Ziel erreichen – auch unerreichbare?

Ein Leben ohne Ziele ist langweilig, so habe ich diese Zeile in einem Blog gelesen. Ziele zu haben ist perse gut. Meine Ziele haben ein Upgrade erhalten, nicht alle meine Ziele sind in diesem Zeitfenster für die Öffentlichkeit bestimmt. Sind aber so deutlich das ich darüber schreiben muss…

Ziel erreichen – auch unerreichbare?

Blog 18-555: Ich werde gerade 59 Jahre alt – obwohl ich mich nicht wie 59 Jahre alt fühle. Ein für mich schrecklicher Gedanke ist: Neue Ziele zu bekommen, wenn man selbst weniger zum gelingen beitragen kann. Das Ziel ist vorhanden und ausgesprochen, neugierig zu bleiben sowie neue Wege zugehen, gerade wenn die durch meine MS (Multiple Sklerose) schwieriger sind als für andere.

Mein Kopf ist „VOLL“

Selten hatte ich gleichzeitig so viele Themenfelder im Kopf. Wie meine Zukunft aussehen wird hängt von einigen Entscheidungen ab. Und ja, ich habe ein Ziel vor Augen…

Ich würde gerne so vieles im Blog für Euch schreiben, gar aufzeigen, nur ist die Zeit dafür noch nicht reif. Es gibt auch Zeiten in meinem Leben, aktuell ist das so, in dem Orientierung angesagt ist. Die Ausrichtung ist mir klar, ein Projekt nach dem anderen hat mein Interesse geweckt. Mehr noch, es gibt viel Gutes zu tun. Aber auch die Frage nach dem eigenen vorrankommen darf und muss mal gestellt werden. Ein Egoist bin ich nicht, aber immer nur den sozialen Beitrag leisten ist schön, hat aber Grenzen bei mir. Nicht dass man dies falsch versteht, es geht mir um meine Ausrichtung, um nichts anderes. Kommen wir zurück zu möglichen Projekten.

Ziel erreichen – auch unerreichbare?
Im Sinne der Barrierefreiheit: Das Bild zeigt einen Baum im Herbst, die Perspektive ist von unten nach oben gewählt.

Mein erstes Projekt geht hin zu einem Veranstaltungskalender, dieser soll aufzeigen welche Veranstaltungen barrierefrei zugänglich sind. Dies ist mein Gedanke um solch ein Projekt. Getestet habe ich das schon, es wäre umsetzbar. Kleinere Anpassungen und der Wille „DRITTER“ ihre Veranstaltungen zu melden bzw. einzureichen.

So oder so… Veränderungen stehen an

Wichtig ist es mir einen Plan zu haben: Kann ich dies Leisten, was benötige ich dafür, welches Ziel soll verfolgt werden, welchen Nutzen hat es für die Menschen. All dies sind Fragen die ich mir immer Stelle, denn ohne Plan bin ich Hilflos und verloren. Ich brauche einfach Struktur in meinem Leben.

Nicht außeracht lassen darf ich meine kognitiven Beeinträchtigungen

Diese liegen zweifelsohne vor, über Jahre habe ich durch die MS erhebliche Probleme. Um es auf den Punkt zu bringen: „Kognitive Defizite haben eine hohe Relevanz für meinen Alltag“. Neben den klassischen physischen Symptomen, die im Rahmen einer Multiplen Sklerose (MS) auftreten und existieren, zählen kognitive Veränderungen, Fatigue und Co. Für mich sind dies Verborgene Symptome, nicht wirklich sichtbar für dritte.

Kognitive Defizite haben eine hohe Relevanz für meinen Alltag

Beim Schreiben habe ich die Entscheidung getroffen, einen extra Blog zu diesem Thema umzusetzen. Zu wichtig ist dieses Thema!

Fühle mich gut…

Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf Eis – so ein Sprichwort. Aber das ist es nicht, ein inneres Gefühl, trifft es da eher. Mein Leben hat mir gezeigt das kann ich schlagartig auch wieder nach unten verändern. Ja, das kann so sein… muss aber nicht. Ich lebe im jetzt, und nicht im morgen…

Die Blogs werden in letzter Zeit immer ausführlicher und in der Wortanzahl länger und länger. Wo dies enden wird, kann ich aktuell nicht sagen. Nur das mir es wichtig ist meine Gedanken, Empfindungen aufzuschreiben. Auch wenn Schreiben nicht zu meinen Stärken gehört, gerade beim Thema Rechtschreibung.

Profilbild von Frank F.  König
Frank F. König

Über Frank: Frank ist Rollstuhlfahrer, Blogger, Fotograf, Stadtverordneter, Rolli-Coach, Ehemann, Papa, Opa, Kaffeeiker und Hesse. Mehr muss man eigentlich nicht Wissen. ♿️

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

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