Der Kopf ist meine Zentrale

Der Kopf ist meine Zentrale – Sicher ist es jedem von uns bewusst, wie sehr die Psyche unsere Gesundheit beeinflusst kann. Psyche und Körper stehen oft im Einklang miteinander. Ist man psychisch angeschlagen, ist man auch körperlich angeschlagen und umgekehrt.  Vorsicht Überlänge…

Der Kopf ist meine Zentrale

Offenheit ist nicht jedem so möglich, wie ich persönlich dies angehe. Zugegeben, einfach ist es nicht. Nach vielen Jahren mit doch sehr unterschiedlichen Erkrankungen sowie Symtomen ist es für mich immer weniger wichtig, WIE und WAS Menschen denken. Erlebt habe ich mit meiner Familie in diesem Zusammenhang schon einiges, man könnte faktisch ein Buch schreiben. 🧐 Oft kommt es auf die Fragestellung an: Kognitive Probleme oder Kognitive Einschränkungen?

Zugegeben mir persönlich ist es im Prinzip egal. Wichtig in diesem Zusammenhang wäre Offenheit, eben wie bei der Frage, macht man über Behinderung und Behinderte Menschen „WITZE“. Auf dass, WIE kommt es mir an – beim Rest bin und bleibe ich Entspannt. Getreu meinem Motto: Nicht Gesund, aber Mitten im Leben! Passend und sehr schön, sind die von mir ausgewählten „SCHLAGWORTE / TAGS“ zum Blog. (Siehe Unten) 🤓

Kognitive Probleme

Kognitive Störungen ist ein neurologisches Symptom bei MS (Multipler Sklerose). Die Zentrale in meinem Kopf kann zum Teil nicht besetzt sein, oder ist man anderen, Teils komplexen Dingen beschäftigt. Oder es geht vieles einfach verlangsamt. Für die Texte die ich alle selbst schreibe ist damit garantiert, offen und ehrlich zum Thema, aber auch mit Fehlern bei der Rechtschreibung und Grammatik.

„NICHT GESUND,ABER MITTEN IM LEBEN!“

Kognitive Beeinträchtigungen, bedingt durch die Multiple Sklerose habe ich seit Jahren. Erstmals, und dann gleich bis zum Sprachverlust in einer Schubreihenfolge Ende der 1990er Jahre. Wortfindungsstörungen, Störung des Zeilensprungs beim Lesen, gingen einher mit den Beeinträchtigungen Ende der 1990er Jahre. Unterschiedliche Therapien und Medikamente, sowie eine strukturierte Lebensweise helfen mir täglich. Die Arbeit innerhalb dieses Online Angebots hilft mir sehr, wenn es auch nicht frei von Fehlern ist. Korrekturlesen durch dritte, dies wollte ich so nicht, denn dann wäre es nicht mehr von mir persönlich. Ich setze dabei auf Ihr Verständnis und wünsche Ihnen viel Spaß am Leben!

Dieser Informationstext steht so unter jedem meiner Beiträge im Blog. Er soll aufzeigen was das Problem ist, so kann jeder Leser selbst einschätzen und endscheiden ob er bleiben möchte, oder auch nicht. Ich kann einen Text an unterschiedlichen Tagen lesen, mal fallen mir Fehler auf, mal eben auch nicht. Tage später, erkenne ich mit Abstand dann einen Fehler, was aber Ausnahmen sind. Auch auf unterschiedlichen Medien diesen Text zu konsumieren bringt schon Veränderungen mit sich, egal in welche Richtung. Texte verstehen und einzuordnen, dies gelingt mir auch sehr unterschiedlich. Oft ist es nötig einen Text auch zwei oder dreimal zu lesen. Erschwerend ist zudem der Zeilensprung, die Augen machen was Sie wollen – bis hin zu Doppelbildern.

Der Kopf ist meine Zentrale
Der Kopf ist meine Zentrale

Meine erste Anfrage

Als Stadtverordneter habe ich im Dezember 2017 meine erste Anfrage gestellt, dies muss bei der Stadtverordnetenversammlung laut von einem selbst vorgelesen werden. Was bis zu diesem Zeitpunkt keiner wusste, das könnte eng werden oder ein Problem. Zum Glück für mich, ist es ohne große Fehler oder Probleme abgelaufen. Erst kurz vor Beginn des Tagesordnungspunktes „Anfragen“ war ich einen Moment nervös. In der Mitte des Vorlesens war meine Stimme etwas dünn, dies konnte das sonst so anfällige Mikrofon aber ausgleichen.


➡ Frank F. König Stadtverordneter der FDP-Fraktion-Limburg ⬅


Offen zu sein…

Ist mir extrem wichtig, persönlich empfinde ich es auch als Stärke, offen zu meinen Problemen sowie Fehlern zu stehen. Ich sehe es als Fehler an, einen Fehler beim Schreiben zu machen.  Denn für jeden Leser bleibt es ja ein Fehler, genau wie bei Wortfindungsstörungen. Ich sitze in meinem Rollstuhl vor dem Schreibtisch und überlege Krampfhaft nach einem Wort, was mir natürlich partout nicht einfallen möchte. Bei Unterhaltungen habe ich gewisse Techniken erlernt, die dies mit Geschick umgehen. Was natürlich alles von der Tagesform und mein persönlichen Stresspegel abhängig ist.

Der Kopf ist meine Zentrale – Nicht alles ist schlecht an meinen Krankheiten, überzeugt bin ich davon, dass es mir auch viel gegeben hat. Ohne das man es auf’s Alter zurückführen könnte. Die Sicht auf mein Leben, auf das meiner Familie und meinen Freunden. Das hier ist alles sehr persönlich, und ja ich habe dafür auch eine Zeit gebraucht. Menschen urteilen schnell über andere Menschen, auch ich habe dies zum Teil getan. Aber ich beschäftige mich mit Menschen die offen sind. Innerhalb meiner Selbsthilfearbeit, die über 13 Jahre andauerte habe ich ebenfalls viel über Menschen erlernt. Wer Interesse hat, sich den Verlauf dieser Jahre anschauen, hat weiter unten Gelegenheit dazu.

Über 13. Jahre Selbsthilfearbeit

In der Rubrik „Zu Gast bei…“ findet Ihr Informationen, Auszüge, zu sehr unterschiedlichen Aktivitäten aus meinem Leben. All dies chronologisch im Zeitraffer für Euch festgehalten, so kann sich jeder Leser einen Überblick verschaffen. Meine unterschiedlichen Einschränkungen geben mir nicht den Raum, den ich gerne zu Verfügung hätte. Denkbar im Leben ist vieles für mich, manchmal möchte der Kopf mehr, als der Körper tatsächlich leisten kann, nicht immer einfach!

Der Kopf ist meine Zentrale

Ja, zugegeben das ist Sie – und das ist auch gut so. Die Fehler und Fehlschaltungen gehören zu mir und meiner Person wie mein Rollstuhl. Diesen Blog bzw. dieses Thema „Der Kopf ist meine Zentrale“ lagen mir schon sehr lange am Herzen. Jetzt ist es Online und Ihr habt Tapfer bis zum Schluss durchgehalten. 🌍

Ihr / Euer

Frank F. König

📝 Weitere Themen…

Nach dem Blog zum Thema „Freizeit und aktives Leben“ beschäftigen wir uns diesmal im Blog mit Rehabilitationssport, ein weiteres Thema das nicht nur für MS-Erkrankte interessant sein sollte. Zu vielfältig sind diese Themen wandelbar auf andere Erkrankungen.

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)