Nennt uns bloß nicht Senioren!
SENIOREN

Nennt uns bloß nicht Senioren

✅ BLOG 19-695: „Nennt uns bloß nicht Senioren“. In diesem Blogartikel möchte ich gleich zu Beginn einen kurzen Einblick geben. Faktisch, knapp darstellen sowie ein wenig skizzieren was uns heute im Blog erwartet. Es geht um Babyboomer, also die geburtenstarken Jahrgänge.

Nennt uns bloß nicht Senioren

Aber natürlich gibt es sie, die typischen Senioren. Die geburtenstarken Jahrgänge oder auch die Babyboomer, sprich die Jahrgänge von 1955 bis 1969 Geborenen. Geburtenstarken Jahrgänge, die heute noch zu einem großen Teil beschäftigt sind, werden unsere Gesellschaft vor veränderte Aufgaben stellen. Nur sind wir vorbereitet? Was passiert in naher Zukunft, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen? Nicht mehr so mobil sind? Fragen über Fragen, ob die Gesellschaft die Antworten und Infrastruktur bereithält. Persönlich habe ich da meine Zweifel!  

Die Baby-Boomer sind heute noch Stütze? 

Gerade in der Arbeitswelt doch dies wird sich Jahr um Jahr verändern. Ebenso wie die Menschen selbst. Was bedeutet dies für jede einzelne Region in unserem Land, einen veränderten Alltag und Ansprüche. Jeder möchte sein Leben aktiv und gleichzeitig mobil gestalten. Selbstbestimmt, denn jetzt möchten die Babyboomer all dies angehen, was in der Arbeitswelt noch nicht vollumfänglich möglich war. Ein Gedanke, der oft nicht ausgeht, denn dieser neue, veränderte Alltag ist ein völlig anderer. Im Arbeitskreis für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Limburg gilt das Motto „Abenteuer älter werden“ und ja es kann ein Abenteuer werden. Abenteuer Älterwerden stellt eine Herausforderung für Jung und Alt dar. 

Person vor einer kleinen Treppe im Rollstuhl
Selbstbestimmt und Mobil

Das Alter hat viele Gesichter

Offensichtlich hat das Alter aber zwei Gesichter, ein gutes und ein schlechtes? Mit Blick in den Spiegel fängt es meist an, natürliche Veränderungen des Gesichtes aufs Älterwerden hinweisen. Dies soll heute aber nicht unser Thema im Blog werden. Hier ist jeder selbst gefordert, wie man damit umgeht. Der Alltag fordert uns heraus und wird zu einer Challenge. Einer Alltags-Challenge für Senioren, sprechen wir dieses Wort doch direkt aus. Vor dieser Zeit war vieles geregelt, klare Strukturen, die eine Woche in Bereiche aufgeteilt hat. Heute fehlen diese oder sind völlig anders. Eben ein gutes und ein schlechtes Gesicht, dies ist aber nur zu Beginn so extrem. 

Nennt uns bloß nicht Senioren – die Infrastruktur

Wirtschaftlicher und organisatorischer Unterbau als Voraussetzung für die Versorgung und Nutzung eines bestimmten Gebiets zum Beispiel in einem Ort oder Stadt.

Das Wohnumfeld gewinnt anwachsender Bedeutung. Damit die Lebensqualität vor Ort auch im Alter erhalten bleibt. Dies ist nicht selbstverständlich, glaub es mir. Mein Seniorendasein begann im Alter von 30 Jahren. Zwei Drittel der über 50-jährigen Deutschen wollen im Alter selbstständig in einer Wohnung oder einem Haus leben. Kommunen sind gefordert, es geht um fachübergreifende Handlungskonzepte rund um das Wohnen im Alter. Die Kerngruppe der Senioren haben spezielle Bedürfnisse diese werden mit steigendem Alter noch anspruchsvoller. Nur haben dies nur wenige Kommunen im Blick. Pflegeeinrichtungen stehen bei Senioren nicht auf ihrer internen Liste. Auch politisch ist dies erst im Aufbau. So findet man zwar die ersten Wege, von einer Selbstverständlichkeit ist man aber noch weit entfernt. Nur werden wir alle Älter, eben auch Entscheidungsträger. Keiner, mit denen ich bisher besprochen haben möchte in eine Pflegeeinrichtungen. Dies spiegelt es klar wieder und doch wird eine Einrichtung nach der nächsten gebaut. 🏗

Heute schaffen wir den Auftakt mehr aber nicht, dieser Blog kann etwas Grob umreisen und aufzeigen. So wird meine Arbeit allumfassend erst die nächste Generation erreichen. Temporär wird es zwar auch Verbesserungen für mich geben, diese werden aber marginal sein? So bleibe ich gerne am Ball, auch wenn dieses Thema ein andres Spiel darstellt wie früher. Da war es dann wieder, das Wort „FRÜHER“ – unglaublich!

Ihr / Euer
Frank F. König

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