Projektbrief – Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit

Projektbrief – Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit – Inklusion, Barrierefreiheit, Teilhabe, und Integration sind Begriffe die sich unbemerkt in unseren täglichen Sprachgebrauch eingebürgert haben.

Projektbrief – Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit

An die Stadtverordnetenfraktion / Parteien

✔️ B 90/Grüne-Stadtverordnetenfraktion

✔️ CDU-Stadtverordnetenfraktion

✔️ SPD-Stadtverordnetenfraktion

✔️ FDP-Stadtverordnetenfraktion

✔️ Die Linke

Mein Name ist Frank F. König der Netzreporter von koenig-limburg.de dem Themenportal zur Barrierefreiheit in Limburg a.d. Lahn. Im Anhang stellen wir Ihnen und Ihrer Fraktion ein Schreiben zur Beantwortung zu Verfügung.

Das Projekt Barrierefrei Leben ist von mir als Aktivist und Initiator für die Region Limburg und Umgebung ins Leben gerufen worden. Sinn und Zweck dieses Projektes ist es, das Bewusstsein der Menschen vor Ort auf dieses so breite Thema aufmerksam zu machen. Menschen unterschiedlichster Art nehmen an diesem Projekt teil, also auch Sie?

Projekt Barrierefrei Leben

Inklusion, Barrierefreiheit, Teilhabe, und Integration sind Begriffe die sich unbemerkt in unseren täglichen Sprachgebrauch eingebürgert haben.

Deutlich werden diese Punkte bzw. Begrifflichkeit in der UN- Behindertenrechtskonvention behandelt. Die Vertragsstaaten (auch Deutschland seit 2009) anerkennen das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen. Wegen fehlender Teilhabe, was eines der großen Herausforderungen darstellt, geht man immer noch davon aus dass Menschen mit Behinderungen in ihrem Leistungsvermögen eingeschränkt sind. Solche generalisierte Aussagen sind natürlich immer ein Problem und sind wenig Zielführend.

Struktur von Menschen mit Behinderungen und dass Interesse der Gesellschaft geben die Voraussetzung für eine gelungene Inklusion, Barrierefreiheit, Teilhabe, und Integration.

Projektgrafik: Barrierefrei Leben
Projektgrafik: Barrierefrei Leben

Neue Wege der Gemeinsamkeit

Unter Einhaltung der UN-Behindertenrechtskonvention auch in unserer Region lassen sich neue Wege „Gemeinsam“ bestreiten, bereiten und nicht zuletzt gestalten. Orientierungsprojekte wie das Projekt Barrierefrei Leben von Frank F. König setzen Maßstäbe und werden zielführend von den Mitwirkenden unterstützt und getragen.

Dieser politischen Verantwortung kann sich keiner mehr entziehen und entscheidet selbst mit seinem handeln über den Erfolg. Eine Gesellschaft die immer Älter wird, und einen veränderten Bedarf und Nutzerverhalten an den Tag legt erfordert geeignete Strategien.

Soziale Arbeit: Ihre Aufgabe und Funktion

Die Soziale Arbeit der einzelnen Parteien sowie Fraktionen in Ihrer Aufgabe und Funktion strahlt in alle Bereiche der Kommunalpolitik und Stadtentwicklung aus.

Grafik: PinAllen Fraktionen des Limburger Stadtparlaments stehen im Anschluss, einige Fragen zur Behindertenpolitik der Dom- und Kreisstadt zur Beantwortung. Mit der Bitte, wenn Möglich diese Vollständig zu beantworten und im Anschluss an den Absender zurückzuführen. Nur so ist sichergestellt dass dieses Thema in Ihrer Fraktion gehör finden kann und dem Bürger, sprich Wähler die Ergebnisse des Projekts zur Verfügung stehen auf koenig-limburg.de

Frage 01: Hat Ihre Fraktion einen Behindertenpolitischer Sprecher, bei NEIN, halten Sie einen solchen in der heutigen Zeit für Notwendig?

Frage 02: Gab es in Ihrer politischen Arbeit der letzten 3 Jahre Ein, oder mehrere Themen zur Thematik – Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit?

