Was passiert mit dem Limburger Rathaus

Was passiert mit dem Limburger Rathaus

Was passiert mit dem Limburger Rathaus – Das Limburger Rathaus, ist in die Jahre gekommen. Handeln ist angesagt, dazu gibt es zum einen den Antrag der FDP-Fraktion-Limburg, zum anderen den Artikel bei HL-Journal – Rathaus Limburg – wie geht es damit weiter? Gefragt wurde ich zum Thema Rathaus, dies zu beschreiben aus Sicht eines Rollstuhlfahrers. Dies könnt ihr hier im Anschluss lesen, auf gehts…

Das Limburger Rathaus aus Sicht eines Rollstuhlfahrers

Bei der Thematik ist es wichtig, sich das Gebäude aus Sicht eines Rollstuhlfahrers anzuschauen. Frank F. König ist Stadtverordneter für die FDP. In seinen „Barrierefreien Ausblicken und Wort und Bild“ wirft er seinen Blick auf die Dinge und hat seine Meinung zum Rathaus aufgeschrieben. Nachfolgend seine Worte.

Das Thema Barrierefreiheit macht auch nicht vor dem Rathaus in Limburg halt. Bevor man die Barrierefreiheit betrachten kann, muss man wissen – es gibt ein Historisches Rathaus und ein Neubau. Dieser Neubau der im Jahre 2018 einige Jahrzehnte hinter sich hat, ist für Rollstuhlfahrer in Teilen barrierefrei. Beide Rathäuser werden über einen sogenannten Brückenbau verbunden. So das nicht jedes Stockwerk befahrbar ist – im 1. Stock aus dem Aufzug kommend muss man als Rollstuhlfahrer einen Treppenlift nutzen um auf die Ebene im Historischem Rathaus zu gelangen. Beginnen wir aber beim Rathaus (Neubau) am barrierefreien Eingang der Pusteblume. Direkt unter dem Hinweisschild zu Rauchverbot bekommt man folgendes zu lesen bzw. begrüßt von dem Hinweisschild das nicht nur vom Text / Aussage Jahrzehnte in sich trägt.

„Wir kommen Ihnen entgegen wenn Sie behindert sind“ Bitte läuten!

Den Text lassen wir an dieser Stelle unkommentiert. Zurück zum Rathaus, ist man durch die beiden Türen am Eingang (Doppeltür) gekommen, ist es als Rollstuhlfahrer möglich, sich im Rathaus zu bewegen – dazu hilft ein vorhandener Aufzug. Nur wer auf einen Elektro- Rollstuhl angewiesen ist, wird nicht nur am Aufzug, sondern auch in den Büros scheitern. Viele Dienstzimmer sind inklusive Mobiliar einfach zu eng / klein.

Ein Fortschritt ist seit dem Jahr 2018 im Rathaus vorhanden – eine neue Behinderten Toilette im 3. OG des Rathauses (Neubau) – gerade mir als Stadtverordneter hilft dies. Ein gutes Gefühl, wenn man sich unbeschwert auf dem Weg zur Toilette machen kann. Da aktuell diskutiert wird, dass es im Rathaus Instandsetzungsarbeiten, gar Sanierungen geben wird oder sogar ein Neubau in Diskussion ist, schreckt man natürlich auf. Hier hat jede Fraktion seine Fragen, Vorstellungen und auch Möglichkeit mitzuwirken. So auch meine Fraktion – die FDP-Fraktion im Stadtparlament. einfach logisch, das dies Thema bei einer möglichen Umsetzung eine Rolle spielen muss. Wir reden ja von der Zukunft, in einer Gesellschaft die glücklicherweise immer älter wird. Ein Muss bei der Gestaltung eines Rathauses – egal ob im Bestand oder Neubau. In Sachen Barrierefreiheit gibt es Bauvorschriften, DIN Regelungen und Beiräte wie den Behindertenbeirat, den Beirat für ältere Mitbürger und einiges mehr. Also Kräfte die man nutzen sollte. Ich bin dabei, denn es wäre ein Beitrag für die Gesellschaft – sprich für den Bürger.

Dies ist die Sicht eines Rollstuhlfahrers – Menschen mit Sehbehinderung erfahren völlig andere Barrieren. Dazu gibt es Fachleute in Limburg, die zeigen gerne ihr Umfeld auf – sind lösungsinteressiert und sehr aktiv. Das Rathaus ist aber einfach mehr. Digital, sprich das Webangebot der Stadt – auch hier besteht extremer Bedarf. Aber dies würde an dieser Stelle jetzt zu weit führen.

Hier noch der Artikel von HL-Journal zum Thema Limburger Rathaus

Frank F. König

Oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber immer in der Sache aktiv und ehrlich. Koenig-Limburg.de und LimFoto.de wird mit viel Kraft und Herz als ehrenamtliches Projekt von mir geführt. „NICHT GESUND,ABER MITTEN IM LEBEN!“ Kognitive Beeinträchtigungen, bedingt durch die Multiple Sklerose habe ich seit Jahren. Erstmals, und dann gleich bis zum Sprachverlust in einer Schubreihenfolge Ende der 1990er Jahre. Wortfindungsstörungen, Störung des Zeilensprungs beim Lesen, gingen einher mit den Beeinträchtigungen Ende der 1990er Jahre. Unterschiedliche Therapien und Medikamente, sowie eine strukturierte Lebensweise helfen mir täglich. Die Arbeit innerhalb dieses Online Angebots hilft mir sehr, wenn es auch nicht frei von Fehlern ist. Korrekturlesen durch dritte, dies wollte ich so nicht, denn dann wäre es nicht mehr von mir persönlich. Ich setze dabei auf ihr Verständnis und wünsche ihnen viel Spaß am Leben!

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