Hallo und herzlich willkommen zu meinen Gedanken am Samstagvormittag. Ursprünglich hatte ich einen anderen Plan und wollte komplexe Themen behandeln, aber die Worte aus meinem kürzlich geführten Gespräch kamen mir wieder in den Sinn. Hier ist das Ergebnis „Ab in die Hängematte?“ zu lesen, dabei wünsche ich gute Erkenntnisse, da meine Gedanken und Sprünge sehr wild gewesen waren, und der Artikel etwas Überlänge aufweist. Auf geht’s!

Ab in die Hängematte?

Es ist schwierig, sich zu entspannen und achtsam in die Hängematte zu legen, da es physisch nicht mehr möglich ist, obwohl es gedanklich vorstellbar wäre. Angesichts dessen habe ich einiges zusammengefasst, denn es geht um weit mehr als Alltägliches. Die kleine Königin ist längst auf dem Weg zum Bäcker, Metzger sowie für etwas frisches Obst und Gemüse auf den Wochenmarkt. Zeit für mich, einige Gedanken abseits der »Wochenendausgabe« aus dem königlichen Notizbuch sowie meinem Kopf für diesen Artikel zu holen. Kein Wort Gedöns oder Firlefanz! Nein, wie ihr unten im Absatz »Austausch, Empfehlung und Gespräch mit einem Freund« lesen werdet, geht es in Teilen um meine Zukunft sowie um persönliches Verhalten in meinem Leben mit MS. Damit dürfte das Thema Hängematte für heute, denke ich, geklärt sein, und wir können auf die Thematik »Vier von sieben Wochentagen« blicken?

Ab in die Hängematte?
Ab in die Hängematte?

Vier von sieben Wochentagen haben eine eindeutige Ausrichtung in meinem Bloggerleben!

In den vergangenen Wochen gab es fast täglich Beiträge in beiden Blogs, was natürlich nicht dauerhaft aufrechterhalten werden konnte. Umso schöner ist es, diese Erfahrung zu machen, wenn man bedenkt, dass koenig-limburg.de kurz davor stand, aufgegeben und gelöscht zu werden. Mit fast 66 Jahren frage ich mich, was ich noch erleben und erreichen möchte und wie meine Arbeit einen positiven Nutzen für andere bringen könnte. Diese Frage ist für mich von großer Bedeutung, da sie es mir ermöglicht hat, 13,5 Jahre lang Selbsthilfearbeit für MS-Erkrankte zu leisten. Zudem engagiere ich mich seit fast 10 Jahren in der Kommunalpolitik und bewerbe mich nach der Sommerpause für weitere 5 Jahre in meiner Region. Bevor wir fortfahren, möchte ich einen Blick über den Tellerrand werfen.

Einfach täglich?

Der Freitag macht alles besser, oder? Montags ist es schlechter. Dienstag bis Donnerstag sind also unauffällig. Unauffällig wofür? Um akzeptiert, beachtet und gelebt zu werden? All die Tage werden beachtet, außer Tag 7, dem Sonntag. Du hast jeden Tag und jeden Moment die Chance, dein Leben positiv zu verändern, oder es zu belassen. Es bleibt deine Entscheidung!

Vier von sieben Tagen haben eine eindeutige Ausrichtung

Schauen wir kurz auf das, was ich meine: dienstags meist eine Kolumne, meist zu »König Fußball«. Das Kapitel »wegen MS« folgt direkt am Mittwoch, bevor der Klassiker am Freitag mit einer neuen Folge der »Wochenendausgabe« aufschlägt. Kreativ angefasst, entstanden so unsere neuen Blog-Banner (V-2025) für diesen Content. Wenn ich schreibe »vier«, dann fehlt unser Abschluss der Woche »Tag 7« vom Sonntag noch, den möchte ich natürlich nicht unterschlagen, hat sich doch dieses Angebot an unsere Leserinnen und Leser mehr als nur gut entwickelt. Schaut gerne einmal vorbei: Tag 7, immer eine neue Episode am Sonntag.

Tag 7: Immer wieder sonntags
Banner: Immer wieder sonntags

Unser neues Format auf MSBlogPlus: »wegen MS« geht ab September regelmäßig mittwochs an den Start. MS ist nicht gleich MS: Wegweisende Artikel, Beiträge sowie Microposts zeigen, dass Multiple Sklerose unterschiedliche Geschichten schreibt. Bist du dabei?