Frage 03: Welche Rolle spielt in dieser Legislaturperiode bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahre 2021 Ihr politisches Handeln zum Thema Barrierefreiheit?

Im Namen aller Menschen mit und ohne Behinderung möchte ich mich herzlich bedanken und nehme sehr gerne zur Kenntnis, dass Sie die Fragen vollständig beantwortet haben und der Veröffentlichung auf koenig-limburg.de hiermit zustimmen!

D.A.N.K.E.

Das Projekt: Barrierefrei Leben ist ein „Mitmach Projekt.“ Sei Dabei – ist der Aufruf in seiner Region bei Thema Barrierefreiheit aktiv zu werden. Gerne können einzelne Mitglieder Ihrer Fraktion als Projektteilnehmer mitwirken. Sei Dabei – mit einem Slogan und Foto!

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

11 Gedanken zu „Projektbrief – Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit

  • 2016-08-10 um 15:22
    Permalink

    Rückantwort der CDU-Stadtverordnetenfraktion Barrierefrei von Kopf bis Fuß – Ihr Projektbrief

    Frage 1
    Frage 2
    Hat Ihre Fraktion einen behindertenpolitischen Sprecher – bei Nein: Halten Sie einen solchen in der heutigen Zeit für notwendig?
    Unsere Fraktion verfügt momentan nicht über einen behindertenpolitischen Sprecher. Diese Themenfelder sind bei uns intern dem Arbeitskreis für Soziales und Jugend zugeordnet, der einen eigenen Sprecher hat. Zu überlegen wäre allerdings, ob ein einzelner Stadtverordneter ausdrücklich hierfür benannt werden sollte. Ich werde diese Fragestellung in die Sitzungen des Arbeitskreises mitnehmen und diskutieren.

    Gab es in Ihrer politischen Arbeit der letzten drei Jahre ein oder mehrere Themen zur Thematik Behindertenpolitik bzw. Barrierefreiheit?
    Als Volkspartei, die auch in ihrem Mitgliederstamm über zahlreiche Senioren und eine starke Repräsentanz der Senioren-Union verfügt, fühlen wir uns diesen Themen sehr verbunden. Insofern sind Themen und Anliegen, die von dort (aber auch aus den Reihen der Fraktion selbst) vorgebracht worden sind, direkt in unsere politische Arbeit geflossen.

    Ganz aktuell haben wir in die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (4. Juli 2016) unseren Antrag „Barrierefreier Ausbau der Stadt Limburg“ eingebracht. Wir sind überzeugt, dass Menschen, die andere Mobilitätsansprüche haben, nicht durch eine unzureichende bauliche Situation an der Teilnahme am öffentlichen und sozialen Leben ausgeschlossen werden dürfen. Daran, dass wir diesen Antrag bereits in der vierten Sitzung der neuen Legislaturperiode eingebracht haben, mögen Sie ersehen, wie wichtig uns die Thematik Barrierefreiheit ist. Wir werden gerade als Partei, die die Interessen auch der älteren Bevölkerung „auf dem Schirm hat“, hier weiterhin mit viel Engagement vorangehen.

    Wir haben vor rund zwei Jahren einen sehr interessanten „blinden“ Stadtrundgang mitgemacht. Dabei kam es uns darauf an, mit seheingeschränkten oder blinden Menschen zu erleben, wie man sich in Limburg orientieren und fortbewegen kann. Eine spannende und abwechslungsreiche Erfahrung, aus der wir auch konkrete Fragen für die Politik abgeleitet haben (Ausbau des sog. „Blindenleitsystems“ etc.).

    Welche Rolle spielt in dieser Legislaturperiode (…) Ihr politisches Handeln zum Thema Barrierefreiheit?
    Der Antrag, ein umfassendes Konzept zum barrierefreien Ausbau der Stadt zu erarbeiten, wird die Verwaltung ebenso wie die Politik über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Denn hinzutreten soll ja ausdrücklich auch die Mitarbeit des Behindertenbeirats sowie der einzelne Ortsbeiräte. Insofern gehe ich von gleich mehreren Beratungsgängen aus. Wir als Fraktion werden das engagiert begleiten und auch selbst konkrete Vorschläge machen. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum soll kein Luxusgut sein – sondern eine Selbstverständlichkeit.

