Limburg ein Standort der Zukunft?

Limburg ein Standort der Zukunft? – Eine Frage die mir seit Monaten durch den Kopf geht. Zukünftig werden „ALLE“ Menschen älter, man betrachte sich einmal die Entwicklung bis hin zu Bundestagswahl im Herbst 2017.

Limburg ein Standort der Zukunft?

INFO: Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden die Menschen im Herbst 2017 zur Bundestagswahl mehr als 36 Prozent der Wahlberechtigten über 60 Jahre alt sein. Dies ist schön das Menschen Älter werden, aber auch Einschränkungen in der Mobilität werden so zunehmen.

Zukunft – Wie wird unser Leben in fünf, zehn, zwanzig oder dreißig Jahren in Limburg sein? Eine Frage die mich umtreibt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten ist schon heute unser aller Aufgabe. Die Aussicht auf bessere Lebensperspektiven zieht viele Menschen in die Stadt. Doch um als Lebensraum zu funktionieren, müssen Städte künftig mehr bieten als Arbeit, Wohnraum und Infrastruktur. Hier wohnen Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, Kulturen und Religionen nah beieinander und müssen miteinander auskommen. So in einem Artikel der Robert Bosch Stiftung zu lesen.

Bei allen Planung die wir anstellen können, sollte der Mensch im Vordergrund stehen. Wir müssen noch besser lernen in der Gesellschaft als Menschen zusammen zu leben.

GEMEINSAM LEBEN UND AUSKOMMEN!

Keine Kontrastierung vorzunehmen, um Menschen mit Behinderung gegenüberzustellen von Menschen ohne Behinderung. Mehr noch, Menschen mit Behinderungen sozial zu isolieren, also Subsumierung umzusetzen. Die Thematik Stadt- und Landleben möchte ich hierbei erst garnicht aufmachen, Menschen in Städten und Orten auf dem Land werden besonders gefordert sein. Ein Leben in der Gemeinschaft egal ob Stadt oder Land, wird so nicht mehr sein wie wir es heute noch kennen.

Foto: Pusteblume in Limburg a.d. Lahn
Foto: Pusteblume in Limburg a.d. Lahn

Sind wir in der Lage in die Zukunft zu denken und auch zu lenken?

Die Gestaltung des politischen Lebens- und Handelns zur Teilhabe „ALLER MENSCHEN“ sind Eckpfeiler, gerade für die Zukunft von uns Menschen.

Dies wird eine spannende Fragestellung sein, da geht es nicht mehr um die Dinge von heute. Städte werden sich extrem verändern, die Zeit wird ein Faktor sein, der uns alle noch mehr verändern wird. Ob dies positiv besetzt sein wird, das werden Generationen nach uns feststellen. Wird die Wirtschaft in der heutigen Form bestand haben, gehen wir dann immer noch in die Städte zum Einkaufen, die Freizeit unterschiedlich gestalten, oder eher jeder für sich und das Gemeinsame geht noch weiter verloren. All dies wird Auswirkungen auf uns Menschen haben.

Fragen sie sich doch bitte selbst einmal folgendes:

Möchte ich in ein Pflegeheim (so wie wir es heute kennen) – Gut, auch ohne die Zukunft in diesem Bereich vorherzusagen – Ist die Antwort „NEIN“.

Fragen wir uns dann weiter folgendes:

Warum Planen und Bauen wir dann dieser Pflegeeinrichtung in dieser enormen Anzahl schon heute?

Was werden wir alle in Zukunft benötigen?

Mehr privaten Raum, mehr Pflegeeinrichtungen, andere Strukturen in der Infrastruktur, veränderter Wohnraum und Wohnkonzepte. All dies findet auch in unserer Region in Limburg statt.

Wie werden Menschen „TEILHABE“ verstehen und Leben, wie wird unsere Mobilität in einigen Jahren aussehen, was müssen – gar können wir dazu vorhalten. Jeder ist aufgefordert sich einzubringen – denn es ist unser aller Leben in Zukunft. Mein Blog soll zum anregen dienen, er hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ihr Frank F. König

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)