An den Rollstuhl gefesselt

An den Rollstuhl gefesselt – Ist es absurd – Nein dieser Ausdruck bzw. die Bezeichnung hört man auch im Jahre 2018 immer noch. Oft kommt auch noch, an den Rollstuhl gebunden – um dies mal bildlich aufzuzeigen konnte ich für Euch diese Fotos erstellen lassen.

An den Rollstuhl gefesselt

Da ich ein sogenannter Rollstuhlfahrer bin und ich meinen Rollstuhl zur Mobilität nutze, denn dafür wurde dieser Rollstuhl eigentlich hergestellt. So muss man mich jetzt nicht losketten, denn meine Familie war mit vor Ort und hat dies übernommen. Leidmedien ist ein Projekt die sich mit vielen zu solchen Themen befassen – ein Besuch dient so zur Weiterbildung.

Was behinderte Menschen alles nicht können…

Behinderung ist, wenn jemand etwas nicht kann – so denken viele. Und konzentrieren sich auf die vermeintlichen Defizite: „Schleppender Gang“, „ein Blick, der ins Leere geht“ oder die „spastisch verkrampften Hände“. Das Bild des „schweren Lebens“ voller Entbehrungen soll Mitleid wecken. Was oft fehlt sind die Fähigkeiten behinderter Menschen und der Blick auf das, was sie können. Das jedoch scheint vielen Schreibern keine Geschichte zu sein – da fehlen Drama und Sensation

Alternative: Konzentriert euch nicht nur auf die Defizite sondern vor allem auch auf das, was behinderte Menschen können – wahrscheinlich ist das mehr, als Ihr denkt.

So auf Leidmedien.de nachzulesen…

An den Rollstuhl gefesselt

Lachen im Rollstuhl

Ja, ich lache sehr gerne – auch im Rollstuhl. Ich besuche sogar Veranstaltungen bei denen man kaum aus dem Lachen kommt. So freue ich mich sehr, auf die Sitzung beim Rauchclub Limburg in diesem Jahr.

Ihr / Euer

Frank F. König

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

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