Tag 7: Immer wieder sonntags, Episode 61!

von Frank von Koenig-Limburg.de | 7. Juni 2026 | Tag7

*Unbezahlte Werbung durch Namensnennung

Tag 7: Immer wieder sonntags, Episode 61!

Sonntag ist Lesezeit! Bevor der Trubel für viele am Montag wieder beginnt, gibt es heute im Blog ein echtes Herzensprojekt und ein wichtiges Update zu Tag 7. Schau vorbei und lass dich inspirieren!

945 Wörter
4–6 Minuten


Tag 7: Immer wieder sonntags, Episode 61!

Einen wunderschönen Sonntagmorgen und herzlich willkommen zu Tag 7 des Sonntagsblogs. Nach Franks gedanklichen Auseinandersetzungen mit den wachsweichen politischen und nachrichtlichen Themen, die ihn beschäftigten, bietet die Wochenendausgabe auf MSBlogPlus.de am Donnerstagabend eine willkommene Abwechslung. Sie lädt dazu ein, einen Blick in den Rückspiegel zu werfen und sich etwas zu erholen. Doch darum geht es hier nicht. Natürlich gibt es hier bei »Immer wieder sonntags« auf Koenig-Limburg.de auch gesellschaftliche Themen wie Kultur und Sport. Dort finden all diese spannenden Themen wunderbar ihren Platz. Dazu begrüßen wir neben unseren Stammlesern, die Gäste am heutigen Sonntag. 

Der perfekte Sonntag!

Gleich zu Beginn habe ich eine Frage: Gibt es den perfekten Sonntag überhaupt? Aus meiner Perspektive eher weniger – gerade dann, wenn mein Körper mit all seinen Erkrankungen den Schmerzpegel nach oben fährt und ich durch weniger Bewegung und Sport noch unbeweglicher werde. Doch wie schaut's bei dir aus?

Die Tulpenzeit hat ein Ende!

Offen und ehrlich, eben Frank F. König!

Eine Kategorie mit Tiefgang, hier kann es auch einmal etwas Härter zugehen. Seien wir ehrlich: Spiegeln Ratschläge und Schlagzeilen wirklich die Realität wider? Wären wir Politiker, würden wir diese Aussagen konstruktiv betrachten, da sie oft betonen, dass es ein konstruktiver Austausch war. Angesichts der aktuellen Weltlage und ihrer Auswirkungen auf Deutschland halte ich eine politische Sommerpause von zwei Monaten für nicht vertretbar. Die unzähligen Baustellen in unserem Land sind mit dem aktuellen Vorgehen in Berlin nicht zu lösen. Was wir beinahe täglich hören und zu lesen bekommen, ist mit Blick auf die Ergebnisse mit unserem Bildungssystem über sechzehn Bundesländer verteilt ein Flickenteppich, mehr nicht. Kinder und Jugendliche finden weniger Möglichkeiten und verlassen vermehrt die Schule ohne Abschlüsse – dabei zu schauen verursacht zukünftig mehr an Kosten. Die Uhren ticken unaufhaltsam. 

Geschichten aus aller Welt!

Im Bericht aus Berlin äußerte Daniel Günther sich zur Teilhabe und Eingliederungshilfe und bezeichnet alles als nicht haltbaren Kostentreiber!

Dieses Thema ist in der Sozialpolitik und bei den Kommunen derzeit von großer Bedeutung und sorgt für intensive Diskussionen.  Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten wir uns jedoch die Details genauer ansehen. Daniel Günther hat sich im ARD-Bericht aus Berlin zwar allgemein zu den Herausforderungen und dem Reformbedarf in Deutschland geäußert. Die spezifische Debatte um die Eingliederungshilfe und Teilhabe als „nicht haltbare Kostentreiber“ stammt jedoch in der Regel aus der kommunalen Spitzenpolitik, insbesondere vom Deutschen Landkreistag, und ist nicht direkt auf ein Zitat von ihm in dieser Sendung zurückzuführen. 

