BARRIEREFREIHEIT

Barrierefreiheit im Privaten Sektor?

Barrierefreiheit im Privaten Sektor?

✅ BLOG 19-678: Das Motto zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist verständlich. Man spricht von „Die Zukunft beginnt mit dir“.

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Frank F. König

Barrierefreiheit im Privaten Sektor?

Berlin (kobinet) Den privaten Sektor endlich zu Barrierefreiheit zu verpflichten, das ist die Hauptforderung der diesjährigen Demonstration zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen, die am 5. Mai in Berlin stattfindet. Der Protesttag steht in diesem Jahr unter dem Motto „MissionInklusion“.

https://kobinet-nachrichten.org

Privaten Sektor endlich zu Barrierefreiheit verpflichten

Der Link http://www.protesttag-behinderte.de zeigt sich in diesem Zusammenhang bei einer Berichterstattung nicht als glücklich gewählt. Oft werden Begriffe und als politisch nicht korrekt dargestellt, oft aus dem Kreis der Betroffenen selbst. Jetzt wählt man genau diesen URL für den Protesttag in Berlin. 

EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Dieses Jahr ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ lautstarker Protest angesagt. 

Das diesjährige Motto lautet

„Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit dir“.

Man fordert „Barrierefreiheit im Privaten Sektor“ das ist eine Sache, die mir an dieser Stelle etwas zu weit geht. Zugegeben es wäre schön, wenn viele Barrieren auch im Privaten Sektor nicht mehr vorhanden wären. Dem kann ich zustimmen, nur reden wir hier von Privaten Geschäften, Gebäuden und Co. woher sollen wir die Rechtssicherheit für so etwas herableiten? Wenn ein Geschäft, eine Firma dies beachtet und umsetzt – Perfekt.

Aber dabei eine Verpflichtung eingehen? Nein, das geht mir auch als Rollstuhlfahrer zu weit. Jeder Private soll wählen was er anbietet oder eben nicht. Barrierefreiheit verpflichten im Privaten Sektor kann nur freiwillig geschehen. Wer etwas freiwillig umsetzt, hinter einer Barrierefreiheit steht, dort ist es auch in den Köpfen angekommen. In der Umkehr sollte man sich die Fragestellen, wie kann mit mitwirken, gerade in seiner Region. Denn Aufklärung und eigene Aktivität hat bisher immer mehr eingebracht. Begrüßen würde ich an einigen Stellen die Barrierefreiheit sehr gerne. Denn auch ich lebe täglich mit Barrieren.

Ihr / Euer
Frank F. König

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