EINE SACHE DER PERSPEKTIVE

BLOG 19-618: Alles eine Sache der Perspektive, oder nicht? Das Thema Fotografie aus dem Rollstuhl heraus hat einige Fragen aufgeworfen, zum Teil werde ich diese aus meiner Sicht im heutigen Blog beantworten. 

EINE SACHE DER PERSPEKTIVE

Willkommen zur Q&A Blog

Um was geht es heute im Blog? „Platt gesagt um Fotografie aus dem Rollstuhl heraus“. Die nachfolgenden Fragen habe ich über einen längeren Zeitraum, wie auch von unterschiedlichen Menschen erhalten. Mir war bewusst, hier braucht es einen Moment um daraus einen Blog Formen zu können. Jetzt bin ich soweit und zeige euch das Thema aus meiner Sicht, als Rollstuhlfahrer. Zugegeben, eine sehr persönliche Sicht. Alles ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber lasst uns beginnen.

  • Rollstuhlfahrer sehen doch alles in einer anderen Perspektive, richtig?
  • Ist es tatsächlich so, dass dieser Perspektivenwechsel interessant sein kann für den Betrachter?
  • Aha, was ist eine ganz andere Perspektive im Rollstuhl?

Diese drei Fragen haben es in den Blog geschafft – zugegeben es gab noch einige Fragen mehr, diese waren zum Teil reine Klischeefragen und somit nicht interessant für mich und meinen Blog. Im ersten Moment könnte man denken, was sind das denn für Fragen. Aber lasst euch überraschen, mehr noch, darauf ein. Denn oft steckt mehr hinter, bei den sogenannten einfachen Fragen, wie im Vorfeld angenommen.

Rollstuhlfahrer sehen doch alles in einer anderen Perspektive, richtig?

Leserfrage nr. 1

Nein, könnte man jetzt platt antworten. Rollstuhlfahrer sind unterschiedlich groß, um nur ein Beispiel anzuführen. Alleine deshalb ergibt sich oft eine andere Perspektive, hier unterscheiden sich Fotografen mit und ohne Rollstuhl nicht wirklich. Um es einfach zu beschreiben stellt euch bitte folgendes vor: Ihr sitzt auf einem Stuhl, auf einem Empfang, auf der Arbeit oder auch auf einer privaten Party – jetzt schaut ihr auf alle Menschen die stehen und schon habt ihr den Eindruck wie ihn Rollstuhlfahrer im Alltag haben. Insider, nennen diese Perspektive die Arschhöhe, Sorry!🤦🏻‍♂️

Ist es tatsächlich so, dass dieser Perspektivenwechsel interessant sein kann für den Betrachter?

Leserfrage Nr. 2

Je nach Motiv und Umfeld kann ein Perspektivenwechsel für jeden interessant sein. Nachfolgend ein einfaches Beispiel, man schaut immer nach vorne, selten bekommt man mit was sich hinter einem so bietet. Mit einer einfachen Drehung um 180 Grad ist der Perspektivenwechsel perfekt, man wird oft positiv überrascht was man zu sehen bekommt. Mein Tipp: Mal ausprobieren!🤷🏻‍♂️

EINE SACHE DER PERSPEKTIVE
EINE SACHE DER PERSPEKTIVE

Aha, was ist eine ganz andere Perspektive im Rollstuhl?

Leserfrage Nr. 3

Eine andere Perspektive im Rollstuhl kann durch den Winkel zum Motiv beeinflusst werden. Menschen von unten nach oben abzulichten, kann zu unschönen Effekten führen. Gerade Frauen werden bei Portraitaufnahmen empfindlich. Auch hier ist mein Tipp – zum Test mal ausprobieren. Aber Vorsicht; diese Bilder nicht öffentlich zeigen.📸🤩

Mein Fazit

Fotografie soll Spaß machen, jeder sollte sich erarbeiten an welchen Motiven man Spaß findet. Die breite der Fotografie ist enorm, man kann eine Menge Hardware gebrauchen, je nachdem was man Ablichten möchte. Hier unterscheidet man sich kaum von einem Fotografen ohne Rollstuhl. Persönlich suche ich in meiner Region nach sehr unterschiedlichen Motiven – oft ohne Vorgaben. Dabei kommen oft einige schöne Bilder zusammen. Die Blog Bilder wurden willkürlich ausgewählt, nicht nach einer bestimmten Perspektive.

Ein Blog, der dann doch länger wurde als geplant, so hat sich bewährt nur drei Fragen in dem Blog zu behandeln. Euch eine gute Zeit, vor allem genug Licht zur Fotografie…

Ihr / Euer
Frank F. König

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Frank F. König

Über Frank: Frank ist Rollstuhlfahrer, Blogger, Fotograf, Stadtverordneter, Rolli-Coach, Ehemann, Papa, Opa, Kaffeeiker und Hesse. Mehr muss man eigentlich nicht Wissen. ♿️

Frank F. König

... Zu den Themen: Barrierefreiheit, Fotografie, Multiple Sklerose, Senioren und der Region Limburg/Lahn. Ich versuche all dies in meinem privatem Blog anzugehen und den nötigen Spaß dabei nicht zu verlieren.

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