Frank, der Teilzeit-Blogger, hat zum »Donnerstag Blog« ein Thema aufgeworfen, das viele Menschen bewegen dürfte: Wie würde die Welt ohne Smartphones aussehen? Mein Blick ist dabei persönlich und klärt meine Gedanken zum Smartphone und dessen Nutzung.
Wie wäre die Welt ohne Smartphones?
Bevor ich beginne, möchte ich klarstellen, dass es mir so weit gut geht. Dennoch beschäftigt mich die Vorstellung einer Welt ohne Smartphone. Besonders interessiert mich, wie sich mein Alltag und Leben mit MS ohne Smartphone, Watch und andere Geräte verändern würden. Genau mit dieser Thematik habe ich mich intensiv auseinandergesetzt.
Hast du ein Smartphones?
Im Idealfall soll der Microblog uns am Ende zum Nachdenken anregen, und schon nervös? Keine Panik, du kannst dein Smartphone gerne behalten. Anhand von einigen Beispielen wird schnell klar, wie analoge und digitale Welt sich ähneln. Gerade beim persönlichen Zeitgefühl: Heutzutage stellen wir für vieles einen digitalen Timer – verlieren dadurch ein Stückweit unser inneres Zeitgefühl. Du garst etwas im Ofen und stellst den Timer auf 20 Minuten – die innere Uhr könnte das ebenfalls. Sei mutig und versuche es in deinem Alltag, du wirst überrascht sein vom Ergebnis.
Auf mein Smartphone und alle damit verbundenen Geräte zu verzichten, wäre eine grauenhafte Vorstellung. Die Verwaltung meiner Medikamente und deren Erinnerungen wäre ein großes Problem. Das Aufzeichnen und Dokumentieren meines Trinkverhaltens wäre schwierig, und ich würde wichtige Daten zu meinem Schlaf, meiner Körpertemperatur, meinem Blutsauerstoffgehalt und vielem mehr verlieren, die für meine Gesundheit entscheidend sind. Selbst mein Arzt, der diese Daten regelmäßig einsieht, würde sich fragen, was da nur los ist.
Machen wir uns kurz mal Ehrlich
Es müsste auch ohne gehen – was die Frage nach dem »Warum« aufwerfen würde. Aktuell sehe ich keinen Sinn darin, der Verzicht hätte mehr Nachteile als Vorteile in meinem Alltag. Selbst die Bedienung von »Social Media« und den beiden Blogs würde so ablaufen. Oft ist das Smartphone mehr als nur ein Zeitmesser – abgesehen von meinen Terminen, die deutlich zurückgegangen sind.
Mein geschärfter Blick auf mein Smartphone-Verhalten hat mir die tiefe Verwurzelung in meinem Alltag vor Augen geführt. Selbst der Instagram-Detox zur Fastenzeit konnte daran bisher nichts ändern. Ich habe diesen Ansatz bereits zweimal umgesetzt und empfand ihn als angenehm, obwohl dies weniger mit der Nutzung des Smartphones zu tun hatte. Meiner persönlichen Meinung nach ist weniger oftmals mehr – gerade in diesem Fall. Vertrauen alleine reicht manchmal nicht. Manchmal benötigt man auch das Vertrauen darauf, verstanden zu werden. Egal ob mit oder ohne Smartphone in der Tasche.
Damit nähern wir uns nun dem Ende des heutigen Micoblogs und steuern direkt auf das Finale zu. Aber halt, noch ein Moment, denn das Wichtigste kommt zum Schluss: Vielen Dank für deine Zeit und deine Neugier – wir lesen uns demnächst wieder. Ich ziehe mich in meine Teilzeit zurück und beobachte das Geschehen noch ein wenig von der Außenlinie.


Also ich selber kann eigentlich sehr gut ohne Smartphone leben. Oft habe ich es gar nicht bei mir. Bis vor zwei oder drei Jahren, habe keines und auch kein anderes Handy besessen. Mein Leben war schon immer ehr handylos ausgelegt. Dafür spielen Laptop und besonders Android-Tablett eine sehr große Rolle. Zum Smartphone bin ich gekommen, weil ich für meinen gewerblich eingetragenen Blog ein korrektes Impressum brauche. Aber so richtig benutzen – außer Anrufliste kontrollieren und Wecker stellen – zue ich es nicht.
Hallo Julia, danke für dein Feedback. Handylos, das würde bei einigen (vielen) die Hölle zu fieren.
Gruß Frank