Mein heutiger Samstag

Mein heutiger Samstag ist geprägt von Spastiken, Schmerzen und Gefahrensituationen. Durch eine Streckspastik wäre ich heute beinnah aus dem Rollstuhl gekegelt. Die Menschen in einem Café der Limburger Altstadt haben nicht schlecht gestaunt. 

Mein heutiger Samstag

Der Einsteig in diesen Blog war schon extrem für den ein oder anderen Leser. Aber wie sich das Live, real im Leben anfühlt muss keiner Wissen – oder doch? Dies ist die Frage zum Samstags- Blog. Zugegeben, ich kenne solche Situationen – aber ich brauche sie bis heute nicht wirklich. Und wenn ich einen extra Blog zum Thema schreibe, auf die Situation so offen eingehe, dann ist es extrem gewesen. 

Schlimm nur war, es zog sich fort…

Einmal eingeschossen, dachte sich mein Körper da geht noch mehr, da ist noch Luft nach oben. Insgesamt war die City nicht mehr gefüllt wie an anderen Samstagen, nein die Menschen war heute in teilen extrem in ihrem Verhalten. Oft sehr egoistisch, kommt mir doch sieben Menschen in der Fußgängerzone in Reihe entgegen – wo soll, besser noch, wo kann ich hin? Das war diesen Menschen egal, traurig denn so kommt es schnell zu gefahren und Missverständnissen. Nicht alles das man mir sagen möchte, fahr mal an die Seite. Ich gehöre nicht zu Menschen die sowas in der Regel nervt, aber Rücksicht ist für mich keine Einbahnstraße. Lasst mich dies mal so beschreiben. 😉

Mein heutiger Samstag
Die Füße wollten nicht auf dem Fußbrett bleiben, eine Spastik nach der anderen am heutigem Tag.

Wenn ich die Jahre vergleiche…

Dann sind Samstage oft Problemtage in dieser Richtung und Auswirkung. Festzuhalten gilt, die Menschen sind sehr egoistisch geworden. Über Jahre kann man dies in meiner kleinen Welt so beobachten, leider muss ich sagen. Zurück zu meinem Körperlichen Problemen von heute und deren Auswirkungen. Auf dem ersten Bild sieht man einen Lücke (zwischen den Hinternissen) auf dem Gehweg in der Limburger Altstadt – mein Versuch da durch zukommen ist wie beschrieben etwas unschön für mich ausgegangen. Unser Weg führte meine Frau Carmen sowie mich weiter in Richtung WERKStadt – den Wochenmarkt haben wir heute in dieser Aufstellung einfach gemieden. Der Einkauf wurde bewußt nicht auf dem Wochenmarkt umgesetzt, denn dies musste nicht auch noch sein. Man hat vor den gewonnen Platz zu nutzen, mal sehen was sich da in Zukunft tut, oder eben auch nicht. Das Thema Wochenmarkt in Limburg lassen wir heute mal bewußt weg, denn hier fehlt einiges an Grundverständnis zur Ausrichtung.🚧

Meinen Espresso habe ich so nur zum Teil genießen können ☕

Angekommen in der WERKStadt war mein Körper der Meinung, da geht noch was in Sachen Spastiken. Meine Frau Carmen war extrem angespannt denn das Bein stand wie durch eine Schiene geführt gerade und machte keine Anstalten in die Beugung zugehen. All dies ist und war sehr schmerzhaft, die Menschen in der WERKStadt waren zum Teil stehengeblieben und schauten aufmerksam zu. Mir macht dies nichts aus, meiner Frau aber schon, auch noch nach Jahren.

Mein heutiger Samstag
Ein Festes Rückteil hilft mir, es entstehen weniger Schmerzen…

Warum ist und war dies alles so extrem…

Eine Frage die sich sehr einfach beantworten lässt, mir fehlt der Halt, die Stabilität warte ich doch über Wochen auf die Genehmigung für mein Rückteilen am Rollstuhl. Die Räder die ich gerade Teste (hier im Blog) sind gut, aber am falschen Rollstuhl für meinen Körper. Solche ein Unterschied ihm Rücken macht sich auch nach zwei Wochen schon so extrem bemerkbar. Der Kostenvoranschlag läuft über Wochen, alles ohne Rückmeldung. So kommen wir zum Ende, denn ich muss noch einiges umsetzen was positiv für meinen Körper ist. In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende…📸

Ihr / Euer

Frank F. König

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

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