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Der Donnerstag Blog
Jeden Donnerstag erwartet euch auf koenig-limburg.de unser bunter Blog mit einer breiten Palette an Themen für alle Leserinnen und Leser. Da der Donnerstag oft als kleiner Freitag gefeiert wird, schreiben wir gerne kurze, und motivierende Blogpost, der euch einen letzten Schubser Richtung Wochenende geben könnte.
Unser „Kleiner Freitag“ ist der Impuls am Donnerstagvormittag, da am Nachmittag auf MSBlogPlus.de bereits eine neue Episode der Wochenendausgabe online geht. Somit ist auf beiden Blogs unser Content gut aufgestellt und gibt uns den Kick zur Erholung fürs eigene Wochenende frei.

Alte weiße Männer
Als Autor meiner verschiedenen Artikel sehe ich mich als Ehemann, Vater, Großvater und Quelle der Freude für andere. Oftmals wird das Bild als »alte weiße Männer« gezeichnet. Zumal ich 1959 geboren wurde, identifiziere ich mich als sogenannter Boomer, was mich nicht stört. Die Begrifflichkeit »Alte weiße Männer« begegnet mir nicht nur in unterschiedlichen Podcast-Formaten, deren Analogie ich öfter fragwürdig finde. Deshalb sei die Frage erlaubt: Mit welchem Alter fällt man in die Kategorie »Alte weiße Männer«? Nachfolgend meine Rechercheergebnisse.
Das biologische/demografische Alter
Der Begriff »Alter weißer Mann« ist keine feste biologische oder demographische Alterskategorie, sondern ein gesellschaftlicher und politischer Kampfbegriff, eher ein Stereotyp. Daher gibt es kein präzises Alter, ab dem man automatisch dazuzählt. Wenn man den Begriff jedoch anhand der gesellschaftlichen Debatten aufbricht, lässt sich die Altersgrenze wie folgt einordnen.
In den meisten Köpfen und Diskussionen verortet man die beschriebene Gruppe in der Generation der Babyboomer. Die Altersgruppe der Senioren beginnt in der Regel ab etwa 50 bis 60 Jahren. Oftmals sind damit Männer gemeint, die sich im fortgeschrittenen Berufsleben (in Führungspositionen) befinden oder bereits im Ruhestand sind.
Die gefühlte oder funktionale Definition
Bei diesem Begriff ist die Einstellung und die gesellschaftliche Position wesentlich wichtiger als die Zahl auf dem Papier. Er wird in der Regel als Chiffre für Menschen verwendet, auf die bestimmte Merkmale zutreffen, unabhängig davon, ob das Klischee im Einzelfall zutrifft.
Privilegien und oder Mentalität
Jemand, der in einer Zeit aufgewachsen ist, in der weiße, heterosexuelle Männer die fast ausschließliche Deutungshoheit und Macht in Politik, Wirtschaft und Kultur hatten. Oder gerne auch: Jemand, der neuen gesellschaftlichen Entwicklungen (wie z. B. Gendersprache, Diversität, Feminismus oder Klimabewusstsein) skeptisch, verständnislos oder ablehnend gegenübersteht und an alten Statusstrukturen festhält („Das haben wir schon immer so gemacht“).
Das Fazit
Sprachlich fällt man in diese Kategorie meist ab etwa 55 Jahren. Ein 65-jähriger Mann, der sich jedoch aktiv für Gleichberechtigung und modernen Wandel einsetzt, wird in der Debatte selten als "Alter weißer Mann" bezeichnet. Im Gegensatz dazu kann ein Mittdreißiger mit sehr konservativen, patriarchalen Ansichten manchmal scherzhaft oder kritisch als solcher bezeichnet werden. Der Begriff bezieht sich also eher auf Machtstrukturen und Denkmuster als auf das Alter.
Das alters- und mentalitätsbezogene Pendant zum Begriff „Millennial“ ist „Boomer“, bekannt durch den Konterspruch „Ok, Boomer“. Beide Begriffe beschreiben einen Generationenkonflikt. Während „Millennial“ oft für starre, zukunftsträge Ansichten verwendet wird, trifft „Boomer“ Menschen, die den Klimawandel, Digitalisierung oder soziale Gerechtigkeit mit der Bemerkung abtun: „Uns hat es früher auch nicht geschadet.“ Im Gegensatz zu „Millennial“ ist „Boomer“ geschlechtsneutral.
Manches Thema bringt eine gewisse Spannung mit sich, gerade wenn man dies als Boomer Recherchiert sowie geschrieben hat. Danke für dein Interesse und Besuch, bis bald.


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