ERKLÄRUNGSVERSUCH

Körperliche Barrieren

Körperliche Barrieren – Einen Blog zum Thema Multiple Sklerose und Co. habe ich so noch nie geschrieben. Nach jetzt 27 Jahren mit all meinen Erkrankungen bin ich im Moment arg geplagt. 

Körperliche Barrieren

Fatigue, Krämpfe, Schmerzen und Augenzucken lassen mich doch schnell an meinen Tagesaufgaben scheitern. Symptome unterschiedlichster Art begleiten mich schon lange, aber im Moment stellt es mich doch vor Große Aufgaben. Alles Empfindungen die ich seit Jahren kenne, aber es gibt Zeiten da schafft man weniger, obwohl es für mich persönlich sehr gut läuft. Ich würde sagen, es läuft fast zu gut, ein unangenehmes Gefühl, kennt ihr dass?

Persönlich bleibe ich wer ich bin, ein positiver Mensch

In dem, was er gern tut, leistet jeder am meisten. (Otto Hempelmann)

Danke an Gabriela für die Erinnerung 😉

Oft denke ich mir, so eine Gurkenwoche geht vorbei. Doch da wußte ich noch nichts von einem Monat voller Gemüse, als Suppe oder gesunde Beilage. Spaß beiseite – gerade der Schwindel macht mir seit Wochen zu schaffen, einmal täglich haut es mich faktisch um. Da ich ein Sommertyp bin, stimmt es mich traurig das dies Uhthoff-Phänomen sich bei mir breit macht. Ich mag die Sonne und den Sommer, aber direkte Sonne geht nicht mehr.

Körperliche Barrieren
Frank F. König

Wer motiviert den Motivator?

Dies ist mal eine gute Frage, ich bin immer motiviert, denn die Dinge die mir Spaß machen und mir zudem wichtig sind, treiben mich an. Aber auch hier läuft es weniger gut, somit geht alles „Step-by-Step“ aber eine Empathie dafür zu entwickeln ist für mich als Querdenker mehr als eine sportliche Aufgabenstellung. Ein Bekannter aus Berlin führt immer an – Leute bleibt fokussiert bei dem was ihr tut. Das Wort Teilhabe ist aktuell auch so ein Ding.

Das Jahr 2017 ist ein besonderes Jahr „Wahljahr“ – nicht nur für mich. Die Parteien schreiben sich Themen wie Inklusion und Co. auf ihr Fähnchen. Menschen in Berlin gehen (rollen) friedlich auf die Straße und appellieren an die Politik für Selbstbestimmung.

Es geht um das Motto „ganzhaben, statt teilhaben“

Zugegeben – „ganzhaben, statt teilhaben“ ist auch für mich noch ungewöhnlich, denn Real sieht es für Menschen mit Behinderung in Deutschland doch etwas anders aus, leider aus meiner Sicht. Gerne trage ich Sachverhalte zusammen, bin aktiv an Prozessen beteiligt um in unserer Stadt (Limburg) Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen. Laut Statistik, soll jeder in seinen persönlichen Umfeld, mindestens eine Person mit einer Behinderung in seinem Freundes- und Bekanntenkreis haben. Erwischt, man überlegte gerade 😉

Körperliche Barrieren

Mein Leben ist völlig normal, zugegeben nicht gerade Spannungsarm, dafür aber sehr aktiv. Mobilität ist für mich der Schlüssel für aktive Teilhabe, soweit mein Verständnis zu diesem Thema. Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen sollten aus meiner Sicht mobil bleiben, denn dies hilft eine positive Lebenseinstellung zu bewahren. Auch wenn ich im Moment aus sehr unterschiedlichen Gründen „Körperliche Barrieren“ erfahren muss so bleibe ich Engagiert – denn dies bringt mir den Mehrwert den ich brauche!

Ihr / Euer Frank F. König

Mein Vorname ist Frank F. König und ich blogge seit einigen Jahren unermüdlich hier auf meinem Blog. Dieser Blog ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Somit wünsche ich viel Spaß beim Stöbern in den einzelnen Blog Artikeln. Aus meiner Sicht ist; ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach!