Donnerstag Blog

von Frank, alias MSPowerPur | 21. Mai 2026 | Blogging

*Unbezahlte Werbung durch Namensnennung

Donnerstag Blog

Der etwas andere Blog am Donnerstag dreht sich um das Thema, Tag sowie Nacht. Diese Themenfeld liegt schon länger zurück und hat einen erheblichen Einfluss auf meine Mobilität, einschließlich meiner Familie. Interesse? Dann mal los!



Nächtliche Gedanken mit Folgen

Nächtliche Gedanken können bis in den Tag hineinwirken und unerwartete Folgen haben. Leicht irritiert hat mich der Ort, an dem der Artikel am Ende veröffentlicht werden könnte. Sowohl MSBlogPlus.de als auch Koenig-Limburg.de wären passende Plattformen. Letztendlich habe ich mich für diesen Blog entschieden, um das Rätselraten zu beenden. Es ist, wie es ist. Tagsüber holst du aus zum Weitsprung, dem großen Sprung, der dich voranbringen soll. In der Nacht setzt du gedanklich an und machst einen beeindruckenden Sprung. Plötzlich wachst du auf und stellst fest, dass du nicht mit dem großen Sprung gelandet bist, sondern im Sandkasten auf dem heimischen Spielplatz um die Ecke. Meine Gedanken sind so wechselhaft. Immer wieder diese Ängste, der Verlust an selbstbestimmter Mobilität.

Nächtliche Gedanken mit Folgen
Nächtliche Gedanken mit Folgen

Immer wieder begegne ich einem Menschen, der zwar manchmal Angst vor der Zukunft hat, sich aber davon nicht entmutigen lässt. Wie lange noch kann ich diese Störung in meinem Alltag und Leben ertragen? Die Symmetrie ist stark beeinträchtigt. Die Gefahren beschränken sich nicht nur auf mein regionales Umfeld. Unsere gemeinsamen Erlebnisse waren alles andere als angenehm.

»Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.«

Grundgesetz, Art. 3, Absatz 3

Artikel 3 des Grundgesetzes ergänzt. Seitdem gilt: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Ein Erfolg der Behindertenbewegung und ein Meilenstein für die Gleichberechtigung und Teilhabe in Deutschland. Der Zusatz verbietet es, Menschen mit Behinderungen zu benachteiligen – und ermöglicht zugleich Maßnahmen, die bestehende Nachteile ausgleichen. Obwohl Menschen mit Behinderungen durch das Benachteiligungsverbot und die Selbstverpflichtung der UN-BRK geschützt sind, erreichen sie dieses Recht bis jetzt nicht. 31 Jahre Worthülsen, oftmals ohne echte Hilfe oder Umsetzung.

Ist der ÖPNV sicher und ohne Barrieren?

Nach über drei Jahrzehnten hat sich für mich als Rollstuhlfahrer kaum etwas zum Positiven verändert. Selbstbestimmtes Reisen mit Bus und Bahn ist in meiner Region leider nicht möglich. Nehmen wir an, ich füge nach drei Überfällen Sicherheitsmaßnahmen hinzu, dann ist es definitiv vorbei. Sätze wie »Stell dich nicht so an, du bist ein Mann, groß gewachsen« tragen nur zur Problemerklärung einer Gesellschaft bei. Nächte kämpfte ich ohne jede Hilfe, selbst im Nachgang nach den Überfällen, die Polizei dabei der positve Blick, Therapeuten fehlanzeige, Barrieren und fehlende Mobilität der Grund.

Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet!

Hier sind die nächsten Verbindungen mit dem RB22 von Niederbrechen nach Limburg für Sonntag, 11. Januar. Bitte beachte, dass es kurzfristig immer zu Gleisänderungen oder Verspätungen kommen kann. Selbstbestimmte Mobilität im ÖPNV ist am Sonntag nicht möglich gewesen. Die Folgen waren Kälte, Schmerzen und lange Wartezeiten, besonders im Winter. Technische Störungen, Verspätungen und ein Umfeld, das weder bei Eis noch Schnee nutzbar ist. Ebenso die Infrastruktur zwischen beiden Orten von Ankunft und Abfahrt. Die Einzelheiten erspare ich mir lieber denn auch im Nachgang bin ich wütend sowie enttäuscht.

Verheerende Zustände

Die Gute Laune schnell dahin, der ÖPNV, egal ob Bus oder Bahn sind weder Gefahrlos noch Schmerzfrei nutzbar. Die Impulskontrolle im gesamten ÖPNV muss schon ausgeprägt sein um nicht unterzugehen.

All dies ist weder sicher noch sauber und für mich als Rollstuhlfahrer weder Barrierefrei und zudem gefährlich, wie aktuell Limburg am Bahnhof belegt. Zudem steigt die Angst in mir an jeder Bushaltestelle an jedem Bahnhof. Das Beste aber ist, der ÖPNV ist für mich einfach nicht nutzbar, denn er fährt nicht, wenn ich fahren muss zu Terminen zu was auch immer. Gerade am Wochenende an Sonnen und Feiertagen, was wir alles mehrfach erleben mussten und erprobt haben.

Wie viel Kraft und Zeit draufgeht, um von A nach B zu kommen?

Es war der 11. Februar 2021, sprich kurz vor der Kommunalwahl 2021. Fünf Jahre sind vergangen und eine selbstbestimmte und unabhängige Mobilität ist seither nicht mehr vorhanden. Das verfügbare Mobilitätsangebot in Summe passt weder zu meinem Alltag noch zu meinem Körper noch zur Assistenz die mich begleite. Das ÖPNV Angebot steht immer dann zur Verfügung, wenn ich es nicht gebrauchen kann und es steht immer dann nicht zur Verfügung wenn ich es benötigen würde. Abgesehen von all den Barrieren, die sich täglich um dieses unbrauchbare Mobilitätsangebot auftun würden. Es ist faktisch unnutzbar vor allen Dingen nicht sicher, um einen entscheidenden Aspekt einzubringen.

Behinderungen und Gefährdungen im gesamten ÖPNV

Wenn selbst das Personal im ÖPNV angesichts der jüngsten Angriffe überlegt, zu kündigen und sich nach sichereren Arbeitsplätzen umzusehen, spricht das Bände. Wie sollen sich dann Hilflose Menschen füllen? Das Personal der Bahn ist wirklich hervorragend, und wir können ihnen nur ein großes Lob aussprechen. Daran liegt es also nicht, im Gegenteil selbst das Personal ist immer wieder betroffen.

Schriftzug Frank
773 Wörter

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