ERKLÄRUNGSVERSUCH

Öffentlicher Raum – Barrierefrei?

Öffentlicher Raum

Öffentlicher Raum – Barrierefrei? – Limburg an der Lahn als Kreisstadt steht durch sein täglich hohes aufkommen an Besuchern im öffentlichen Raum dem Thema Barrierefreiheit vor besonderen Herausforderungen.

Öffentlicher Raum – Barrierefrei?

Die Menschen stoßen im Alltag immer wieder auf unterschiedliche Barrieren, die wir Menschen selbst geplant und ausgeführt haben. Die berühmten tausend Kleinigkeiten die ein Leben erleichtern oder eben erschweren. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum – Mein Anliegen ist es Barrieren aufzuzeigen, Anregungen bzw. Vorschläge an geeigneter Stelle vorzutragen. Der öffentliche Raum bildet gemein mehr ab, quasi überrascht wird man von der Vielfalt an Themen, nachfolgend dazu einige Beispiele zum Thema.

Öffentlich zugängliche Gebäude: Eingang leicht auffindbar, gerade bei Dunkelheit, Bodenindikatoren sollten hier den Weg weisen. Dies bedeutet mehr als nur Zurechtfinden, es ist gelebte Sicherheit. Zugänglichkeit, barrierefrei (über Rampen oder Aufzüge) erreichbar. Türen sollten mit einem Lichten Maß von über 90 cm verbaut sein, bei schweren Türen sollten diese elektrisch betrieben werden.

Erklärungsversuch der Begrifflichkeit „Taktile“ – Die passive Wahrnehmung mechanischer Eindrücke wird auch als taktile Wahrnehmung bezeichnet. Druck, Berührung, Vibration sowie Temperatur dies nimmt der Körper hauptsächlich als Schutz des Körpers am schnellsten schnell wahr. Deshalb sollten Bedienungsvorrichtungen durch Taktil, und optisch kontrastiert gestaltet sein, und somit leicht erkennbar für den Anwender.

Haltestellen ÖPNV: Taktile und optisch kontrastierende Kennzeichnung der Einstiegsstellen, einplanen von Überdachten Sitzgelegenheit, Höhenunterschiede zwischen Verkehrsmittel und Haltestelle mit nicht mehr als 3 cm, Spaltbreite nach Möglichkeit nicht mehr als 3 cm, bei Nahverkehrsbussen, Niederflurtechnik mit Hubliften oder ausfahrbaren Rampen, und Fahrpläne in übersichtlicher Großschrift.

PKW-Stellplätze (Behindertenparkplatz): In unmittelbarer Nähe zum barrierefreien Eingang, Größe für Kleinbusse mind. 350 cm breit, und 750 cm lang, Längsstellflächen sind ungeeignet, wenn der Rollstuhl auf der Fahrerseite entladen wird, kein bzw. max. 2 Prozent Gefälle, dies dient zur Sicherheit im Ruhen- und Fließenden Verkehr.

Grünanlagen, Spielplätze und Gehwege: Barrierefreie Zugangsmöglichkeit von öffentlichen Grünanlagen und Spielplätzen, eine öffentliche zugängige Sanitäranlage, Nebengehweg zu den barrierefreien Spiel- und Freizeit- geräten Mind. 90 cm Breite, Längsgefälle bis 6 Prozent und Quergefälle bis 2 Prozent (bei längerem Gefälle Verweilplätze einplanen)