Das Alphabet des Lebens – X wie XXL

von Frank von Koenig-Limburg.de | 27. Oktober 2026 | Blogging, Serienblogs | 0 Kommentare

*Unbezahlte Werbung durch Namensnennung

Das Alphabet des Lebens – X wie XXL

Angekommen beim Buchstaben «X wie XXL», setzen wir für unsere Leserinnen und Leser die kleine, erfolgreiche Serie des «Alphabet des Lebens» fort und freuen uns, dass die Buchstaben und Themen daraus so gut ankommen – also bisher.



Das Alphabet des Lebens – X wie XXL

Das hat mehr als nur einen Moment gedauert: Was schreibt man im «Alphabet des Lebens» zum Buchstaben «X wie XXL»? Ich mag diese kleine Serie im Blog sehr gerne; immer wieder geht es um Lebensbereiche, die nicht alltäglich scheinen, und doch stammen sie genau aus der Mitte unseres Lebens. Was besonders beim Buchstaben «L» wie Liebe auffällig gewesen sein muss.

Schluss mit XXXL 

Nach und nach wird mein Kleiderschrank immer übersichtlicher – das tut gut. Alles, was nicht mehr passt, wandert zum zentralen Anlaufpunkt für DRK-Kleiderangebote und Kleiderkammern in Limburg. Was wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist, landet im Müll. In diesem Jahr haben wir schon zweistellig viele Kleidersäcke abgegeben – toll, oder? Vor allem die Jacken hatten sich angesammelt und passten kaum noch. Als Rollstuhlfahrender ein Problem, wenn die zu Groß sind. Kein Wunder, dass ich fast 25 Kilo weniger auf der Waage habe.


Schluss mit XXXL

Die wahrgenommenen «Höhen und Tiefen» lassen sich ähnlich einordnen wie die gegensätzlichen Hinweise «BITTE NICHT STÖREN» oder schlicht «WILLKOMMEN» – all diese Gegebenheiten wirken wie eine wilde Achterbahnfahrt. 

X wie XXL bei 191

Vor- und Nachteile ergänzten sich, und logischerweise war neue Kleidung erforderlich. Besonders spannend war, wer von Hosengröße 42/34 auf teilweise 36/34 oder sogar 34/34 schrumpfte – das eröffnete im Einzelhandel neue Möglichkeiten und Kleidungsstücke. Oberteile in 3XL entfielen, während XL und teilweise L je nach Schnitt neue Optionen boten – das war Wahnsinn. Im Gesicht sieht man die enorme Abnahme an Körpergewicht besonders, hier gilt aufmerksam zu bleiben, denn schnell sehe ich wieder krank aus. Man kann mit Sicherheit erwarten, dass diese Geschichte auch in unseren «Jahresfavoriten» für das Kalenderjahr 2026 erscheinen wird. Die deutliche Abnahme hatte zwar schon früher begonnen – solche Entwicklungen brauchen Zeit, besonders wenn man wie ich an MS (Multiple Sklerose) erkrankt ist.

Wer alle seine Ziele erreicht, hat sie vielleicht ein bisschen zu niedrig angesetzt – oder?

Ich gebe zu, mein Ziel war es, unter 100 Kilo zu kommen – und vielleicht habe ich es sogar geschafft. In meiner Vorstellung lagen 97 Kilo, das Geburtsjahr unserer Tochter, und dieses Gewicht dauerhaft zu halten. Der Blick in den Spiegel hat mir gezeigt: Es sind nur Zahlen, und die Geschichte dreht sich für mich positiv – also Schluss damit. Die Hinweise der kleinen Königin waren deutlich, und sogar die Prinzessin fragte: „Willst du wieder so aussehen wie 2007 im Urlaub – sichtbar krank und völlig von der MS gezeichnet?“ Harte Worte, aber mit Tiefgang. Es geht nur um mich und wie ich mich fühle – und aktuell ist das in Ordnung. Die Waage sehe ich nicht mehr, denn das Wiegen ist für mich auch so eine Aktion. Über den Erfolg freue ich mich – das ist meine persönliche Belohnung.

Bis bald ... eventuell zu einem neuen «Alphabet des Lebens» sowie Buchstaben und Themen hier im Blog. Danke für dein Interesse und deine Zeit.

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