Tag 7: Immer wieder sonntags, Episode 57!

von Frank F. | 10. Mai 2026 | Tag7

*Unbezahlte Werbung durch Namensnennung

Tag 7: Immer wieder sonntags, Episode 57!

Sonntag, der Tag, an dem die Welt langsam aus ihrem gemütlichen Wochenendschlaf erwacht. Die Kaffeemaschine plätschert vor sich hin und verbreitet ihren wohltuenden Duft. Und dann dieser Sonntag, der besondere Tag zwischen Wochenend-Euphorie und dem bevorstehenden Montag – er hält so manche Überraschung bereit.

Sonntag, der 10. Mai

Soziale Demütigung!

Genug vom Mainstream? Zuhören hat den Vorteil, dass man selbst nicht sprechen muss, was der Grund für meine Vorliebe zum Schreiben geworden ist. Ein Alltag ohne soziale Demütigung – das ist das Grundrecht aller, ausnahmslos. Manche Menschen lesen Schlagzeilen – so nannte man das damals – und sind enttäuscht bis wütend. Sie verstehen ihren Alltag und ihr Leben nicht mehr. Die Nachrichten überschlagen sich beinahe täglich mit Meldungen. Nichts auf dieser Welt bleibt unberührt, was vielen Angst und Verunsicherung in ihren Kosmos bringt. 

Muttertag – ein Tag, den ich niemals vergessen werde. Obwohl dieser Satz den Beginn einer Geschichte voller Wärme und Liebe oder einer tiefe, vielleicht sogar schmerzhafte Bedeutung für mich hatte. Es war für mich ein bestimmtes Ereignis, das diesen Tag so unvergesslich machte. Ein tiefes Gefühl verbindet mich mit diesem Tag. Sie wartete auf mich und schloss im Krankenhaus die Augen für immer. Mit 68 Jahren verstarb meine Mutter und hinterließ mir ein Gefühl der Verlorenheit. Bis heute findet sie in unserem Alltag Raum und Zeit und lebt mit uns weiter. Danke Mutti!

Muttertag
Muttertag

Tag 7 – Episode 57

Der Schleier der Nacht befindet sich auf Abwegen und gibt dem lächelnden Morgen Raum für wundervolle Momente des Tages. Frisch gepresst: der heiß geliebte »Granatapfel-Orangensaft« am Sonntagmorgen. So starte ich gerne in den Sonntag und du?

Granatapfel-Orangensaft
Granatapfel-Orangensaft

Der Plausch am Sonntag!

Ach, der Sonntag – dieser besondere Tag, der uns oft ein wenig hin- und hergerissen fühlen lässt. Du hast das wirklich treffend beschrieben. Er ist wie ein kleines Zwischenreich im Kalender: Einerseits lockt der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und gemütlichem Beisammensein zum Entspannen ein, andererseits schleicht sich die To-do-Liste für Montag schon leise ins Bewusstsein. Aber hey, das ist doch auch okay. So haben wir einen Tag, um abermals richtig durchzuatmen, bevor für euch die neue Woche beginnt. Hier sind die drei klassischen Phasen dieses „seltsamen Tages“, die wir wohl alle kennen:

Die Frühstücks-Blase (09:00 – 13:00 Uhr)

Die Welt ist noch in Ordnung, und die Kaffeemaschine ist der einzige Rhythmusgeber. In dieser Phase ist man voller Zuversicht, dass man heute entspannt sein wird, drei Bücher liest und vielleicht sogar die Welt rettet. Man nennt es auch die „Sonntags-Naivität“.

Das Nachmittags-Vakuum (14:00 – 17:00 Uhr)

Die Euphorie verfliegt und eine plötzliche Stille senkt sich herab. Es ist die Zeit der „Sinnfragen“ und einer leichten Melancholie. Man starrt aus dem Fenster und fragt sich, warum das Wochenende sich wie eine knappe Viertelstunde anfühlt.

Der „Sonntags-Blues“ (ab 18:00 Uhr)

Die gefürchtete Montagspanik macht sich breit. Der Tatort-Vorspann (oder die Lieblingsserie) fühlt sich an wie ein Countdown zum Schafott. Man beginnt, E-Mails zu checken, um „vorbereitet“ zu sein, was natürlich die Entspannung völlig zunichtemacht.

Kleiner Tipp für das Sonntags-Gefühl!

Sonntagabend muss nicht das Ende des Wochenendes bedeuten, sondern kann ein eigener kleiner Feiertag sein. Ein leckeres Essen oder ein bewusstes Offline-Ritual kann helfen, die Montagspanik noch bis zu einem gewissen Grad länger im Schrank zu lassen. Was hält denn dein heutiger Sonntag für dich bereit? Genießt du noch die gemütliche „Kaffee-Euphorie“ oder schleicht sich schon ein bisschen Montagsschreck ein?

539 Wörter
Schriftzug Frank

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