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Freizeit ist gut, Arbeitszeit hingegen schlecht?

Freizeit ist gut, Arbeitszeit hingegen schlecht?

Freizeit ist gut, Arbeitszeit hingegen schlecht? – Menschen mit Multiple Sklerose die nicht mehr erwerbstätig sind dürfen sich öfter mal den Spruch anhören: Wie gut ihr es doch habt, alle anderen müssen zur Arbeit. Dazu und einiges mehr im heutigen Blogpost…

Freizeit ist gut, Arbeitszeit hingegen schlecht?
Bild © pixabay.com – Symbolbild

Freizeit ist gut, Arbeitszeit hingegen schlecht?

Gerade im Sommer kommen diese Sprüche Jahr um Jahr wie ein Selbstläufer. Ihr MSler macht Dauer- Urlaub, geht ins Freibad, oder alles andere was schön ist um seine Freizeit zu gestalten. Wer von diesen Personen wäre schon mal auf den Gedanken gekommen – das wir MSler lieber 8 Stunden und mehr arbeiten würden und im Anschluss unsere Freizeit zu genießen. Wenige, muss ich zugeben. Fast drei Jahrzehnte muss ich mir das in Wiederholung anhören, und ja, auch nach dieser Zeit beschäftigen einen MSler wie mich solche Gedanken.

Gesund und Aktiv in Beruf und Freizeit

Gesund und Aktiv in Beruf und Freizeit wären auch all die MSler die dies aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr Arbeiten können. Den Spruch aus der anderen Richtung: Wir können mal tauschen ist ebenso daneben. Denn einfach mal tauschen ist nicht…Freiheit, Selbstbestimmung, Struktur und Offen für vieles… Das bin ich als Person, diese Dinge machen mich als Person aus.

So sind dies Barrieren die so keiner braucht – ich bin tolerant, offen zu sehr vielen Menschen, mit Humor ausgestattet und trotzdem kann und darf einem so etwas nicht unberührt lassen. Denn nicht jeder kann solche Sprüche einfach wegstecken. Andere plaudern los ohne wirklich nachzudenken. Hier wünscht man sich mehr Fingerspitzengefühl – weniger für mich persönlich. Nein, für all die Menschen die mit ihren Erkrankungen nicht so offen umgehen können.

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Der Alltag von MSlern ist Aufgabenstellung genug

Da braucht es keine Sprüche in diese Richtung – oft plaudern, hauen Personen solche und ähnliche Sprüche raus von denen man es nie gedacht hätte. Und „NEIN“ wir MSler sind nicht überempfindlich oder ähnliches – wir sind Menschen mit einer heimtückischen Erkrankung.

Ihr / Euer
Frank F. König

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