Erklärungsversuch

Busempfangsstation in Limburg

Architekt Hans Schmitt

Busempfangsstation in Limburg – Nicht nur die Standortfrage wird in den einzelnen doch sehr unterschiedlichen Berichten aufgeworfen.

Busempfangsstation in Limburg

Architekt Hans Schmitt
Grafik und Entwurf: Architekt Hans Schmitt

Persönlich, möchte ich die Inhalte dieser Berichte nicht bewerten, beschreibe das Thema aber aus einer anderen Perspektive.

Zur Veranstaltung der FDP-Limburg wurden Pläne für eine neue Busempangsstation in Limburg vorgestellt. Aufgefallen ist bisher das keiner die Thematik Barrierefreiheit in der Berichterstattung ausgeführt hatte. War es doch Architekt Hans Schmitt und die Fraktionsvorsitzende der FDP-Limburg Marion Schardt-Sauer die dieses Thema angeführt hatten. Ausführlich und klar, beschrieb Hans Schmitt das Menschen die sich in diesem Umfeld bewegen. Das es nicht nur um Zugänglichkeit und einer barrierefreien Toilettenanlage gehen darf. Nein mehr noch, auf die die nicht mehr so mobil sind, jene die Kraft aufbringen müssen um teilzuhaben. Für die vielen, meist älteren Menschen bliebe so nur die Variante Katzenturm. Es wurde klar aufgezeigt und aus der vorhandenen Studie zitiert – dass der Standort „Katzenturm“ mehr als nur EINEN Vorteil im Ergebnis aufweist.

SELBSTERFAHRUNG MÖGLICH?

Ungläubige dürfen gerne die Erfahrung testen, was es für einen Unterschied macht, mit einem Rollstuhl / Rollator die Tour in die Altstadt von der Busempangsstation anzugehen.

Fachmann mit langjähriger Erfahrung

Als Fachmann mit langjähriger Erfahrung und unterschiedlichen Hilfsmitteln, sowie Kontakt zu Menschen deren Mobilität eingeschränkt ist. Wäre eine neue Busempangsstation am Katzenturm eine deutlich spürbare Verbesserung. Überrascht und angetan das die Thematik Barrierefreiheit einmal nicht von mir angebracht werden musste. Somit sprechen wir hier von deutlichen Verbesserungen zum Thema – gerade in den Köpfen!

Die Argumente bzw. die Personengruppen wie Tagestouristen, Bürger aus Limburg möchte ich so nicht mal eröffnen. Hier stehen Menschen im Vordergrund, also Nutzer die einen Nutzen davon hätten. Bei einem guten Café in der neuen Busempangsstation oder deren Terrasse hat jeder Besucher seinen Vorteil – wo möglich mit herrlichem Ausblick zur Lahn.

Besucher müssen zuerst auf’s Klo

Eine Teilnehmerin der Veranstaltung, berichtet von Erfahrungswerten das Menschen direkt nach dem ausstiegt aus dem Bus einen WC benötigen. Dies wäre schon heute problemlos möglich!  Dies sieht der Nutzerkreis Rollstuhlfahrer gemeinhin etwas anders. Inklusion sollte auch an und in einer Busempangsstation Normalität sein!

Um den Nachbericht zur Busempangsstation nicht unnötig in die Länge zuziehen möchten wir hier zum Ende kommen. Natürlich aber auf die vielen und aktiven Menschen hinzuweisen, die eine Menge und gute Ideen bei der Veranstaltung eingebrachten hatten. Dafür möchte ich an diese Stelle einmal Danke sagen / schreiben.

Für weitere Fragen stehe ich natürlich zu Verfügung, denn ich sehe bei diesem Projekt nur Vorteile für die Menschen – egal woher diese kommen!

Ihr / Euer Frank F. König


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