PERSPEKTIVEN POLITIK

Aktiver in Sachen Stadtpolitik informieren?

Aktiver in Sachen Stadtpolitik informieren

Menschen in der Region haben ein gewisses Anspruchsdenken in Sachen Information. Mehr noch Sie sehen Handlungsbedarf außerhalb von Wahlkämpfen in Sachen Bürger Information. Ich war doch etwas überrascht: „Aktiver in Sachen Stadtpolitik informieren?“ dazu mehr im nachfolgenden Blog…

So gleich zwei Aussagen von Bürgern aus der Region Limburg und dies würde für alle Parteien und Fraktionen im Stadtparlament gelten. Bürger suchen oft das Gespräch mit mir, als Stadtverordneter werde ich oft von unterschiedlichen Menschen angesprochen. Es ist doch interessant wie Menschen über das ein oder andere Thema denken, so höre ich oft zu, später versuche ich dies in meine politische Arbeit vor Ort einzubinden. Zugegeben eine gewisse Freude an dem, was Menschen beschäftigt besteht – sonst bräuchte ich dies auch alles nicht zu tun.

Aktiver in Sachen Stadtpolitik informieren?

Bisher war ich der Meinung, Bürger sind regional gut zu Stadtthemen informiert oder haben die Möglichkeit dazu. Unterschiedliche Angebote von einzelnen Parteien sowie Fraktionen sollten dem Bürger zur Verfügung stehen. Die beiden Meinungsgeber waren im Ansatz mit Inhalten einer Fraktion gerade einmal ausreichend informiert. „Kommunikation und den Bürger mitnehmen, das würde oft zu kurz kommen – so ein weiterer O-Ton.“ Der Wunsch nach mehr ist scheinbar doch groß. Bedenken haben viele das vonseiten der Presse in 2020 stille einkehren würde. Berichte und Aufklärung aus Richtung DomZoo werden kaum kompensiert. Die Regionalen Print Medien berichten, wenn etwas einseitig oder überhaupt nicht zu einzelnen Themen der Stadt. Oft lese man: redaktionelle Artikel und Vorgaben der Stadt selbst – nicht mehr.  Gut empfinden die beiden Meinungsgeber noch die News Seite HL-Journal, um nur eine zu benennen. Hier gäbe es zwar auch oft einfache Pressemitteilungen, aber auch gut recherchierte Texte.

Aktiver in Sachen Stadtpolitik informieren

Parteien und Fraktionen wären gefordert

Jede Fraktion ist aus meinem Blickwinkel unterschiedlich aufgestellt und nicht jeder kann zu alledem noch Artikel schreiben. Gut, dies kostet zwar Zeit, scheint aber mehr als nötig. Denn die beiden Meinungsgeber sind keine Einzelfälle – zwischen den Zeilen hörte ich dies schon länger. Nur wie möchte der Bürger an diese Informationen gelangen, fast alle Parteien informieren auf ihren Webseiten – einige noch in den sozialen Medien? Dies war meine Frage an den Bürger.

Ein Wunsch ist es: Mehr kurz Informationen, lange Artikeltexte liest heute kaum einer. Der berühmte Dreizeiler, wenn möglich mit einer Grafik oder Bild wäre oft ausreichend. Was dann die Aufgabe einzelner Fraktionen wäre dies zu verbreiten. Ich empfinde dies als einen hohen Anspruch und einen rundum Service den Fraktionen nur am Rande imstande sind dies regelmäßig zu leisten. Gerne würde man so mal in die Nachbargemeinde und Stadt blicken, da Limburg ja als Kreisstadt einen gewissen Mehrwert hätte. So wäre man informiert und als direkter Nachbarn man erkennen kann wie man die Probleme unserer Zeit angehen würde.

Jeder Bürger ist gefragt

Teilweise wurden Dinge klar benannt – das eigene Engagement ist weniger zu erkennen. Gerade in Limburg tagen die Gremien öffentlich, aus eigener Erfahrung vor meinem Mandat als Stadtverordneter kenne ich dies und muss zugeben, ich war oft alleine als Bürger und Zuschauer. Alle Unterlagen stehen dem Bürger frei zur Verfügung, nur lesen muss man selbst, denn so hat der Bürger eine Menge an Information aus seiner Stadt und Umgebung. Angeführt wurde, kurze Infos, mehr liest heute keiner mehr. Für mich ist erkennbar, alle beteiligen sind aufgefordert den Bürger mitzunehmen – gerade regional. Jede Anregung zum Thema ist in den Kommentaren willkommen, so freut sich jeder vom anderen zu lesen.

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Frank F. König