Zukunft des Individualverkehrs

Zukunft des Individualverkehrs
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Zukunft des Individualverkehrs – Hat der Individualverkehr noch eine Zukunft in unserer Region und Stadt? Eine Frage, die viele Menschen umtreibt, so auch mich als einzel Person. Gerade wenn man eingeschränkt ist in seiner persönlichen Mobilität ist Individualverkehr bzw. die Möglichkeit ein mehr als großer Vorteil.

Die Bevölkerungsdichte in Limburg ist von Jahr zu Jahr gewachsen, was in den kommenden Jahren ebenfalls zu erwarten ist. So machen sich Menschen Gedanken, suchen händeringend nach Konzepten neben dem öffentlichen Nahverkehr um den drohenden Verkehrskollaps in Limburg zu verhindern. Alles auf Zweiräder zu verlagern, auch wenn man ihnen den nötigen Raum geben könnte bringt uns nicht weiter. Eine Entlastung und Verbesserung der Luftqualität ist so nicht zu erwarten. Ebenso wie ein zentrales Anliefern für den Handel in der Innenstadt. Ergebnislos und voller Kosten schadet es der Wirtschaft und dem ortsansässigen Handel.

Zukunft des Individualverkehrs

Die Urbanisierung führt auch in Limburg dazu, dass immer mehr Menschen in die Stadt ziehen wollen. Was die Wohnraumfrage aufgeworfen hat. Bei einer Gesellschaft die immer älter wird, ist dies kein Wunder, liegt doch eine bessere Infrastruktur wie im ländlichen Raum vor. Konventionelle Mobilitätskonzepte sind an Grenzen angekommen die ein ÖPNV in heutiger Struktur nicht halten kann. Wird es also über die Preisschiene umgesetzt – so das Individuelle Mobilität in Zukunft eine Preisfrage sein wird. Fragen über Fragen auf die wir alle Antworten finden müssen.

Staus und hohe Luftbelastung

Staus und hohe Luftbelastung haben wir schon heute zu Genüge. Wie kommen wir zu Lösungen ohne Einschränkungen der Lebensqualität bzw. Ausschlussverfahren. Es hat noch nie geholfen Personenkreise (Gruppen) auszuschließen. Getreu nach dem Motto: Verbote werden schon wirken… Verbote werden uns als Gesellschaft in unserer Stadt nicht weiterbringen, im Gegenteil.

Das Besondere könnte sein, eine Kombination aus bereits bestehender, emissionsfreier Mobilitätslösungen mit neuen Verkehrsebene einzurichten. Konzepte ohne zusätzlichen Flächenbedarf, denn nur so könnte es auch Zeitnah und schnell realisiert werden. Eine A3 Stauumgehung durch die (B8) Stadt, ist ebenso keine Lösung wie die Probleme, die sich über die Grenzen von Bundesländern hinweg ergeben. Über Jahre kommt man hier nicht weiter?

Hier sind wir als Gesellschaft gefragt

Kreativität, Mut, gepaart mit der Willenskraft keinen auszuschließen. Denn mir liegt die Mobilität und Selbstbestimmung der Menschen am Herzen, gerade in einer Gesellschaft die immer älter wird. Teilhabe in jeder Form hält uns als Gesellschaft faktisch am Leben. Also für ein mehr miteinander und weniger eingeschränktes Gedankengut in Politik und Verantwortung. Es liegt an jedem selbst, seine Bedenken über Bord zu werfen.

Bürgerveranstaltung zum Masterplan

Beim Besuch als Bürger, Stadtverordneter und Vertreter des Behindertenbeirats sowie als Teilnehmer des Projekts Nahmobilität bei der Bürgerveranstaltung zum Masterplan Mobilität konnte man deutlich spüren wie unterschiedlich das Thema Verkehr gesehen wird. Die Veranstaltung in der Limburger Stadthalle war sehr gut besucht. Die Verkehrssituation in Limburg ist stets lebhaft, man diskutiert das Thema aktiv in der Stadt. Jeder hat jetzt Analog wie auch digital die Möglichkeit der Beteiligung. Faktisch ein wünsch dir was. Aktuelle Themen zum Thema Verkehr bleiben offen bzw. zurück!

Ab Dienstag, 6. Februar, wird hierfür vier Wochen lang eine Plattform im Internet freigeschaltet. Die URL (Adresse) lautet www.buergerbeteiligung.de/mobilitaet-limburg. Leider ist diese Angebot wie auch die gesamte Website der Stadt Limburg nicht barrierefrei. Ein Punkt an dem es aktiv zu arbeiten gilt. Jeder hat es in der Hand sich einzubringen, mitzuwirken und verantwortlich den Verkehr in Limburg in seiner Gesamtheit mitzugestalten. Weg von Ausschluss und Verboten!

Ihr / Euer

Frank F. König

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Parken zeitgemäß

Frank F. König

Oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber immer in der Sache aktiv und ehrlich. Koenig-Limburg.de und LimFoto.de wird mit viel Kraft und Herz als ehrenamtliches Projekt von mir geführt. „NICHT GESUND,ABER MITTEN IM LEBEN!“ Kognitive Beeinträchtigungen, bedingt durch die Multiple Sklerose habe ich seit Jahren. Erstmals, und dann gleich bis zum Sprachverlust in einer Schubreihenfolge Ende der 1990er Jahre. Wortfindungsstörungen, Störung des Zeilensprungs beim Lesen, gingen einher mit den Beeinträchtigungen Ende der 1990er Jahre. Unterschiedliche Therapien und Medikamente, sowie eine strukturierte Lebensweise helfen mir täglich. Die Arbeit innerhalb dieses Online Angebots hilft mir sehr, wenn es auch nicht frei von Fehlern ist. Korrekturlesen durch dritte, dies wollte ich so nicht, denn dann wäre es nicht mehr von mir persönlich. Ich setze dabei auf ihr Verständnis und wünsche ihnen viel Spaß am Leben!

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