Themenvielfalt „Inklusionstage in Berlin“

Blog 18-566: Mitte November 2018 fanden in Berlin die diesjährigen Inklusionstage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales statt. 

Themenvielfalt „Inklusionstage in Berlin“

Themenvielfalt stand im Vordergrund, unterschiedliche Berichte und Aussagen zu den Inklusionstagen 2018 in Berlin sind im Netz verfügbar. Persönlich sind es genau solche Veranstaltung, die mein Interesse wecken, leider für mich nicht privat finanzierbar, ohne Verband oder Institution im Rücken nicht umsetzbar, wenn ich auch in diesem Jahr eine Einladung hatte. Aber lassen wir dies Thema jetzt. Inhaltlich beschäftigt mich dies noch im Nachgang:

In verschiedenen Workshops und Foren diskutierten die Teilnehmenden anschließend über digitale Dienstleistungen, digitale Partizipation, Barrierefreiheit und Digitalisierung und Digitalisierung in Bildung und Arbeit, aber auch über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im digitalen Zeitalter.

Aussagen zur Digitalisierung: darf für behinderte Menschen weder zur Entmenschlichung noch zum Zwang führen, kann ich so pauschal nicht mittragen. Zu lesen ist bei „Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.“ (ISL) das Wort „Digitalisierungswahn“ von Horst Frehe. Dies kann ich so nicht teilen, aus meiner Sicht werden so unnötig Ängste aufgebaut. Zugegeben das Thema Digitalisierung muss auf die Tagesordnung, aber positivbesetzt. Welcher Chancen berauben wir uns mit solchen Aussagen. Hier verfolge ich einen völlig anderen Ansatz und wäre bereit diesen in Gesprächen im Austausch offenzulegen. 

Chancen für die Zukunft von Menschen mit Behinderungen

Alleine der Hilfsmittelmarkt wird sich durch die Digitalisierung stark verändern, hinzukommen eine andere Versorgung in Sachen Medizin und Behandlung. Die Möglichkeiten der Sprachsteuerung sind inzwischen (fast) unbegrenzt ebenso die.  Assistenzleistung ein positiver Blick Richtung Zukunft.  

Inklusion ein Wort das sich immer tiefer verliert

Wenn man mit unterschiedlichen Menschen spricht, wird dem Wort „INKLUSION“ die positive Besetzung faktisch abgesprochen. Überholt, zu oft fehl verwendet sind nur einige Beispiel dazu. Allzu oft wird es mit dem Thema Schule und Bildung in Zusammenhang gebracht, was der Sache nicht dienlich ist. Somit beenden wir den heutigen Blog 18-566. 

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Frank F. König

Über Frank: Frank ist Rollstuhlfahrer, Blogger, Fotograf, Stadtverordneter, Rolli-Coach, Ehemann, Papa, Opa, Kaffeeiker und Hesse. Mehr muss man eigentlich nicht Wissen. ♿️

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

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