Vatersein

Vatersein – Ein Thema das nicht so oft behandelt wird. Persönlich stelle ich mir als Vater von „VIER“ Kinder Warum? Also Vorsicht ein Blog für Männer…

Vatersein

Der Duden gibt dazu aus – Vaterschaft, Substantiv, feminin – das Vatersein und jetzt auch in Klammer gesetzt. (besonders als rechtlicher Tatbestand) Google dein Freund und Helfer – Meine Nachfrage (Google) ergab, es gibt ein Internetangebot mit unserem Blogtitel – die Website gibt selbst an, ein Portal für Trennungseltern zu sein. Gut, kommen wir zu meiner einfachen Vorstellung eines Vaters zurück. Vatersein, ist aus meiner Sicht mehr. Mir fallen direkt 11 Dinge über das Vatersein ein und die sind alle positiv besetzt. Zugegeben das Leben ändert sich als Vater extrem. Nach jetzt 38 Jahren Vater sein habe ich da so gewisse Erfahrungen.

Mein einiger Fehler ist…

Dass ich nicht Mama bin. Dies wurde mir als Vater nach drei Söhnen und einer Tochter bewusst. Dreikäsehoch sind unsere Jungs nicht mehr, ebenfalls würde ich unsere Tochter nicht mehr als Backfisch bezeichnen wollen. Fingerspitzengefühl ist gerade bei der Lady in unserem Hause angesagt. Die Gedankenwelt eines Vaters ist weit entfernt von Gemütlichkeit. Jetzt wo alle Kinder über 20 Jahre sind, ist alles auf Zweisamkeit gestimmt. Mutterseelenallein, ist bei uns in der Familie keiner – es ist immer etwas los, denn Sie kommen alle gerne nach Hause. Dieser Umstand ist aber weniger dem Vater bestimmt als der Herzallerliebst Mama in unserem Hause.

Vatersein
Sandwich Sohn  (Der Sohn in der Mitte) Michele (35) und Tochter Celine-Joelle (20)

Vatersein und Kummerspeck

Gut ich habe im Vatersein etwas Kummerspeck angesetzt, die Lebenslust trotz vieler Erkrankung nie verloren. Heute bildet mein Enkelsohn nach meinen erwachsen Kindern den aktuellen Lichtblick im Hause König. Die Jungs hatten einen Gesunden sowie einen kranken Vater, das Nesthäkchen (Celine-Joelle) kennt seinen Vater nur im Rollstuhl. Alle mussten diesen Umstand erleben und verarbeiten, dies wäre aber ein anderes und sehr wichtiges Thema für einen weiteren Blog zum Vatersein.

Vatersein
Andre (38) Sohn und Marvin-Noel (10) der Enkel.

Einer fehlt

Ja dem ist so. Unser Sohn Julian verstarb im Alter von knapp zwei Jahren. Eine Zeit die mich als Vater, sowie meine Frau als Mutter sehr viel Kraft gekostet hat. Die Gesamte Familie war angeschlagen und hatte über Jahre mit den folgen zu kämpfen. Eltern sollten keine Kinder zu Grabe tragen. Dies alles gehört zu unserer Familiengesichte, auch zu meiner als Vater…

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Ihr / Euer Frank F. König der Vater und Opa

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

4 Gedanken zu „Vatersein

  • 2018-01-10 um 9:14
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    Michael, unbestritten kann eine Familie eine Macht sein – Weltmacht, das muss dann aber eine Große Familie sein 😉

  • 2018-01-10 um 9:05
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    Eine Familie ist eine Weltmacht !

  • 2018-01-09 um 9:52
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    Danke Heike, das Empfinden Mutig zu sein war so nicht gegeben. Es gehört zur Familiengeschichte, eine harte aber auch schöne Zeit. Die Gemeinsamkeit bleibt, trotz allem und das ist schön!

    Danke für deinen offenen Kommentar Heike.

    Liebe Grüße Frank

  • 2018-01-09 um 8:54
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    Hallo Frank,
    vielen Dank für diese doch recht privaten Einblicke. Nein, ein Kind sollten Eltern nicht zu Grabe tragen. Kann mir nicht wirklich vorstellen, wie schwer dies war. Aber auch mutig, davon zu erzählen.
    LG Heike

Kommentare sind geschlossen.