ERKLÄRUNGSVERSUCH

Tag 3 und 4 – Barrierefreies Reisen

Außenansicht Reichstagsgebäude

Tag 3 und 4 – Barrierefreies Reisen – Tag 3 und Tag 4 inklusive Heimreise der etwas anderen Reise in die Bundeshauptstadt „Berlin“ Informationen in Wort und Bild zur Barrierefreiheit der politischen Informationsfahrt nach und in Berlin.

Tag 3 und 4 – Barrierefreies Reisen

Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für ein gleichberechtigtes und Selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft von Menschen mit und ohne Behinderungen. Gerade bei diese Reise in die Bundeshauptstadt konnte man zum Großteil erkennen, sehen und spüren wie dies leben sein könnte. Viel wurde im Vorfeld vorbereitet und man konnte sich einfach mal auf sich selbst konzentrieren – leider ist dies nicht Alltäglich. Keine Angst, dies ist noch kein Fazit.

Mein heutiger Erklärungsversuch zum Abschluss dieses Berichtes…

„Wir haben (k)einen Plan B“

Ja, es gibt einen – bzw. es könnte täglich für alle einen geben.

Tag 3 – Dirk unser Busfahrer brachte uns zu beginn des 3. Tages an die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ – es regnete in strömen, sollte dieser Regen ein Stimmungsbarometer werden. Ich persönlich hatte zu Anfang kein gutes Gefühl – dieser Besuch sollte mir noch länger in Erinnerung bleiben, aber nicht negativ, wie ich zuerst dachte. Zugegeben, kein einfaches Thema, wurde dies doch in meiner Kindheit nicht gerade öffentlich in der Familie diskutiert. Die Nachfolgenden Zeilen sagen alles aus, was ich in dieser Besuchszeit empfand!

Alfred Delp schrieb in seinem Aufsatz „Christ und Gegenwart“ 1939 folgende Zeilen:

„Man muß bei der Begegnung mit uns spüren, … daß wir uns aber weder überflüssig noch unterlegen wissen … Daß es uns gar nicht darauf ankommt, um jeden Preis ein paar Lebenstage länger da zu sein, daß es uns aber wohl darauf ankommt, um jeden Preis so zu sein, wie wir sind.“

Stauffenbergstraße
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Barrierefreies Reisen zu 100 Prozent – dies hat diese Gedenkstätte gezeigt, hierzu meinen herzlichen Dank, selten durfte ich so etwas erleben. Auf dem Foto sieht man das einige Inhalte unterfahrbar sind, ausgesprochen angenehm wenn man dies aus dem Rollstuhl lesen, verstehen und betrachten möchte!!!

Willy Brandt Haus
Willy Brandt Haus – SPD Parteizentrale

Führung, Mittagessen und Diskussion im Willy-Brandt-Haus, Barrierefreiheit wäre hier gegeben wenn die Mitarbeiter dies hin und wieder nochmals für sich selbst betachten und bei Bedarf dann anwenden bzw. umsetzen. Aber kein Grund zur Panik, alles findet seinen Weg. Solche Touren durch das eigene Haus mit einem Rollstuhl sind nicht alltäglich, so bin ich mir sicher das dies verbessert und ausgebaut wird!

Informationsgespräch im Auswärtigen Amt bzw. wurde dies ins Presse- und Informationsamt der Bundesregierung verlegt. Der Referent verspätete sich zwar über 30 Minuten, machte dies aber mit seinem Beitrag und seine Persönlichkeit wett.

Bundes- Presseamt
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Besuch der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“, Deutscher Dom. Hier mussten wir aufgrund eines persönlichen Bedürfnis aussteigen und suchten eine Toilettenanlage auf. Als Gruppe fanden wir kurz vor der Abfahrt wieder  zusammen und fuhren zum Abendessen, wie gut das ich dass mit der Toilette erletigt hatte – denn im Anschluss beim Abendessen gab es leider keine mehr!

Deutscher Dom
Panorama Foto: Deutscher Dom – Gendarmenmarkt, Berlin Mitte

Abendessen – im Restaurant Veli’s, Stresemannstraße 99 in Berlin-Kreuzberg, sehr empfehlenswert!

Tag 4 – Abreisetag gleich – Frühstück, Hotel- Check-out und Abreise mit der Deutschen Bahn AG vom Hauptbahnhof Berlin, Gleis 6, Zug 599 / Wagen 3  und 9 wie schon auf der Hinfahrt. 

Bus ohne Barrieren
Foto: Fahrt zum Hauptbahnhof Berlin – Reisebus ohne Barrieren
Foto: Hauptbahnhof Berlin
Frank F. König im Hauptbahnhof Berlin

Vom Hauptbahnhof Berlin bis Hauptbahnhof Frankfurt am Main ohne WC-Anlage, die aufgrund eines defektes gesperrt werden musste, kurz nach der Abfahrt in Berlin!

WC unbenutzbar
ICE – WC unbenutzbar, Deutsche Bahn AG

Eine Vielzahl an Aufnahmen konnten umgesetzt werden, mit solch einer aus dem ICE möchten wir diesen Bericht nicht enden lassen. Leider können wir nicht alle Aufnahmen hier präsentieren. Denn es gab noch einiges an Material die es einfach auch verdient gehabt hätten hier gezeigt zu werden.

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Mein Vorname ist Frank F. und ich blogge seit einigen Jahren unermüdlich hier auf meinem Blog. Dieser Blog ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Somit wünsche ich viel Spaß beim Stöbern! Ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach.

1 Kommentar zu “Tag 3 und 4 – Barrierefreies Reisen

  1. Sigi Wolf

    Sehr interessant zu lesen, man meint man wäre mit dabei. Eine tolle Schilderung der 4 Tage. Hat Spaß gemacht. Das heißt aber auch, ‚es gibt noch viel zu tun.‘
    Liebe Grüße auch an die liebe Frau an ihrer Seite, ihre Sigi Wolf

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