Sprache schafft oft Realität
AUFGESCHNAPPT ERKLÄRUNGSVERSUCH

Sprache schafft oft Realität

Wer „behindert“ als Schimpfwort benutzt, wertet das Leben von vielen Millionen Menschen in Deutschland und der Welt ab. Es gibt keine Ausnahmen, kein „So meine ich das aber nicht!“ Dies und mehr im Blog: „Sprache schafft oft Realität

Sprache schafft oft Realität

Ich persönlich fühle mich nicht wirklich direkt angesprochen, wenn der Begriff unreflektiert genutzt wird. Nur: Anderen geht es so, auch schon den Kleinsten in unserer Gesellschaft. Da entwickelt sich dann kein gesundes Selbstbewusstsein im Sinne von „ich bin behindert und das ist gut so“, sondern eine Selbstabwertung.

Wenn Sprache Wirklichkeit formt, dann schafft reduzierende Sprache eine reduzierte Realität.

Es ist heftig, wie viele Kinder und auch Erwachsene um den neutralen Begriff „behindert“ herumdrucksen und diesem ausweichen. Sie schaffen dadurch sprachliche Sonderwelten wie „besonders“ und Co.! Ich führe es darauf zurück, dass es an der Fehlverwendung von „behindert“ liegt.

Nein Du doch nicht!

Einige Bekannte drucksen rum, dann kommen so Sprüche wie „Nein Du doch nicht!“ Wahrscheinlich glauben Sie ich fühl mich damit besser. Persönlich würde ich mich mit Akzeptanz aber sehr viel wohler fühlen.

Nein Du doch nicht!
Frank etwas Verwundert

Behindert als Schimpfwort

Wenn Menschen das Wort behindert als Schimpfwort benutzen, stellen Sie sich damit über Menschen mit Behinderungen? Einige Menschen, die mit einer Behinderung leben, finden es schade, dass das Wort „behindert“ oft in einem negativen Zusammenhang z.B. als Schimpfwort zur Verwendung kommt. Komischerweise werde ich immer wieder von Menschen gefragt, ob es OK ist, „behindert“ als Schimpfwort zu benutzen.

Sprache schafft oft Realität
Sprache schafft oft Realität

Fazit: Sprache schafft oft Realität

Wie sieht der Leser dieses Thema, Sprache ist Schöpferkraft und schafft Realität? Wie häufig gebrauchst Du im Alltag eine Formulierung wie: „Ich bin genervt“ oder: „Bist Du behindert“?

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Frank F. König

Ihr / Euer
Frank F. König

Steve Jobs, der Mitbegründer der Apple, sagte einmal, dass die Regeln unserer Welt von Menschen ausgedacht wurden, die nicht notwendigerweise klüger waren als wir. Sie haben sich ein System häufig zu ihrem eigenen Vorteil ausgedacht. Wir sollten unbedingt ein paar Runden mitspielen, um die Regeln zu lernen. Erst dann können wir sie infrage stellen. Vor allem dort, wo niemand mehr fragt. Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

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