BARRIEREFREI ERBAUT

✅ BLOG 19-667: Limburger Wohnstadt durch den VDK ausgezeichnet. Dies hatten wir in unseren Wochen Schnipseln schon anklingen lassen. Heute möchten wir auf diesen Vororttermin näher eingehen.

Profilbild von Frank F.  König
Frank F. König

Über Frank: Frank ist Rollstuhlfahrer, Blogger, Fotograf, Stadtverordneter, Rolli-Coach, Ehemann, Papa, Opa, Kaffeeiker und Hesse. Mehr muss man eigentlich nicht Wissen. ♿️

Limburger Wohnstadt ausgezeichnet – Auszeichnung für barrierefreies Bauen, Wohnen in der Limburger Wohnstadt durch den VDK. Begriffe wie „barrierearm“, „schrankenlos“ und „generationenfreundlich“ werden in der öffentlichen Debatte um das Thema „Inklusion“, also das Recht der uneingeschränkten Teilhabe von behinderten Menschen am öffentlichen Leben, immer häufiger und auch gerne verwendet. Nicht nur Politiker debattieren über die Folgen einer älter werdenden Gesellschaft. Eine von vielen Folgen ist die Zunahme von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Wochen Schnipsel – koenig-limburg.de

BARRIEREFREI ERBAUT

Links: Frank Lückenrath, Mitte und Rechts: Vertreter des VDK

Einmal noch… Der Wünschewagen, spricht „Letzte Wünsche wagen“ ein ehrenamtlicher Wunscherfüller der nur durch Spenden möglich ist, wird qualifiziert vom ASB angeboten. Zu der Auszeichnung der Limburger Wohnstadt hatte man noch Spenden für diesen Zweck gesammelt. Unterstützer das Reha Team Aartal aus der Region überreichte einen Spendencheck für diesen Zweck. (Siehe Foto) Wie wichtig dies sein kann und wie man Helfen kann, können interessierte auf www.wuenschewagen.denachlesen. Wir begrüßen diese tolle Aktion und freuen uns für die Menschen.

Spendenübergabe am Wünschewagen des ASB

Zurück zu barrierefrei erbaut und der Auszeichnung

In der Rede des VDK wurde angesprochen das in der Gesellschaft und gerade in der Politik auf kommunaler Ebene noch vieles tun müsse. Persönlich empfinde ich eine stetige Forderung nach Barrierefreiheit kontraproduktiv. Jede Forderung verhalt, ohne Nachhaltigkeit. Mehr aktive Begleitung von Abläufen und Prozessen finden unterm Strich mehr Effektivität. Barrieren bauen sich nicht durch Forderungen ab, sondern durch aktives Handeln der beteiligten. Dass kein Vertreter der Stadt oder politischen Gremien vor Ort war, liegt wohl an einer Parallelveranstaltung einer heimischen Schule, die ihr 50.-jähriges Jubiläum feierte.

Blogger und Co.

Die Begrüßung meiner Person als Blogger und Betreiber einer Webseite zur Barrierefreiheit war ein nebensächlicher Aspekt. War ich doch in meiner Funktion als Stadtverordneter der FDP-Fraktion. Oder als stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirat der Stadt Limburg bzw. als 1. Vorsitzender des Kreisseniorenbeirat in der Wohnstadt Limburg eingeladen. Hatte ich noch vor Monaten im Vorfeld mit den Verantwortlichen das Haus zur Barrierefreiheit in Augenschein genommen. Solche eine Auszeichnung wird nicht einfach mal eben so verliehen. Nein, dies ist an klare Forderungen geknüpft, die im Redebeitrag des VDK nochmals näher geschildert wurden.

REDE: JA ODER NEIN?

Die Anfrage ob ich eine Rede oder einige Worte zur Auszeichnung sagen möchte, ließ ich offen. Denn es Stand eine Rede in der Sache oder eben dieser Blog zur Auswahl. Mit diesem Blog ist den Menschen und der Sache wohl mehr gedient. Denn dafür bin ich immer zu haben, Barrieren abbauen, alleine die vielfältige Präsenz meiner Person hilft dabei, da ich einen Rollstuhlfahrer bin. ♿️

Was aber bringt solch eine Auszeichnung

Hängt doch jetzt ein Siegel / Schild am Gebäude der Wohnstadt: „Barrierefrei erbaut“ und dann? Es soll und ist ein Signal an andere, Nachmachen erwünscht. Mehr noch, denn hier geht es nicht nur um die oft beschriebene Baulichkeit. Menschen werden älter und benötigen oft eine veränderte Infrastruktur in den Städten. Hier setzt der Gedanke an und greift diese so wichtige Thematik auf. Alle die in der Sache daran arbeiten haben ein Ziel vor Augen. Kommen wir zum Ende dieses Blog und freuen uns auf viele die Barrieren abbauen wollen.

Ihr / Euer
Frank F. König

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