POLITIK

Akustik im Rathaussaal

Mikrofon im Rathaus

Akustik im Rathaussaal – Zu den letzten Sitzungen im Rathaussaal 321 habe ich zum Test unterschiedliche Plätze eingenommen. 

Akustik im Rathaussaal

Die Akustik ist dabei sehr unterschiedlich, bedingt durch die einzelnen Menschen, die Örtlichkeit sowie die Technik.

Zum Thema Technik eines vorab, oft stellt die Technik ihren Dienst vorzeitig ein. Direkt zu Beginn einer Sitzung steigen die Mikrophone des Öfteren aus. Dies ist nicht wie so oft angenommen ein Bedienungsfehler, nein bei weitem nicht. Verzerrungen der besonderen Art lassen nicht nur Besucher verzweifeln, auch die einzelnen Personen in den Ausschüssen haben so ihre Probleme damit. All dies wird durch den hohen Raum im Rathaussaal noch verstärkt, je nach Hör- Empfinden und Beeinträchtigung.

Die Technik müsste nicht nur geprüft werden, sondern die Probleme auch abgestellt werden. Es ist mehr als eine Zumutung dies unbeachtet zu belassen. So besteht die Hoffnung das man baldig eine barrierefreie Akustik im Historischen Rathaus erleben darf. Durch Gespräche mit sehr Unterschiedlichen Menschen wurden meine Erlebnisse bestätigt. Gerade die Technik nervt, sie stört Faktisch den Ablauf in den Gremien.

Mikrofon im Rathaus
Mikrophone im Sitzungssaal Limburger Rathaus

Sonst erlebt man in den einzelnen Sitzungen je nach Person und Aktivität die Akustik unterschiedlich, es gibt Menschen die ein Organ und Aussprache besitzen, da braucht es keine Verstärkung. Dies ist aber nicht bei jedem gegeben, somit gibt es keine gleichberechtigte Teilhabe für die Menschen im Rathaus. Woche über Woche, habe ich an den Sitzungen teilgenommen und dies erarbeitet, nicht selbstverständlich, aber wichtig im Sinne der Sache!

Barrierefreiheit und Teilhabe

Die beiden Begrifflichkeiten sind eng miteinander verbunden, was allzuoft nicht gesehen wird. In einer Gesellschaft im Jahre 2017 sollte dies aber aktiv verankert sein. Im kleinen wird Barrierefreiheit gestaltet und eingehalten, so auch in diesem Fall.

Meine Erfahrung berufen sich jetzt auf zweieinhalb Jahre im Sitzungssaal im Limburger Rathaus. WO und WIE Barrieren sich auftun sieht man an diesem Beispiel, also keine Stufe am Eingang die eine Person behindert. Gleichzeitig ist es ein werben für mehr Rücksicht und ein schärfen der Sinne in unsere Umgebung. Helfen sie mit, tragen sie dazu bei, das wir ein „GEMEINSAM“ auch leben können. Denn ein Abbau von BARRIEREN hilft uns allen!

Ihr / Euer

Frank F. König

Mein Vorname ist Frank F. und ich blogge seit einigen Jahren unermüdlich hier auf meinem Blog. Dieser Blog ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Somit wünsche ich viel Spaß beim Stöbern! Ein Kompromiss ist ein guter Schirm, aber ein schlechtes Dach.