  • 2016-08-01 um 11:02
    Permalink

    Die Rückantwort der CDU-Stadtverordnetenfraktion zum Projektbrief – Behindertenpolitik ist bei uns eingegangen und wurde dem Beitrag hinzugefügt!

  • Pingback:Projektbrief - Behindertenpolitik - Frank F. König - Limburg | Frank F. König - Limburg

  • 2016-07-05 um 12:28
    Permalink

    Guten Tag Herr Dehm,

    es freut mich das Sie als Grüne meine Anfrage beantworten konnten – denn Heute beginnt die Auswertung der einzelnen Antworten. Diese wird in einem Projekt Beitrag bei mir Online zu lesen sein.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank F. König
    Doktor-Wolff-Straße 4 a
    D-65549 Limburg a.d. Lahn

  • 2016-06-16 um 10:39
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    Sehr geehrter Herr Kai-Hagen Maiwald,

    auch bei Ihnen möchten wir uns für Ihre ausführlichen Antworten bedanken. Gerne, nehmen wir Sie beim unserem Mitmach Projekt „Barrierefrei von Kopf bis Fuß“ mit Ihrem Foto und Slogan auf. Ihr Statement zu „Limburg und Barrierefreiheit“ ist umfassend und wird in einem Redaktionsbeitrag die kommenden Tage mit Ihrer Projektkarte (Foto und Slogan) hier auf koenig-limburg.de veröffentlicht.

  • 2016-06-13 um 17:09
    Permalink

    Sehr geehrte Frau Schardt-Sauer,
    Liebe Marion,

    herzlich möchte ich meinen Dank aussprechen denn so eine Initiative lebt von der Teilnahme und Beachtung aller. Die Antworten wurden wie Angekündigt im Beitrag veröffentlicht – denn so hat jeder die Möglichkeit dem zu folgen. Die Teilnehmer die sich öffentlich mit Ihrem Foto und Slogan zeigen machen den Unterschied. Wer aus Ihrer Fraktion ein solcher Teilnehmer werden möchte wir sich an dem Foto und Slogan zeigen das mir zugesendet wird. Auch hier haben Sie alle meine Unterstützung, alle Fotos werden von mir mit dem Slogan versehen und in die Projektkarte eingefügt.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank F. König

    Gruß Frank

    Projektstart 23.Mai 2016: „Barrierefrei von Kopf bis Fuß“

    Doktor-Wolff-Straße 4 a
    D-65549 Limburg a.d. Lahn
    fon: +49 (0) 6431 90 92 680
    fax: +49 (0) 6431 90 92 474
    mobil: +49 (0) 1552 345 422 68

    Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild auf http://www.koenig-limburg.de

  • 2016-06-05 um 11:36
    Permalink

    STATUS: ANTWORT ERHALTEN

    Antwort01:

    Selbstverständlich hat unsere Rathausfraktion DIE LINKE einen Behindertenpolitischen Sprecher.

    Kai-Hagen Maiwald – dieser hatte in seiner Vergangenheit schon jahrelange Berufserfahrungen in Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen sammeln können – arbeitet aktuell wochenends in der Haus Iris Lau gGmbH, einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung und befindet sich derzeit in einer Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Zudem hatte er in seiner ersten Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation in der Heinrich-Haus gGmbH eine Vielzahl an Arbeitskollegen mit Handicaps unterschiedlicher Art und schwere. Er ist folglich ein Politiker mit einer sehr guten theoretischen und praxisbezogenen Erfahrung in Bezug auf Menschen mit Behinderung.

    Darüber hinaus hat sogar die gesamte LINKE – Kreisverband Limburg – Weilburg einen Behindertenpoiltischen Sprecher.
    Dieser ist Wolfram Richter – der Intensivkrankenpfleger im Ruhestand war sogar einmal 6 Jahre lang Schwerbehindertenvertreter in einem großen Krankenhaus in Frankfurt Höchst. Auch er verfügt folglich über mehr als nur ausreichende Erfahrungen in Bezug auf Menschen mit Behinderung.

