Politik

Freiheit und Sicherheit – (k)ein Gegensatz?

Freiheit und Sicherheit - (k)ein Gegensatz?

Ein Kommentar Frank F. König zur Veranstaltung im Kolpinghaus – zum Thema „Freiheit und Sicherheit – (k)ein Gegensatz?“ Eine Veranstaltung, die einige Zuhörer fand und deutlich machte wie wichtig Menschen im Stadtgebiet Sicherheit ist.

Freiheit und Sicherheit – (k)ein Gegensatz?

Freiheit und Sicherheit – (k)ein Gegensatz?

Berichte die den Personenkreis beschreiben und aufzeichnen gab es genug. Wir möchten uns rein dem Thema Sicherheit zuwenden. Und einige Personenkreise ansprechen, die sonst unter die Bezeichnung Bürger in der Berichterstattung fallen. Kinder, Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen sowie Senioren, Kinder werden kaum mit dem Thema Sicherheit in Verbindung gebracht. Auch Fragt keiner nach ihrem Sicherheitsgefühl, und zeigt Eltern auf… Kinder sollen zur Selbstständigkeit erzogen, Schulwege ohne das Eltern Auto umgesetzt werden. Nur wie sieht die Sicherheit für Kinder gerade in Limburg a.d. Lahn aus? Hierzu wünsche ich mir zukünftig Antworten von den Fachleuten, dies ist keine Kritik an der Veranstaltung. Nein, so ist dies nicht zu verstehen. Mehr noch, es soll Aufmerksam machen!

Veranstaltung im Kolpinghaus

Senioren und Menschen mit Einschränkungen haben ein besonderes Empfinden zum Thema Sicherheit im Stadtgebiet

Für Senioren gibt es im Stadtgebiet trotz Mobilfunk, sprich Notfall mit dem Handy absetzen, wenig Möglichkeiten. Dritte ansprechen, hilft oft wenig oder wird nicht ernstgenommen. Die Stadtgebiete haben sich verändert, gewohntes wirkt heute völlig anders, Menschen und ihr Verhalten haben sich verändert – all dies hinterlässt bei Senioren kein gutes Gefühl. Keine Sicherheit, wie sie diese von Früher kennen.

Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen haben dabei noch ganz andere Probleme und Ängste

Hilflosigkeit, denn wie schnell ist jemand in einem Rollstuhl umgeworfen und einer möglichen Tasche beraubt. All dies sind Erfahrungen, die in meinem Umfeld schon vorgekommen sind. Faktisch sind es Tatsachen. Die Folge daraus Menschen wie ich meiden diesen Angstraum – wer begibt sich freiwillig an solche Orte… kaum einer, nicht mal in einer Gruppe. Insgesamt gibt es nicht die „EINE“ Lösung. Es sind viele Bausteine die beleuchtet und bearbeitet werden müssten. Offenheit ist ein wichtiger Baustein, die Menschen erst nehmen, nur dann hat die Gemeinschaft die Wirkung um aktive und passive Sicherheit herzustellen.

Ihr / Euer
Frank F. König