Abschluss Blog – Hessen wählen am 28. Oktober 2018

Gleichzeitig auch unser Abschluss zum Projekt „Hessen wählen am 28. Oktober 2018“, soweit der Plan bis vor einigen Tagen. Der Abschluss zu diesem Projekt stellte einen Mehraufwand dar, den wir so nicht bedacht hatten…

Abschluss Blog – Hessen wählen am 28. Oktober 2018
Abschluss Blog – Hessen wählen am 28. Oktober 2018

Die Kandidaten sind sehr unterschiedlich mit unserem Projekt umgegangen, völlig frei hatte jeder die „Wahl“ so wie der Bürger am 28.10.2018. Wie im richtigem Leben… war und ist alles dabei was man sich vorstellen konnte und mehr. Unser Vorhaben den Abschluss in einen Blog zupacken mussten wir verwerfen. Wir haben für den Leser, der wirklich aktiv geblieben ist uns die Mühe gemacht unseren Abschluss Blog aufzuteilen. Der Leser wie auch die Kandidaten erhalten getrennt nach Wahl – also die Kandidaten zur Wahl eines Landrates für den Landkreis Limburg-Weilburg einen Blog. Sowie die Kandidaten zur Landtagswahl einen eigenen Blog. Zaubern wir nicht mehr lange rum und fangen mit den Kandidaten der Wahl zum 20. Hessischen Landtag an. Wir hatten Kandidaten aus dem Wahlkreis 21 und 22 angefragt und jedem zu dem wir Kontakt aufbauen konnten unsere Q+A zur Beantwortung per Email gesendet. Leider hätten wir „ALLE“ Kandidaten unsere Fragen gesendet, was aber für uns so nicht zu leisten war. Für jeden gleich… war eine Fragestellung zum Thema Digitalisierung.

Abschluss Blog – Hessen wählen am 28. Oktober 2018

Sonst waren unsere Themenfelder extrem „BUNT“ für einige zu Bunt? Denn eines vorab… Nicht jeder Kandidat hat unsere „Q+A – Hessen wählen am 28. Oktober 2018“ beantworten können. Die Rückmeldung die wir auch zum Teil persönlich erhalten haben waren so „BUNT“ wie unsere Fragen selbst. Muss ich noch machen, die Zeit läuft mir davon, die Technik hat uns einen Streich gespielt, und so weiter. Halten wir uns nicht lange auf an dem was nicht umgesetzt werden konnte egal aus welchen Gründen auch immer.

Persönlich war ich positiv überrascht, teils verwundert sowie erfreut…

Der Zuspruch durch den Leser möchte ich doch nochmals in den Vordergrundstellen, denn wer „FRÜH“ Veröffentlicht bzw. Beantwortet hatte liegt in den Zugriffszahlen deutlich vorn. Wir als ein kleiner Blog im Großen Internet haben die Aufgabenstellung und Vielfalt unterschätzt, dies ist ein Fakt. So erfüllt es uns auch wenig mit Stolz was wir geleistet haben, aber kommen wir jetzt endlich zu unseren Fragen / Ergebnissen zurück, denn bis zur Wahl am 28. Oktober ist nicht mehr weit.

Landtagskandidaten

Marion Schardt-Sauer (FDP)

Marion Schardt-Sauer (FDP) Wahlkreis 21
Marion Schardt-Sauer (FDP) Wahlkreis 21

Wie sehen sie persönlich die Gestaltungsfelder in der Digitalisierung bei Bildung, Mobilität, Verkehr, Verwaltung sowie Gesundheit und Pflege. Koordiniert und gegebenenfalls auch konsolidiert werden und somit einen möglichst großen Nutzen für die Gesellschaft zu erzielen?

Zu dieser Frage könnte ich Ihnen einen abendfüllenden Vortrag halten. Ich würde es deshalb für den Moment auf einige konkrete Beispiele zusammenfassen:

Bildung: Ausstattung der Schulen mit modernem, zeitgemäßem Equipment und
insbesondere Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer.

Mobilität/Verkehr: Entwicklung und Implementierung intelligenter Verkehrsleitsysteme

Verwaltung: Aufbau digitaler Bürgerbüros und deutliche Ausweitung von Online- Nutzungsmöglichkeiten der Services der öffentlichen Verwaltung – Chancen für einen unkomplizierteren Staat.

Effizientes Handeln des Staates: Die Digitalisierung bietet Chancen, Abläufe zu überdenken, neu und effizienter zu gestalten – so zB im Bereich der Sicherheitsbehörden.