    Antwort02:

    Da wir eine neu in die Stadtverordnetenversammlung gewählte Fraktion sind, können wir diese Frage nur in soweit beantworten, dass es in Zukunft noch viel an politischer Arbeit auf diesem Gebiet von uns geben wird – dies wird auch nötig sein für Limburg!

    Antwort03:

    Barrierefreiheit ist durch Artikel 21 ein fester Bestandteil der UN-Behindertenrechtskonvention. Für uns hat dies nicht nur deshalb einen hohen Stellenwert in unserer sozial-politischen Arbeit. Barrierefreiheit betrachten wir als einen wichtiges Glied um Inklusion zu ermöglichen. In Limburg gibt es an vielen Ecken noch Nachholbedarf was das beseitigen von Barrieren angeht.

    Diese nun einzeln aufzuzählen, würde den Rahmen der Antwort sprengen. Wir werden diese aber nach und nach in den geeigneten Ausschüssen und der Stadtverordentenversammlung mittels Anträgen – versuchen zu beseitigen und gehen davon aus, dass wenn auch andere politische Parteien Inklusion möglich machen möchten den Anträgen zustimmen werden.

    Umgekehrt werden selbstverständlich auch wir zielführenden Anträgen zustimmen, gleichwohl von welcher Partei diese kommen mögen um die Inklusion in Limburg erfolgreich zu integrieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kai-Hagen Maiwald
    (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Fraktion im Rathaus Limburg )
    DIE LINKE. Fraktion im Rathaus Limburg
    Werner-Senger-Straße 10
    65549 Limburg a. d. Lahn

  • 2016-06-05 um 11:35
    Permalink

    STATUS: ANTWORT ERHALTEN

    Sehr geehrter Herr König,
    lieber Frank,

    die FDP-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung unterstützt gerne Ihre vorbildliche Initiative „Barrierefrei von Kopf bis Fuß“. Herzlichen Dank für Ihr tolles Engagement!

    Zu Ihren Fragen an die Fraktionen:

    1. In der vergangenen Legislaturperiode war die FDP-Fraktion schlicht zu klein, um fachliche Sprecherfunktionen jenseits der Ausschussmitgliedschaften zu vergeben. In dieser Legislaturperiode werden wir die Ernennung einer behindertenpolitischen Sprecherin / eines behindertenpolitischen Sprechers ernsthaft prüfen. Um deutlich zu machen, dass es sich um ein Thema handelt, das uns alle in der Gesellschaft angeht, könnte ich mir auch einen Titel „Sprecherin / Sprecher für Inklusion und Teilhabe“ vorstellen.

    2. Die FDP-Fraktion hat in den letzten Jahren bei all ihren Anträgen immer auch das Thema „Barrierefreiheit“ mit im Blick gehabt und einen Antrag zur Einrichtung eines Behindertenbeirats unterstützt.

    3. Die FDP-Fraktion orientiert sich am Programm der FDP zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung 2016. Hier fordert die FDP ausdrücklich eine Sozialpolitik für alle Bevölkerungsgruppen. Denn eine Stadt soll so gestaltet werden, dass sie in einem einheitlichen Ansatz allen Bevölkerungsgruppen ein optimales Lebensumfeld bietet. Dazu gehört zum Beispiel ein ausreichendes Wohnangebot mit Barrierefreiheit gerade auch in der Innenstadt.

