Medizinische Fußpflege
Alltag

Medizinische Fußpflege

Medizinische Fußpflege – eine Thematik dir oft unterschätzt wird. Das Thema Kosten wird auch immer heiß diskutiert, oft sind es Einzelfallentscheidungen. Zu Unterschiedlich sind die Krankheitsbilder und Patienten. Aber lest selbst…

Wer unter Problemen an den Füßen leidet, dem hilft oft nur eine medizinische Fußpflege bei einem Podologen. Diese kann ärztlich verordnet oder privat in Anspruch genommen werden. Doch wann bezahlt der Patient die Kosten der Behandlung und wann erfolgt eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse. Fragen über Fragen, auch zu diesem Thema. Die Fußpflege sollte stets mit Genuss und Wohltat verbunden sein, denn gerade wer mit Spastiken oder spastische Lähmungen zu kämpfen hat. Innenschuhorthesen, Prothesen und Orthoprothesen sowie spezielle Technologien bei der Versorgung der Füße stellt Patient und Fußpfleger (Podologen) vor besondere Aufgaben.

Kosten für Patienten

Aufwendungen der medizinischen Fußpflege bleiben oft beim Patienten hängen, zwar benötigt man heute (fast) ausschließlich eine Verordnung, denn ohne bekommt man in unserer Region kaum einen Termin beim Podologen. Ohne Diabetes mellitus ist dies immer eine Privat Verordnung (Grünes Rezept) ein Aufwand zur Gesundheitspflege der persönlichen Rest-Gesundheit die nur einen kleinen Teil abbildet. In einem anderen Blog, sprach ich von einer Vollzeitstelle meines Körpers.

Medizinische Fußpflege

HINWEIS: Das Bundessozialgericht schuf Klarheit:
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen bei medizinischer Begründung die Kosten einer fachgerechten Fußpflege übernehmen Politische Einschätzungen und Urteile der Sozialgerichte gaben immer wieder Anlass anzunehmen, medizinische Fußpflege gehöre bei entsprechender Begründung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Denn nach § 27 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) V haben die Krankenversicherten Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankenbeschwerden zu lindern. Bedauerlicherweise gingen aber die Krankenkassen in zahlreichen Einzelfällen davon aus, dass gerade die medizinische Fußpflege nicht zur Krankenbehandlung im Sinne von § 27 Abs. 1 SGB V gehöre.

Medizinische Fußpflege
Das Thema Fußnägel ist hierbei noch ein sehr besonderes bei meinem Körper!

Persönlich habe ich vieles durch, regional ist es kaum möglich, barrierefreie Praxen von Podologen ausfindig zumachen. Abgesehen von dem Umgang mit Patienten mit spastischer Lähmungen. Wir Patienten haben weder die Kraft, noch die Möglichkeit stetig dritte zu beschäftigen, um all dies zu kämpfen. Wie ist die Erfahrung des Lesers beim Thema Medizinische Fußpflege und den Kosten?

Ihr / Euer

Frank F. König