Gesundheit/Pflege: Ausweitung von Online-Sprechstunden, Bereitstellung digitaler Informationsmöglichkeiten bis hin zur Nutzung digitaler Tools in der Pflege und Patientenbehandlung. Wobei natürlich bei jeder Nutzung digitaler Tools nicht nur Effizienzüberlegungen im Mittelpunkt stehen dürfen, sondern insbesondere auch die Nutzer in ihren Rechten gestärkt werden müssen, insbesondere wenn es um den Schutz der Privatsphäre und der Nutzung personenbezogener Daten geht.

Andreas Hofmeister (CDU)

Andreas Hofmeister (CDU) Wahlkreis 22
Andreas Hofmeister (CDU) Wahlkreis 22

Andreas Hofmeister: Die Digitalisierung ist eines der entscheidenden Themen für unser Land, da sie alle Bereiche des Lebens erfasst. Dabei muss es uns gelingen, bei allen möglichen Entwicklungen und Innovationen die Menschen mitzunehmen. Wie jede große technische Umwälzung verunsichert die Digitalisierung auch Teile der Bevölkerung. Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Menschen ernst. Klug umgesetzt ist die Digitalisierung ein Instrument persönlicher Freiheit und freien Wettbewerbs. Wir wollen diese Entwicklung aktiv beeinflussen und nach den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft gestalten.

Weiter wollen wir, dass digitaler Fortschritt und Innovation stets im Dienste der Menschen stehen: Dass sie die Arbeitswelt humaner machen, die Umwelt schützen, die Gesundheitsversorgung verbessern und die Lebensqualität erhöhen. Wir sind überzeugt, dass mit der Digitalisierung immense Chancen für Hessen, seine Bürger und seine Wirtschaft verbunden sind. Wir werden eine Enquete-Kommission „Autonome Systeme und Künstliche Intelligenz“einsetzen, die sich intensiv mit Fragen zu Ethik, Datenschutz, Datensicherheit und Wettbewerb auseinandersetzt.

In den Zeiten der „Gigabit-Gesellschaft“reicht es nicht aus, wenn wir flächendeckende Netze in Hessen für 50 Megabit erstellen. Deshalb verfolgt die CDU das Ziel, Glasfaser in jede Stadt, in jedes Dorf Hessens und soweit möglich, bis zur Haustür zu bringen. Wir wollen Vorreiter sein bei der Abdeckung mit Mobilfunknetzen, flächendeckendem WLAN und beim 5G-Mobilfunk. Bis 2025 soll eine flächendeckende Versorgung mit 1 GigaBit sichergestellt sein. Im ersten Schritt werden wir alle Gewerbegebiete, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten anschließen.

Mit Blick auf die Digitalisierung arbeiten wir am Ziel einer gelebten Innovationskultur in Hessen. Es geht nicht darum, alle Menschen zu Programmierern oder IT-Spezialisten auszubilden, sondern vielmehr darum, Begeisterung für neue Entwicklungen zu wecken. Es soll ein Ruck durch unser Land gehen: In den Kindergärten, den Schulen, Hochschulen und Universitäten, in den Vereinen, privaten Initiativen und Projekten soll ein Geist herrschen, der dazu anregt, jeden Tag etwas Neues zu entdecken. 

Die CDU möchte in Hessen die Chancen der Digitalisierung für eine gute wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und damit für sichere und neue Arbeitsplätze nutzen. Aus diesem Grund schaffen wir ein eigenes Digitalisierungsministerium. 

Der Schutz der persönlichen Daten gehört zum Schutz der Persönlichkeit und ist ein Menschenrecht. Das gilt für uns gegenüber dem Staat und gegenüber internationalen Konzernen gleichermaßen. Unsere Schulen und Hochschulen sind Teil der neuen digitalen Welt und bereiten darauf vor. Hessen wird eine Digitalisierungs-Offensive für Bildung umsetzen. Mit einem neuen „Digitalpakt Hochschule“werden wir den digitalen Wandel auch in Wissenschaft, Forschung und Lehre begleiten. Der Ausbau der Hochleistungsrechnerinfrastruktur zählt ebenso dazu wie freies WLAN an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Tobias Eckert (SPD)