    Herzliche Grüße

    Marion Schardt-Sauer

    FDP-Fraktion Limburg
    Marion Schardt-Sauer
    Fraktionsvorsitzende
    Irmtrauter Hof
    65554 Limburg
    Tel. 06484-8910261
    Fax 06484-8910262
    Mail: marion@schardt-sauer.de
    Mobil: 0151-19100303

  • 2016-06-05 um 11:34
    Permalink

    STATUS: ANTWORT ERHALTEN

    Sehr geehrter Herr König, lieber Frank,

    zu Deinen Fragen antworte ich für die SPD-Fraktion wie folgt:

    zu 1: Wir haben in unseren Reihen Stadtrat Hans-Ulrich Muth, der in seiner aktiven Dienstzeit freigestellter Hauptvertrauensmann der Schwerbehinderten Menschen in der hessischen Finanzverwaltung war. Er gibt uns aufgrund seiner berufliche Erfahrungen immer wieder Hinweise und Anregungen gibt. Wir haben ausdrücklich keinen behindertenpolitischen Sprecher benannt, da Hans-Ulrich Muth als Stadtrat nicht für die Fraktion sprechen kann. Dies gehört aber zur Aufgabe aller Fraktionsmitglieder, besonders von mir als Fraktionsvorsitzendem und der Vorsitzenden des städtischen Sozialausschusses. Die Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen und der Abbau bestehender Barrieren ist eine Aufgabe in vielen/allen Politikbereichen.

    zu 2 und 3: Da der Abbau von Barrieren und die Verwirklichung einer wirklichen Inklusion nach unserer Auffassung eine umfassende Aufgabe ist, haben wir Ende 2015 einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht einen städtischen Behindertenbeirat einzurichten, der einstimmig beschlossen wurde. Er wird jetzt, im Rahmen der laufenden Konstituierung, erstmals gebildet.

    Ich möchte an dieser Stelle aus der Antragbegründung zitieren:
    “Seit 2009 gilt die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Zentraler Leitgedanke ist die Inklusion. Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft. Es gilt Barrieren abzubauen und Wege zu eben. Bei allen Projekten der Stadtverwaltung, sowohl bei baulichen Maßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum, in den Bürgerhäusern, im Rathaus usw., aber auch bei der Gestaltung der Homepage, der Schreiben besteht nach unserer Meinung die Verpflichtung sich über den Abbau von Barrieren Gedanken zu machen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dabei kann ein Behindertenbeirat ein wichtiger Baustein sein.”

    Daneben ist der Abbau von Barrieren immer wieder Thema, z.B. bei der Gestaltung der öffentlichen Räume, der Sanierung der Bürgerhäuser, der Bushaltestellen und vielen weiteren Punkten. Trotzdem ist leider festzustellen, dass gerade bei der Neugestaltung der Fußgängerzone auch Fehler gemacht wurden. Ich denke hier kann der neue städtische Behindertenbeirat wertvolle und wichtige Anregungen geben, die wir als städtische Politik aber dann auch umsetzen müssen.

    Es geht aber nicht nur um “sichtbare” Barrieren, sondern auch um Barrieren z.B. für sehbehinderte Menschen, sondern auch um den Abbau der Barrieren Im Kopf. Insofern freue ich mich in der neuen Legislaturperiode auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat und einen merklichen Abbau von Barrieren in Limburg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Rompf
    Vorsitzender SPD-Ortsverein und SPD-Stadtverordnetenfraktion

  • 2016-06-05 um 11:33
    Permalink

    STATUS: OHNE RÜCKANTWORT

    Projekt Anschluss am 5. Juli 2016, die Auswertung folgt in einem extra Beitrag hier auf koenig-limburg.de

  • 2016-06-05 um 11:32
    Permalink

    STATUS: ANTWORT ERHALTEN

    Sehr geehrter Herr König,

    vielen Dank für Ihr Schreiben „Projekt „Barrierefrei von Kopf bis Fuß“ von Frank F. König“.

    Behindertenpolitik ist selbstverständlich ein Thema bei uns und wir arbeiten in den unterschiedlichsten Verbänden mit. Die Stadtverordnetenfraktion der Limburger Grünen hat Viola Rosbach zur Sozialpolitischen Sprecherin gewählt. Obwohl wir Barrierefreiheit als Querschnittsaufgabe begreifen, gehört es für uns originär zum Sozialbereich, weshalb dies in den Aufgabenbereich von Viola Rosbach fällt. Zudem ist Viola Rosbach unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Dies zeigt, wie hochkarätig dieses Thema, auch personell, bei uns besetzt ist. Darüber hinaus ist eine Limburgerin für die Grünen uns ehrenamtliche Beigeordnete im Landeswohlfahrtsverband Hessen.

