Kurze Hose, keine Strümpfe!

von Frank von Koenig-Limburg.de | 25. August 2026 | Microblogging | 0 Kommentare

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Kurze Hose, keine Strümpfe!

"Summer Time" damit wäre der Anfang gemacht und wir blicken auf die kurze Hose und fehlenden Strümpfe. In den letzten zwei Monaten lief es erstaunlich gut, leider im Endspurt des August weniger, denn es wird für meinen Körper und mich zunehmend schwieriger, kurze Hosen zu tragen. Glücklicherweise ist dieses Thema vielschichtig und bietet verschiedene Perspektiven.

Kurze Hose, keine Strümpfe!

In meinem Artikel erfahrt ihr, welche tiefgreifenden Veränderungen und Einschnitte das Tragen von kurzen Hosen und der Verzicht auf Strümpfe in meinem Alltag und Leben mit sich gebracht hat. Der Sommer 2026 brachte einige tiefgreifende Veränderungen in meinen Alltag mit sich. Nach über 15 Jahren habe ich beschlossen, sowohl kurze als auch lange Kniestrümpfe nicht mehr zu tragen. Gerade bei hohen Temperaturen können Kompressionsstrümpfe für Menschen mit MS, wie mich, ein zweischneidiges Schwert sein.

Es war ein befreiendes Gefühl

Die Beine inklusive Füße zu trainieren, ist eine extreme Herausforderung. Deshalb habe ich im gesamten Juli und August verschiedene Methoden ausprobiert. Es war nicht einfach, aber ich habe festgestellt, dass das häufige Hochlagern der Beine eine gewisse Erleichterung verschafft hat. Es war ein befreiendes Gefühl für mich. Also blieben die Strümpfe aus!

Kompressionsstrümpfe sind besonders im Sommer wichtig, da sich die Blutgefäße bei hohen Temperaturen ausdehnen und das Risiko für schwere Beine und Schwellungen steigt. Kompressionsstrümpfe sind nicht immer für den Sommer geeignet. Selbst atmungsaktive und leichte Materialien können beim Anziehen schwierig sein, insbesondere wenn Zehen und Füße krampfen und die Spastik anhält. Ohne Assistenz bin ich dabei verloren, denn die kleine Königin hat noch ein eigenes Leben. Leider verzögert der Kostenträger weiterhin das Drei-Säulen-Modell der Assistenz. So kann ich auch bewilligte Stunden nicht umsetzen oder abrechnen lassen.

Die kurze Hose ist ebenfalls ein besonderes Kleidungsstück in meinem Alltag als Rollstuhlfahrender. geworden Im Sommer trug ich im Juli und August zu 98 Prozent eben dieses kurzes Beinkleid – so nannte man die Hose früher einmal. Auch dies hat mich überrascht und gleichzeitig erfreut. Ich schätze, dass beides zu den königlichen Jahresfavoriten nochmals ein Thema werden könnte.

30 Grad oder darüber haben den Juli und August aus meiner Perspektive zum Großteil geprägt. Nicht immer einfach, durch den Tag zukommen. Unterschiedliche MS-Symptome stellten nicht nur mich vor Aufgaben, die ich nur selten kompensieren konnte. Rückblickend war es nicht nur spannend, sondern ebenfalls sehr lehrreich. Geholfen hat im Endspurt meine häufige Bewegungstherapie, ohne hätte ich das wohl nicht so durchgehalten.

Das war’s für heute. Es regnet und ich trage ein leichtes Sportoutfit, da ich später noch eine Runde am Begungstrainer drehen werde. Zum Zeitpunkt, an dem ich diesen letzten Absatz schrieb, lest ihr das wahrscheinlich etwas später. Bis bald ...

Schriftzug Frank

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