Tobias Eckert (SDP) Wahlkreis 22
Tobias Eckert (SDP) Wahlkreis 22

Digitalisierung ist kein Naturphänomen, sondern ist menschengemacht. Deswegen können wir Digitalisierung auch gestalten. Politik alleine kann dies jedoch auch nicht. Deswegen will ich im Trialog mit Unternehmen, Gewerkschaften und Politik das Thema Digitalisierung und Arbeit in Hessen gemeinsam gestalten. Für die Vernetzung der Mobilität wird Digitalisierung ein Schlüssel sein, dafür brauche ich Infrastruktur und eine Verzahnung der Verkehrsträger wie beispielsweise das Projekt Odenwald Mobil in meinen Augen ein Vorbildmodell für den ländlichen Raum ist. Das eGovernment- Gesetz von schwarz- grün ist veraltet bevor es in Kraft getreten ist. Individuelle rechte zur digitalen Kommunikation und OpenData- Regelungen, um nur mal zwei zu nennen, fehlen ganz was in meinen Augen im Jahr 2018 eine Selbstverständlichkeit sein müsste. In Gesundheit und Pflege kann Digitalisierung unterstützen aber nie die menschliche Komponente ersetzen. Dieser Ansatz muss ausgebaut und vorangetrieben werden. In der Bildung fehlt ein umfassendes medienpädagogisches Konzept, denn Glasfaser an Schulen alleine macht noch keine digitale Schule. Ein wichtiges Thema ist auch die Alphabetisierung vor dem Hintergrund des Themas Digitalisierung. Wir verschriftlichen immer mehr direkte und persönliche Kommunikation- SMS, Whatsapp und Co sind nur ein paar Schlagwörter hierzu. Gerade deswegen ist das Thema Alphabetisierung ein ernom wichtiges, weil Menschen unter den Rahmenbedingungen der Digitalisierung noch stärker ausgrenzt und vereinzelt als sie es ohnehin schon im alltäglichen Leben zu ertragen haben.

❌ Viktoria Spiegelberg-Kamens (SPD) *Ohne Rückantwort

Viktoria Spiegelberg-Kamens (SPD)
Viktoria Spiegelberg-Kamens (SPD) Wahlkreis 21

Dr. Sebastian Schaub (Bündnis 90/Die Grünen) *Ohne Rückantwort

Dr. Sebastian Schaub
Dr. Sebastian Schaub (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wahlkreis 21

📥 Herrn Joachim Veyhelmann (CDU) *ohne Q+A von uns

Joachim Veyhelmann (CDU)
Joachim Veyhelmann (CDU) Wahlkreis 21

# Andere Parteien / Kandidaten waren nicht in unserem möglichen Verteiler

*Reihenfolge nach Eingang

Wie umfangreich dies alles ist wird durch die Rückmeldungen der einzelnen Kandidaten bestätigt. Nachfolgend noch einige Themen (Q+A) die Unterschiedlich für jeden Kandidaten gewesen sind: Da jeder Kandidat einzelnen verlinkt ist hat jeder die Möglichkeit sich dies im Einzelnen anzuschauen.

Q+A: Frau Schardt-Sauer – Was können sie dem Leser und Gästen zum Thema: „Ökosystem der Digitalisierung“ mitteilen?

Q+A: Andreas Hofmeister  Unsere Kinder sind unsere Zukunft. So, oder so ähnlich kann man diese Aussage des Öfteren hören, gar lesen. Machen wir einen Sprung ins Jahr 2023 – was hat sich für die Zukunft unserer Kinder geändert?

Q+A: Herr Tobias Eckert – Als Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Limburg-Weilburg II ist einer ihrer Schwerpunkte Wirtschaftspolitik. Im politischen Tages Geschäft fallen immer wieder die Worte, Inklusion, Integration und demographischer Wandel. Für uns ist Teilhabe ein Wirtschaftsfaktor, wie kann die auf Jahre für „ALLE“ Menschen verbessert werden?

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei „ALLEN“ Kandidaten und Wünschen allen Gesundheit…

Ihr / Euer
Frank F. König

Es folgen die Kandidaten zur Wahl des Landrats für den Landkreis Limburg-Weilburg.

Frank F. König

Manche werden denken: Noch so ein Blog. Themenvielfalt und "Barrierefreie Ausblicke in Wort und Bild" wird angekündigt. Das stimmt. Aber im Verhältnis der Menschen bleiben sehr viele Geschichten, Gefühle und Meinungen auf der Strecke. Der Alltag hat uns fest im Griff. Dieser Blog ist der Versuch, diese vielen Kleinode dem Vergessen zu entreißen. (Kleinod ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es im übertragenen Sinne als Kostbarkeit eingesetzt.)

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