    Wir achten bei der Gestaltung von Bebauungsplänen und insbesondere bei der Umgestaltung der Innenstadt auf Barfrierefreiheit. So ist in der Limburger Fußgängerzone das „rostrote Band“ durch ein Blindenleitsystem ersetzt worden. Wir unterstützen zudem auch die Stadt Limburg in ihrer Praxis alle Ampeln behindertengerecht, also sowohl mit Warnton für blinde Menschen als auch ohne Stufen für Mobilitätseingeschränkte Menschen umzubauen.
    Am 29.09.2014 haben wir eine Anfrage zu dem beschädigten Kopfsteinpflaster auf der Domstraße und dem Domplatz gestellt. Durch das beschädigte Kopfsteinpflaster war das Gehen, selbst für nicht mobilitätseingeschränkte Menschen, in diesem Bereich noch beschwerlicher als sonst. Da uns bewusst ist, wie schwierig das Kopfsteinpflaster für mobilitätseingeschränkte Menschen ist, haben wir in der Stadtverordnetenversammlung dem Ansinnen eine Spur für Rollstuhlfahrer dort zu errichten, zugestimmt.
    Wir hatten gemeinsam mit dem hauptamtlichen 1. Beigeordneten des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen einen Round Table, wo wir gemeinsam mit Verbände und Schulen inkl. Förderschulen und Berufliche Schulen Wege für mehr Inklusion für Menschen mit Handicap erarbeitet haben. Bei sinnesgeschädigten Schülern sehen wir es beispielsweise so, dass die Schnittstellen zwischen dem hohen Niveau der LWV Förderschulen ( mit seinen hervorragenden technischen Ausstattungen, siehe Freiherr-von-Schütz-Schule Bad Camberg) und den dann anschließenden Beruflichen Schulen einen großen Nachholbedarf haben…
    Zudem hatten wir im Kreistag, dem ich von 2011 bis 2016 auch gehört habe, eine Anhörung zum Thema PerSeh erwirkt, um die Bedeutung und die Auswirkungen hier vor Ort mit den Politiker*innen aller Parteien beraten zu können.

    Selbstverständlich wird Barrierefreiheit auch in den nächsten 5 Jahren ein wieder eine große Rolle in unserer Fraktion spielen.
    Wir GRÜNE stehen dafür, Menschen mit Handicap in die Mitte der Gesellschaft zu integrieren, Barrieren abzubauen und den Zugang zum 1. Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

    Auszug aus unserem Kreiswahlprogramm:
    Menschen mit Behinderungen – Barrierefreiheit
    Die GRÜNEN stehen für die Inklusion aller Menschen mit Behinderungen im täglichen Leben. Deshalb fordern wir, dass die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung auch auf Kreisebene umgesetzt wird. Hierzu gehört,
    – die Etablierung der Barrierefreiheit als umfassendes Gestaltungsdesign im öffentlichen Raum, so z.B. im öffentlichen Personennahverkehr, den Bahnhöfen, öffentlichen Einrichtungen

    – die Versorgung jedes Kindes mit Behinderungen mit allen notwendigen pädagogischen, technischen, therapeutischen und personellen Hilfen

    – Barrierefreiheit auch der Beruflichen Schulen mit den entsprechenden Hilfsmitteln (Blinde, Hörgeschädigte), um en ungehinderten Zugang zu Bildung zu ermöglichen

    Auszug aus unserem städtischen Wahlprogramm:

    Barrierefreiheit
    Barrierefreiheit ist bei allem kommunalpolitischen Handeln zu berücksichtigen. Das gilt auch für die Sanierung städtischen Wohnraums, damit ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen in Limburg möglich ist.

    Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen meiner übrigen Fraktionsmitglieder

    Cornelius Dehm

    Cornelius Dehm
    Auf der Unterheide 40
    65549 Limburg
    Tel.: 0171-7878803
    E-Mail: corneliusdehm@gmx.de

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