Werden unsere Städte ärmer und seelenloser?
ERKLÄRUNGSVERSUCH Limburg a.d. Lahn

Werden unsere Städte ärmer und seelenloser?

🛍 BLOG 19-766: Der Augenblick ist eine kurze Zeitspanne. Ein Augenblick ist der Moment. „Werden unsere Städte ärmer und seelenloser“ Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Fast klingt all dies ein wenig philosophisch, oder nicht? Unsere Vorstellungen von Zukunft prägen unseren Blick auf die Welt mehr als wir glauben können, auch regional.

Werden unsere Städte ärmer und seelenloser?

Vom Augenblick des online Angebots geblendet, nur einen Klick entfernt, oft ein vermeintliches Schnäppchen, ist dies unsere Zukunft? Oder sind es die Geschäfte in der Innenstadt? Inhaber geführt, mit Service und Produkten aus der Region. Das erste, was mir Menschen sagen, es gibt kaum noch Angebote im örtlichen Handel. Mehr noch die veränderte Mobilität und Möglichkeiten gerade in einer Stadt wie Limburg – die Handelsstadt in der Region. Mobilität ein Punkt für viele Menschen. Dazu ein Text aus einem künftigen Blog:

Wenn zum Beispiel die Verkehrsführung schlecht geplant ist, wird sich dies auf die gesamte Mobilität auswirken und somit negativ auf den Handelsstandort Limburg. So könnte man es auf alle Bereiche projizieren, alles hängt zusammen und bringt Folgen mit sich – positive und negative. Design for all – ein Ansatz den ich sehr gerne verfolge!

Stadtverordneter Frank F. König
Werden unsere Städte ärmer und seelenloser?
Werden unsere Städte ärmer und seelenloser?

Was kann man tun?

Nicht mehr so viel, aber vielleicht weniger kaufen und dafür konsequent die großen Filialisten meiden, lieber zwei, drei Stücke, die individuell sind und qualitativ hochwertig. Nur am Ende des Tages muss dies jeder für sich entscheiden. Es liegt mir fern jemandem Vorschriften zu machen. Kleine Boutiquen besuchen und dort kaufen, wäre dies eine Lösung? Und die Bekleidung nicht online erwerben, sondern im Ort, in dem man lebt und den man auch weiter lebenswert erhalten möchte – wäre dies eine Lösung?

Wie bei allem im Leben kommt es auf die Verteilung und damit auf das Verhältnis an. Eben nicht online gegen analog – sondern beides in einem persönlichen Maß, das man selbst verantworten kann und möchte. Gerade gegenüber zukünftigen Generationen. Wir alle sind aufgefordert zu handeln!

Mein Vorname ist Frank F. und ich blogge seit einigen Jahren unermüdlich hier auf meinem Blog. Dieser Blog ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Somit wünsche ich viel Spaß beim Stöbern! Ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach.