Pünktlich am Donnerstagmorgen präsentieren wir unseren Leserinnen und Lesern einen weiteren Microblog. Obwohl er nicht besonders Schwergewichtig im Sinne von Gewicht ist, beleuchtet er doch eine Realität der sozialen Medien.
Realität vs. Social Media
Soziale Medien präsentieren oft eine kuratierte, idealisierte Version des Lebens, anstatt die Realität abzubilden. Teilweise auch innerhalb der MS-Community. Nutzer teilen hauptsächlich positive Momente und nutzen Filter und Bildbearbeitung, um sich makellos darzustellen. Dieser ständige Vergleich mit unrealistischen Standards kann das Selbstwertgefühl senken, Stress verursachen und zu einer verzerrten Selbstwahrnehmung führen. Der Vorteil in meinem Alter ist: Ich bin, wer ich bin. Jüngere Menschen erleben oftmals einen Zusammenbruch und verstehen die reale Welt nicht mehr.
Psychologische Auswirkungen
Der ständige Vergleich mit den scheinbar perfekten Leben anderer kann zu Unzufriedenheit, Neid und Einsamkeit führen. Online-Persönlichkeiten unterscheiden sich oft stark von der echten Person hinter dem Smartphone-Display.
Was ist dein kritischer Blick?
Das Hinterfragen der gesehenen Inhalte – denn hinter jedem „perfekten“ Bild stecken oft zahlreiche Versuche, gute Beleuchtung und digitale Retusche zu finden. Selbst bei Reels wird zusammengeschnitten, was das Zeug hält. Die gestellte Szenerie bewirkte bei mir das Gegenteil von dem, was man sich selbst davon verspricht. Leute, wer chronisch krank ist, muss nicht wie Schauspieler durch ein Drehbuch geleitet werden.
Glücklicherweise gibt es viele Menschen, die die Realität und Schwere verschiedener Erkrankungen anerkennen. Und sich entsprechend zeigen.


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