Tabuthema in Senioreneinrichtungen?
Perspektiven Senioren Story

Tabuthema in Senioreneinrichtungen?

Tabuthema in Senioreneinrichtungen? All dies, was heute im Blog Artikel aufgezeigt wird, stimmt mich sehr traurig. Mehr noch; es macht mich nachdenklich, wütend zugleich. Ich musste diese Eindrücke vom Morgen aufschreiben, obwohl ich gelernt habe, dies erst nach 24 Stunden zu tun. Was mich so aufgeregt zurückgelassen hat, lest ihr im nachfolgenden Blog Artikel.

Verwahrlosung bezeichnet einen Zustand, in dem die Mindesterwartungen, die die Gesellschaft an eine Person stellt, nicht erfüllt sind. Wikipedia

Tabuthema in Senioreneinrichtungen?

Wenn… hätte ich all dies am liebsten nur geträumt, es ist und bleibt für mich erschreckend. Wie unsanft mich die Realität manchmal dann doch einholt. Manche Menschen aus Senioreneinrichtungen sind antriebslos, depressiv, aggressiv und ängstlich und verwahrlost zusehends. Wenn offensichtlich die Pflege nicht stimmt, das äußere Erscheinungsbild schon alles aussagt, Hygiene und Gesundheit leiden, droht bei pflegebedürftige Menschen Verwahrlosung. Ja, ich muss dies so hart ausdrücken und beschreiben. Was mich dazu veranlasst hat, lest hier nachfolgend!

VORAB: Nicht in jeder Einrichtung für Senioren ist das so!!!

Mehrfach habe ich einen älteren Menschen angetroffen, der mit seinem Rollstuhl durch ein Einkaufszentrum in Limburg fährt. Fahren kann man dies eigentlich nicht nennen, denn sein Hilfsmittel ist zum einen für seine Möglichkeiten suboptimal. Hinzukommt das sein allgemeiner Pflegezustand mehrfach mangelhaft war, also aus meinem Blickwinkel. Dem Mann wurde der Unterschenkel amputiert – sonst wirkt er aufgrund seines allgemeinen Zustands eher in sich gekehrt. Er schafft es mit viel Mühe sich durch dieses Einkaufszentrum zubewegen – Hut ab vor dieser Leistung.

Tabuthema in Senioreneinrichtungen?
Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Unnötige Gefahren

Durch große Gehhilfen, die im Rollstuhl eingeklemmt sind, droht unnötige Gefahr. Die Gefahren dabei könnten vielfältig sein, was ich unterm Strich nicht hoffen möchte. Ein weiteres Tabuthema ist die Inkontinenz. Auch hier gibt es erhebliche Defizite, ersichtlich muss dies für keinen Menschen sein. Hier fehlt mir einfaches Fachwissen und ein sauberer Umgang zu dieser Thematik. Aus eigener Erfahrung ist mir bekannt, es geht besser. Ohne weitere auf dieses Thema eingehen zu wollen.

Wichtige Lesereformation: Ich bin weder Arzt noch Therapeut oder sonstiger Medizinexperte, meine Blog Beiträge greifen auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zurück. Jeder einzelne Leser muss sein Leben und Alltag gestalten und erleben. Die Informationen aus meinen unterschiedlichen Blog Beiträgen zeigen mein Leben und Geschichten auf – mehr nicht!

Umgang mit Hilfsmitteln

Hilfsmittel unterschiedlicher Art werden gerade im Alter, sowie bei körperlicher Einschränkung in der Handhabung und Nutzung nicht einfacher. Ohne Anleitung, gerne auch wiederholt können Hilfsmittel zur Gefahr werden. Hier gibt es aus vielen Jahren und persönlichen Erkenntnissen die größten Defizite. Hier fehlt es einfach an den einfachsten Dingen, Zeit wäre wohl ein Hauptpunkt. Aufmerksamkeit, gerade durch solch einen Blog ist wichtig, alleine kann ich persönlich wenig ausrichten. Beim Gespräch mit dem Menschen an sich merkte man deutlich wie es diesen Menschen belastet.

Ihr / Euer
Frank F. König

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Frank F. König