Kapitel: wegen MS
Banner: Wegen MS

Austausch, Empfehlung und Gespräch mit einem Freund

Wir bezeichnen unsere Treffen zu Recht als »Qualitätszeit«, da wir beide dies so empfinden. Im Sommer haben wir die Außengastronomie gut genutzt, um uns auszutauschen. Wir zwei älteren Männer saßen beim Kaffee und plauderten über dies und das, beobachteten unser Umfeld und begrüßten die vielen Menschen, die uns so über den Sommer begegnet waren. Der Herbst zieht ein und die Außengastronomie besteht nur noch im September, dann ist Schluss und wir sind wieder auf der Suche nach einem Caféhaus, das wir ohne großen Aufwand besuchen könnten. Es ist für mich unerlässlich, dass ich an diesem Ort, wie jeder andere, Zugang zu einer Toilette habe, die Rollstuhlfahrer nutzen können, sonst wird das nichts mit dem Konsum einiger Getränke.

Da wir beide Fußball lieben und unterschiedlich lange selbst gespielt haben, ist dieses Thema uns vertraut. Jetzt, da der Ligabetrieb fast überall begonnen hat, genieße ich es, den König Fußball zu verfolgen. Als Boomer oder älterer weißer Mann habe ich natürlich eine Meinung, aber ich betrachte die Trennung zwischen Jung und Alt eher sportlich und mit Genuss. Wie komme ich jetzt nur zum Übergang auf die Empfehlung meines Freundes? Wir scheinen auf einem guten Weg zu sein. Wir plauderten, genossen unseren Kaffee und sprachen kurz über Politik. Er wurde kurzzeitig politisch, aber ich sage das direkt: Du bist »politisch versaut«, hart in deinen Aussagen, oftmals bis in den Alltag deines Lebens. Das bist nicht du, jedenfalls kenne ich das anders von dir. Dein Leben ist voller Herausforderungen, die du auf eine sanftere Weise bewältigen könntest. Er empfahl mir, bald einen freundlicheren Ansatz zu versuchen. Dankbar nahm ich dies an, reflektierte über seine Worte und unser Gespräch und stellte erschreckend fest, dass er genau richtig lag. Da hatte er einen Punkt!

Die Kolumne: König Fußball
Banner: König Fußball

Ein gutes Gefühl blieb in mir!

Unser Gespräch ist schon eine Weile her, und heute, Samstag, dachte ich daran, es aufzuschreiben. Also habe ich es getan! Dankbar für einen solchen Freund blieb es nicht bei einer einzigen Empfehlung; wir konnten gemeinsam tiefer eintauchen, was mir gutgetan hat und ihr jetzt gelesen habt. Doch wie geht es weiter? Einiges entwickelt sich gerade und persönlich gehe ich einige Dinge anders an, gelassener. Die ersten positiven Ergebnisse liegen bereits vor und erfreuen mich sehr. Eine wichtige Erkenntnis ist klarer geworden: Wenn ich aufgrund meiner Erkrankungen etwas nicht schaffen kann, muss ich niemandem etwas beweisen. Ich kann dies mit einem Gefühl des Pflichtbewusstseins umsetzen oder eben nicht, besonders in Bezug auf meine eingeschränkte Mobilität. Behörden sowie Kostenträger spielen wohl auch in Zukunft ihr Papier und Zeitspiel, ändern kann ich dies nicht. Wenn etwas nicht zusammenpasst, ist es nicht (mehr) mein Problem – ein angenehmes Gefühl. Danke für dein Interesse sowie deine Zeit, denn hier endet meine kleine Gedankenreise vom Samstag!

Wir können nicht immer kontrollieren, was mit uns passiert, aber wir können kontrollieren, wie wir damit umgehen und wie wir darüber denken. 

Marken- und Produktwerbung

In meinen Artikeln und Beiträgen könnte durch die Nennung von Markennamen oder die Sichtbarkeit von Logos der Eindruck entstehen, es könnte sich um Werbung handeln. Bezahlte oder unentgeltliche Werbung findet jedoch auf diesem Non-Profit-Blog nicht statt. Externe Links werden redaktionell ausgewählt und ergänzen die Inhalte thematisch. Es besteht keinerlei finanzielle oder sonstige Verbindung zu den verlinkten Websites, es sei denn, dies wird ausdrücklich erwähnt. Dieser unabhängige Blog verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Alle Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und Recherchen und sollen anderen Menschen Mehrwert und Inspiration bieten.

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