioren und Menschen mit unterschiedlicher Einschränkung in ihrer Mobilität können nicht bis ins Jahr 2030 warten. Vorhandenes muss jetzt funktionieren!

120 Vorschläge und Maßnahmen, das ist eine ganze Menge zum Masterplan Mobilität 

Nicht alles wäre gleich wichtig und mit hoher Dringlichkeit, dies kann man im Jahr 2019 kaum nachvollziehen. Die Stadt treibt den Ausbau barrierefreier Bushaltestellen weiter voran. Jahr für Jahr nach der am 1.1.2013 in Kraft getretenen Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zur Barrierefreiheit werden die Aufgabenträger verpflichtet, in den Nahverkehrsplänen die Belange von in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, bis zum 01.01.2022 eine vollständig barrierefreie Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote zu erreichen.

Limburgs mobile Zukunft

Limburgs mobile Zukunft
Der Busfahrer schafft es nicht mal mal am Blindenleitsystem zu halten

⬆️ Nur was hilft ein Gesetz sowie Vorschrift, wenn das Personal (Busfahrer) den Menschen nicht hilft? ⬆️

Externer Link

Barrierefreiheit nach dem Behindertengleichstellungsgesetz

Das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) definiert in § 4 den Begriff der „Barrierefreiheit“ als die „…Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen.

Uns haben jetzt gleich mehrfach beschwerten, gerade zur Linie 3 am Nachmittag erreicht. Die Busfahrer tut sich schwer und bewegen sich oft widerwillig, um zu helfen. Die Palette ist dabei vielfältig, aus meiner Sicht wäre mehr als Gespräch mit den Verantwortlichen nötig. Überhaupt scheint Personal ein Problem darzustellen. Der Markt ist leergefegt und man ist gezwungen zunehmen was sich auf dem Markt befindet. Mehrfach konnte beobachtet werden das Busfahrer Rauchen, sich mit dem Smartphone beschäftigen, sogar bei Rot über die Ampel fahren, sowie einiges mehr. 

Gefährlich für Fahrgäste?

Zur Rushhour stehen viele der Gäste im Bus, dies ist gleich mehrfach gefährlich und den Busfahrern nicht anzulasten. Das Thema Sicherheit geht hier oft völlig verloren, E-Scooter in bestimmter Bauweise wurden per Bundesweiten Erlass aus dem ÖPNV verband. Dies unter Angabe der Begründung, zu gefährlich, wenn der Busfahrer Bremsen muss. Ja, und was ist mit den Fahrgästen, die fallen im Bus rum her und sind nicht angeschnallt. Hier wird wohl mit zweierlei Maß gemessen. 

Kunden Feedback und Anfrage wird missachtet (Stand Ende Mai 2019)

Als Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates hatte ich per E-Mail informiert und um ein Feedback zur Problematik Signalgebung gebeten. Senioren finden es weniger Lustig, das die Busfahrer oft unnötig die Hupe auslöst, man muss Wissen, diese ist laut und echt heftig. Persönlich finde ich dies sehr Schade, ein Miteinander ist doch für „ALLE“ nur von Vorteil.

Limburgs mobile Zukunft
E-Mail Probleme im Stadtlinienverkehr

Einen Antrag auf die Tagesordnung…

Kann es leider zu dieser Sitzungsrunde im Behindertenbeirat der Stadt Limburg schriftlich nicht mehr geben! Ziel wäre es; eine Schulung fürs Personal umzusetzen. Konstruktiv im Sinne der Menschen!

Ihr / Euer
Frank F. König

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Frank F. König

Über Frank: Frank ist Rollstuhlfahrer, Blogger, Fotograf, Stadtverordneter, Rolli-Coach, Ehemann, Papa, Opa, Kaffeeiker und Hesse. Mehr muss man eigentlich nicht Wissen. ♿️

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