Während die Länder und Kommunen unter dem enormen Kostendruck stöhnen, fordern Behindertenverbände bundesweit (wie etwa durch die Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ vehement, dass es durch diese Sparmaßnahmen nicht zu harten Einschnitten und Verschlechterungen bei den Betroffenen kommt.

Hintergrund Ihrer Frage ist der immense finanzielle Druck, unter dem die Bundesländer, speziell die Kreise und Kommunen, stehen. Die Dynamik der Eingliederungshilfe: Seit der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) sind die Ausgaben für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen deutlich gestiegen. Kommunalpolitiker und Kämmerer warnen seit Jahren bundesweit davor, dass diese Kosten die Haushalte belasten („Kostentreiber“), da der Bund zwar die Gesetze verabschiedet, die Kosten vor Ort aber oft verbleiben. Der politische Spagat: Während Betroffenenverbände betonen, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist und die Gelder dringend für eine echte Inklusion benötigt werden, fordern Länder und Kommunen eine stärkere finanzielle Entlastung durch den Bund oder eine Bremse bei neuen Standards. Daniel Günther mahnt in diesem Zusammenhang generell, dass die Politik „liefern“ und unpopuläre Reformen anpacken muss, um den Sozialstaat bezahlbar zu halten. Er distanziert sich jedoch meist von pauschaler Kritik an sozialen Leistungen, da seine eigene Regierungsarbeit im Norden stark auf gesellschaftlichen Zusammenhalt setzt. Für einen tieferen Einblick in die politische Debatte um den Reformbedarf bietet dieses Gespräch mit Daniel Günther über Reformen einen guten Überblick über seine allgemeine Haltung zu den aktuellen finanzpolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland.

Die Schönheit des Gewöhnlichen!

Gewöhnlich, was für ein Wort, oftmals negativ behaftet. Die Schönheit des Gewöhnlichen liegt in der bewussten Wahrnehmung des Alltäglichen. Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die simplen Dinge des Lebens richten, sei es schlichtes Design oder alltägliche Handlungen, entdeckt den tiefen Wert und die Ruhe, die in der Einfachheit oft verborgen liegen. Was im übrigen in meinem Alltag und Leben mit MS (Multiple Sklerose) beinahe Standard wäre.

Das könnte dir gefallen?

Ihre Frage bitte – nur Mut! Eines ist geklärt, die Sonntage und Wochenenden sind vielen heilig.Eine wirklich geniale Frage erreichte mich per E-Mail. Nein, nicht als Kommentar unter einem meiner zahlreichen Artikel oder Beiträge in beiden Blogs. Wie schaffst du es, all die Artikel für deine beiden Blogs zu schreiben? Wie gehst du dabei vor und woher nimmst du die vielen Ideen? Zusätzlich wurde gefragt: Woher nimmst du die Kraft und Zeit für diese Arbeit trotz deiner MS (Multiple Sklerose)? Ähnliche Fragen habe ich in der Vergangenheit schon öfter erhalten.  Ich habe sie dann meist kurz in E-Mails oder Direct Messages beantwortet, aber nie ausführlicher. Eine Frage, die sich immer wieder stellt, ist, ob sich dieser Aufwand überhaupt lohnen würde. Heute fehlt mir die Kraft, all die Fragen zu beantworten. Zugegeben, ich schaffe es nicht immer, wie der fehlende Blogbeitrag am Donnerstag zeigt. Ob sich das Schreiben lohnt, kann ich jedoch eindeutig bejahen. Es hilft mir, meinen Kopf frei zu bekommen, sodass ich nicht alles behalten muss.

Ruhestand inklusive Nebenwirkungen!

Schön, dass du bis zum Schluss durchgehalten hast. Ruhestand mit Nebenwirkungen – wenn Leere statt Leichtigkeit den lang ersehnten Renteneintritt begleitet. Obwohl ich seit Jahren als erwerbsunfähig gelte, fühlt sich das Rentnerdasein in Vollzeit noch ungewohnt an. Das wäre ein guter Schlusspunkt für heute, schönen Sonntag.

Schriftzug Frank


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